Tagesarchiv für 24. Juni 2009

RTZapper

Marienhof: Kawumm!

Mittwoch, den 24. Juni 2009
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DI 23.06.2009 | 18.25 Uhr | Das Erste

Hui, wie spannend! Der “Marienhof” fliegt in die Luft! Eine Gasexplosion setzt das Serienviertel in Schutt und Asche.
Am Ende der Folge vom Dienstag war völlig unklar, wer die Katastrophe überleben wird und wer nicht.
Aber die ARD wollte es mit der Spannung nicht übertreiben: Nur Sekunden nach dem Ende der aktuellen Folge Begann die Vorschau auf morgen: Und siehe da: Einige haben doch überlebt.

Was soll das? Da sorgt die ARD mit großen Kawumm dafür, dass die Zuschauer neugierig werden könnten, wie es weitergeht, und dann wird jede Spannung in die Tonne getreten, in dem sofort alles verraten wird.
Wahrscheinlich denkt bei der ARD einfach niemand über solche “Kleinigkeiten” nach. Oder die Zuschauer sollten einfach nicht nervös gemacht werden.
Sehr ärmlich.

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RTelenovela

München (11): Kurze Zeitfenster für den U-Bahn-Einstieg

Mittwoch, den 24. Juni 2009
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(10) -> 22.6.2009

Trödeln in der Münchner U-Bahn? Die Zugführer sorgen schon dafür, dass den Fahrgästen Beine gemacht werden.
Der U-Bahnsteig auf dem Hauptbahnhof ist noch voller Menschen, als wir gegen 20 Uhr in Richtung Fraunhoferstraße unterwegs sind. Schon vorher war klar: Es könnte eng werden in der Bahn.
Als der Zug einfährt, steigen erst mal alle Leute aus, die auf den Hauptbahnhof wollen, erst dann können wir zusteigen. Gerade setzt sich die Masse in Bewegung, ertönt aus den Lausprechern der Spruch “Bitte nicht mehr zusteigen, zurückbleiben!” Wir achteten nicht weiter drauf: Schließlich muss der Fahrer ja sehen, dass noch längst nicht alle Leute eingestiegen waren. Er sagt noch mal den Spruch, das Warnsignal erklingt, und tatsächlich gehen die Türen zu. Drei von unserer Gruppe stehen da noch auf dem Bahnsteig. Die Bahn fährt los, auf Wiedersehen, Pech gehabt. das Zeitfenster nicht genutzt.
In München scheint es die U-Bahner nicht zu interessieren, ob denn die Fahrgäste alle zusteigen konnten. Ohne Rücksicht geht’s weiter.
Das geht so lange gut, bis mal was passiert. Und dann sagen alle: Wie konnte das nur passieren?
Ein Einzelfall? Nein, in der Fraunhoferstraße waren wir gerade mal draußen, als die anderen Leute einsteigen konnte, und wieder kam das Signal, und wieder blieben Fahrgäste zurück.
Was für eine Ignoranz.

Großen Wirbel verursachte eine der beiden Fahrstühle in unserem Hotel… Verzeihung: Motel. Eigentlich ist er öfter kaputt als in Betrieb.
Freitag fuhr er für einige Stunden, bevor er wieder im Eimer war.
Sonnabend lief er wieder – bis zum großen Alarm, als Leute mit dem Teil stecken geblieben waren. Ein hoher Alarmton, Geklopfe und Geschrei waberten durch unsere Heimstatt.
Im Augenblick fährt er wieder – aber wir meiden ihn…

Ich hätte sie nicht erkannt, dafür wusste ein Kollege gleich Bescheid: In unserem Motel wohnt derzeit auch die Gruppe Truck Stop. So gut scheint es den Herren aber nicht zu gehen, wenn sie sich nichts Besseres leisten können…

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