Tagesarchiv für 1. Juli 2009

ORA aktuell

GST-Hafen: Bombe entschärft

Mittwoch, den 1. Juli 2009

Die Sirenen in Oranienburg heulten gegen 14.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt hob die Stadtverwaltung den Sperrkreis auf, der wegen der Bombenentschärfung auf dem Gelände des ehemaligen GST-Hafens an der Klagenfurter Straße gezogen wurde. 5500 Oranienburger mussten evakuiert werden.

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RT im Kino

Drag Me To Hell

Mittwoch, den 1. Juli 2009

Als die alte Mrs. Ganush (Lorna Raver) bei Christine (Alison Lohman) in der Bank auftaucht, ändert sich das Leben der aufstrebenden Finanzfrau: Die Zigeunerin braucht Geld, die Wohnung soll ihr weggenommen werden.
Christina steht kurz davor, stellvertretende Filialleiterin zu werden – wenn sie gute Geschäfte tätigt. Dazu gehört es nicht zwingend, der Frau den schon dritten Kredit zu geben. Und so verneint Christina.
Mrs. Ganush wird zur Furie und für Christina zum absoluten Alptraum. Auf ihr liegt ein Fluch. Der Horror beginnt.
Nachdem ihr Freund Clay (Justin Long) ihr nicht mehr helfen kann, kommt ein Seher (Dileep Rao) zum Einsatz. Aber Christina muss große Opfer bringen.

Sam Raimi mutet den Zuschauern von “Drag Me To Hell” einiges zu. Er spielt mit den alltäglichen Ängsten, mit dem Gedanken von der im Idealfall immer sicheren Wohnung, den eigenen vier Wänden. Raimi arbeitet mit Schockmomenten, Gruseleffekten und Ekelschauern. Und das hin und wieder so überdreht und böse, so übertrieben, dass es schon wieder lustig ist.
An einigen Stellen erinnert Raimis Horrorfilm an Spielbergs “Poltergeist”: unsichtbare Geister, Unterwelten und Seher, das Ganze mit einer Prise Humor.
So wird Christina in einer Sekunde in einer Sekunde von Mrs. Ganush mit Schleim “bekotzt”, in der nächsten Sekunde zuckt sie einmal, und schon ist Christina wieder sauber und trocken.
“Drag Me To Hell” ist ein Sammelsurium von Horror- und Lachmomenten, ein Film voller Ironie und Ekel. Das kann nach hinten losgehen, jedoch in diesem Film funktioniert es.

7/10

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RTelenovela

Mein BMW und ich (3): Das Vorführdebakel

Mittwoch, den 1. Juli 2009
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(2) -> 9.6.2009

Ich sag’s mal so: Mein Auto fährt. Und es hat mich auch weitgehend problemlos von Oranienburg nach München, nach Starnberg, nach Neulußheim und zurück nach Oranienburg gefahren, etwa 1800 Kilometer.

Vor der großen München-Fahrt stand eine kleine Werkstattbesichtigung auf dem Programm. Und da haben wir offensichtlich einen neuen Freund gefunden. In Oranienburg gibt es eine Werkstatt, die ein ehemaliger BMW-Angestellter leitet. Er ist also Experte. Und vielleicht wird er mir mein Wägelchen auf Vordermann bringen.
Bevor es nach München ging besah sich der Werkstattmann das Lampenspektakel (siehe Status-Info und beruhigte mich, dass erst mal alles nicht so dramatisch sei, als dass ich nicht losfahren könne.
Tatsächlich meldete sich die Motorlampe erst zurück, als ich nach ein paar Tagen in München mein Auto wider aus der Tiefgarage holte.

Am Sonntag dann die kleine Vorführung. Auf der Fahrt von Neulußheim nach Schwetzingen präsentierte ich Marcel und seiner Freundin mein Auto.
Ein Debakel und der typische Vorführeffekt, mal abgesehen von den Lampen, die ja keine Neuigkeit mehr waren. Am Ortsausgang von Neulußheim soff mir fast der Motor ab, weil er kein gas mehr bekam, obwohl ich Gas gab. Schien aber nur ein kurzer Schock gewesen zu sein. Und dann löste sich auch der der obere Teil des Schaltknüppels. Er liegt nun quasi nur noch auf dem Schalthebel drauf. Tja, und dann wurde noch bemäkelt, dass das Auto noch einen Kassettenspieler hat. Das stimmt, aber der Umbau erfolgt demnächst – dann habe ich auch wieder CD.

Am Donnerstag wird mein Auto noch einmal in die Werkstatt gebracht. Dann wird die Pumpe für die Scheibenwaschanlage gewechselt, und vielleicht gehen wir dann ja auch dem Motorleuchtengeheimnis auf die Spur.

Ach ja: Ich fahre das Auto gern. Trotzdem. Aber wie öde wäre es denn, wenn alles in Ordnung wäre.

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