Tagesarchiv für 10. Juli 2009

RTZapper

Final Call – Wenn er auflegt, muss sie sterben

Freitag, den 10. Juli 2009
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FR 10.07.2009 | 20.15 Uhr | ProSieben

Wenn er auflegt, muss sie sterben. Klingt dramatisch. Soll es ja auch sein. Zumindest ist das der deutsche Untertitel des (deutschen) Titels “Final Call”.
Als Jessica jedenfalls auf Ryans Handy anruft, ist es um den jungen Mann geschehen. Er muss der Frau helfen, die gerade entführt wurde.
Es beginnt eine wilde Jagd. Weil die Batterie des Handys zur Neige geht. Weil Ryan Jessicas Sohn retten muss. Weil eine Tasche mit brisantem Inhalt in seinen Besitz gelangen muss. Und und und…

Besonders erstaunlich ist dabei immer wieder die Funktionalität von Jessicas improvisiertem Telefon. Erstaunlich, was Ryan alles mithören kann – in brillanter Qualität. Aber um Logik geht es in diesem Film, der leider wenig Neues in Sachen Krimi oder Thriller bietet, nicht.
Zwar machen Kim Basinger (Jessica) und Chris Evans (Ryan) eine durchaus gute Figur. Dennoch bietet “Final Call” zu wenig Spannung und zu viele Blödheiten. Und diese Mischung ist nun mal as Schlimmste, was einem Film passieren kann: Dass man sich langweilt und ärgert.

PS: Die Produzenten bedanken sich ausdrücklich bei der Telefonfirma… Jetzt fällt mir doch glatt der Name nicht mehr ein. Dabei dominiert er doch den Abspann auf sehr eindrucksvolle Weise…

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RTelenovela

München (13): Im pornösen Kino

Freitag, den 10. Juli 2009
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(12) -> 7.7.2009

Es heißt mal wieder Abschied nehmen von München. Insgesamt 28 Tage habe ich im Laufe des Jahres in der bayerischen Landeshauptstadt verbracht. Tatsächlich wächst einem die Stadt ein bisschen ans Herz, obwohl wir bei weitem nicht alles gesehen haben. Im Gegenteil: Wahrscheinlich haben wir in den Wochen erschreckend wenig von der Stadt gesehen.
Aber immerhin: Ein paar Biergärten waren dabei. So auch heute, und es hat sogar mal nicht geregnet. Dafür muss man ja offenbar in diesem Sommer schon dankbar sein. Völlig regenfrei war auch der heutige Tag nicht, der tägliche Wolkenbruch darf einfach nicht fehlen.

Ich werde die alte Rumpel-U-Bahn vermissen. Mit den mitunter schon ziemlich verkeimten Türen und den Ansagen von den Zugführern, die kaum zu verstehen sind: “Stimapla” für den “Stieglmeierplatz” – um nur einen zu nennen.
Vor dem letzten Radler im Biergarten waren wir im Kino. Das “Neue Gabriel” war früher mal ein Pornokino, und irgendwie wirkt der Eingangsbereich tatsächlich ein bisschen pornös ohne wirklich pornös zu sein. Erfreulicherweise sahen wir für unser Seminar mit “The Hangover” ausnahmsweise auch mal leichte Kost.

Jetzt sitze ich in meinem schönen Hotelzimmer. Links mein Bett, hinter mir der Schrank. Schräg rechts neben mir der Flachbildfernseher. Es läuft eine Alfred-Biolek-Hommage im WDR. Noch weiter rechts ist das Fenster, wodurch ich auf den Rotkreuzplatz blicken kann. Ganz ruhig liegt der Platz da.
Mal sehen, vielleicht komme ich ja mal wieder hierher.

Morgen Nachmittag stürzen wir uns erst mal wieder in den Verkehr. In den Feierabend- und Wochenendverkehr. Das wird ein Spaß.

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