Tagesarchiv für 3. August 2009

RTZapper

ZDF-Fernsehgarten: Ilona Christen ist tot

Montag, den 3. August 2009
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SO 02.08.2009 | 11.00 Uhr | ZDF

Wie jeden Sonntag ging auch diesmal im “ZDF-Fernsehgarten” ordentlich die Post ab. Seitdem Andrea Kiewel die Sendung wieder moderiert, ist auch der Spaß zurückgekehrt, die Leichtigkeit.

Dabei ist der Tag ziemlich traurig, insbesondere für den “ZDF-Fernsehgarten”. Die Sendung heute war gerade zu Ende, die “heute”-Nachrichten begannen, da wurde der Tod von Ilona Christen vermeldet. Ilona Christen, die erste Fernsehgärtnerin des ZDF. Mehrere Jahre moderierte sie die Sonntagvormittagssause.

Es wäre angebracht gewesen, die heutige Show mit leisen Worten zu verabschieden, vielleicht mit ein paar Worten zu Ilona Christen.
Und falls das nicht möglich war, weil die Meldung vielleicht zu dem Zeitpunkt noch zu neu war – dann ja vielleicht in der kommenden Woche? Dafür sollte Platz sein.

RTelenovela

Zehn Minuten München in Berlin

Montag, den 3. August 2009
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Im Bahnhof Berlin-Potsdamer Platz fährt die S-Bahn nach Gesundbrunnen ein. Die Türen öffnen sich, ich laufe in den Waggon und – schnipp – bin ich in München.
Ein echter Flash. Ich habe ja in diesem Jahr bereits rund fünf Wochen in München verbracht und habe auch den einen oder anderen Kilometer in der S-Bahn von München zurückgelegt. Die Waggons sind mir also vertraut. Auch die fahrpläne, die ich zigmal studiert habe, um zu sehen, wie ich von A nach B komme – auch den Plan mit der Stammbahnstrecke quer durchs Münchner Zentrum.

Und jetzt – mitten in Berlin – verbrachte ich also wieder zehn Minuten in München. Wieder stand ich da und sah mir den Fahrplan an (diverse Leute starrten dorthin, um den fremden Plan zu studieren) und mich im Waggon um.
Irgendwie rundete das den Abend ab, denn vorher traf ich mich mit meinen Kollegen in einem Biergarten in der Nähe des Zoos. Auch ein Stück München-Nostalgie.

PS: Und wenn die Bahn kurz vor Gesundbrunnen nicht am roten Signal hätte halten müssen, hätte ich auch noch meine S-Bahn bekommen.
PPS: Es war die letzte S-Bahn nach Oranienburg, die nun weg war.
PPPS: Ein Taxi von Frohnau zum Oranienburger Bahnhof kostet exakt 25 Euro. Na ja, man hat’s ja.
PPPPS: Aber die Unterhaltung mit dem Taxifahrer, ein älterer Berliner kurz vor der Rente, war unterhaltsam.

RT im Kino

Fanboys

Montag, den 3. August 2009

Die sind schon seltsam, diese Trekkies. Diese Typen, die auf “Star Trek” (Raumschiff Enterprise) stehen. Die Nerds, die auf “Star Trek” stehen, sind jedoch nicht zwingend besser. Ein bisschen seltsam, überdreht und Zitate runterspulend.
Eigentlich ist eine eine spannende Idee, aus dem “Konflikt” zwischen Star Trek und Star wars eine Komödie zu entwerfen. Doch diese idee ist in “Fanboys” nur mittelmäßig gut umgesetzt. Semilustig.

Auf einer Party trifft Eric (Sam Huntington) auf seine alten Freunde wieder. Er erfährt, dass Linus (Christopher Marquette) krebs hat und nur noch wenige Monate zu leben hat. Eric und die Freunde wollen nun zum Anwesen von Filmemacher George Lucas reisen, um sich die Rohfassung des in einem halben jahren startenden neuen “Star Wars”-Film anzusehen.
Eine Reise voller Hindernisse.

Ein bisschen Wissen rund um die hier angesprochenen Filme sollte schon vorhanden sein, ansonsten wäre das verständnis eher begrenzt.
Es fällt auf, dass die Trekkies in diesem Film als totale Volldeppen dargestellt werden, was zeigt, auf welcher Seite die Drehbuchauoren wahrscheinlich stehen. Die Geschichte hat ihre guten Momente, die aber leider nicht richtig ausgekostet werden. Viel zu oft treten an diese Stelle alberne Pennälerscherze, die nicht mehr als ein müdes Lächeln hervorrufen. Und warum die Krebserkrankung von Linus so ziemlich im ganzen Film nicht zur Sprache kommt, bleibt auch ein Geheimnis. Eine zweite, ernsthaftere Ebene, hätte dem ganzen gut getan. So war diese Aufhängung an das Thema überflüssig und verschenkt.
“Fanboys” ist eine Teeniekomödie über ein Thema, das Teenies eigentlich kaum anspricht. Es hätte sehr viel mehr sein können.

5/10