Tagesarchiv für 23. Mai 2009

RT im Kino

Star Trek

Samstag, den 23. Mai 2009

Nein, nein, ich bin gar kein richtiger Trekki. Ich habe mit “Star Trek” eigentlich überhaupt nichts am Hut. Fast jedenfalls. In den 80ern, als das “Raumschiff Enterprise” im Sat.1-Abendprogramm lief, war ich durchaus ein Fan der Serie. Insofern sind mir, rund 20 Jahre danach, Spock, Kirk, Pille und Co. immer noch ein Begriff.
Insofern ist ein Film, der zeigt, wie die Crew der Enterprise eigentlich zu der wurde, die wir kennen, dann doch auch für mich ganz reizvoll gewesen.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich war zwar nicht im Rausch – Spaß gemacht hat es aber auf jeden Fall.

Der jugendliche James T. Kirk (Chris Pine) fällt bisher nur durch Schlägereien in igendwelchen Landkneipen auf. Dann aber trifft er auf Captain Pike (Bruce Greenwood), einem Freund von Kirks totem Vater. Der erkennt sein Potenzial und fodert James auf, sich bei der Sternenflottenakademie zu melden.
Tatsächlich landet Kirk Jahre später auch auf der Enterprise. Die erste Bewährungsprobe kommt zügig: Die Heimat von Spock (Zachary Quinto) ist in Gefahr.

Regisseur J.J. Abrams begibt sich mit dem elften “Star Trek”-Film an den Anfang der Geschichte und baut einen Gimmick an den nächsten für die Fans ein. So hat selbst Original-Spock Leonard Nimoy einen nicht unwichtigen Auftritt im Film.
Der Film ist sehr unterhaltsam und kurzweilig und hat so manche Spannungskurve im Laufe der mehr als zwei Stunden zu bieten.
Bleibt abwarten, ob die Jungstars nun in Serie gehen – der Nostalgiefaktor hat sich mit dem Film jedenfalls erledigt.

8/10

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RTZapper

Wahl 09: Bundespräsident

Samstag, den 23. Mai 2009
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SA 23.05.2009 | 11.40 Uhr | Das Erste

Da hat wohl jemand schlecht geplant: Man kann doch nicht an einem Tag die Bundespräsidentenwahl und das Fußball-Bundesliga-Finale abhalten. Da ist es doch ganz klar, dass die Wahl von Hotte Köhler ganz schnell über die Bühne gehen musste. Nicht auszudenken, dass es einen zweiten (und gar vielleicht einen dritten) Wahlgang gegeben hätte, die damit niemand im Saal mehr was vom Fußball mitbekommen hätte.
Aber glücklicherweise war die sache ja dann doch schnell klar.

Aber: Ohje, irgendwie wirkte FDP-Chef Guido Westerwelle gerade ein bisschen gelangweilt, als er die Wiederwahl von Horst Köhler zum Bundespräsidenten kommentierte.
Aber recht hat er- so ganz spannend war es am Ende dann auch tatsächlich nicht mehr. Eine halbe Ewigkeit wartete Bundestagspräsident Norbert Lammert vor dem Berliner Reichstag darauf, dass Köhler endlich mal aus dem Bellevue herangefahren kam. Lammert wartete lange, und wir Zuschauer auch.
Und irgendwie wirkte es ein wenig arrogant, dass Köhler sich so lange bitten lassen musste, aber die anderen Kandidaten dagegen ganz brav im Plenarsaal auf das Ergebnis warteten. Auch, dass er gleich nach vorn rannte, ohne erstmal die Stimmenverkündigung der Mitbewerber abzuwarten.
Und irgendwie ist es auch seltsam, dass die Nachrichtenagenturen offenbar zuerst das Wahlergebnis erfahren, bevor es überhaupt verlesen wird – und die ARD das schon mal verkündet.

Apropos ARD: Man kann es mit dem Kommentieren auch übertreiben, denn wir zuschauer haben Augen im Kopf. Kommentare wie, dass Köhler erwartungsvoll guckt, dass er beglückwünscht wird, dass Lammert die Tagesordnung verliest (obwohl er das gerade selbst gesagt hat), sind vollkommen überflüssig. Das ZDF machte es besser, und seierte die Zuschauer in diesen Momenten nicht so zu.

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ORA aktuell

Landesgartenschau: Gast Nummer 100000 begrüßt

Samstag, den 23. Mai 2009

Eine 30-jährige Berliner Ärtzin war am Freitagvormittag der 100000. Gast auf der Oranienburger Landesgartenschau. Mit einem Ständchen und Geschenken begrüßten sie die Laga-Verantwortlichen.

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RTelenovela

Manchmal ist Schadenfreude tatsächlich die schönste Freude

Samstag, den 23. Mai 2009
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Das Sprichwort stimmt: Schadenfreude ist die schönste Freude.
Dafür habe ich zwei aktuelle Beispiele.

Die Oranienburger Schulstraße ist eine Einbahnstraße. Das gilt aber nicht für Radfahrer – auch wenn ich mir eine entsprechende Verkehrsregel wünsche (Gab’s die nicht mal?).
Der Radler, ein solargebräunter Typ, rauschte entgegen der Fahrtrichtung dicht an mir vorbei. Fast hätte er mich gestreift. Er war schon ein paar Meter entfernt, als es plötzlich knallte und sein Handy auf die Straße donnerte. Es fiel aus seiner Tasche.
Na so was. Wie blöd. Mensch, Mensch.
Der Typ hielt an, fuhr zur Unglücksstelle zurück, nahm das Telefon und begann, daran rumzufummeln. Es sah nicht mehr so ganz funktionstüchtig aus.
So ein Ärger…

Heute im Kino am Potsdamer Platz. Die “Star Trek”-Vorstellung lief schon mehr als eine Stunde, als drei Männer den Saal betraten. Dass der Film schon mitten in der Handlung war, schien sie nicht weiter zu irritieren. Dafür uns aber, dass der eine ständig mit Papierchen raschelte. Nebenan beschwerten sich bereits die Leute – was der Typ aber nun gar nicht nachvollziehen konnte.
Eine weitere Stunde verging, der Abspann begann. Die drei Männer starrten entsetzt auf ihre Uhren. Soll der Film wirklich nur eine Stunde gedauert haben?
Nein. Hat er nicht. Die cleveren Herren waren im falschen Saal. Nämlich im 17-Uhr-“Star Trek”-Saal. Sie hätten aber in den 18-Uhr-Saal gemusst. Das passiert, wenn man blind irgendwohin latscht.
Nun haben sie zwar viel Süßkram verspeist, nervtötend rumgeraschelt – aber leider nur die zweite Hälfte des Films gesehen.
Blöd, das.
Aber auch witzig. Also, für mich. Nicht für die.

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