Tagesarchiv für 15. Mai 2009

RTelenovela

Im Dezember geht’s ins Weihnachtsparadies

Freitag, den 15. Mai 2009
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Im Dezember bekommt meine “Schwuttke”-Seifenoper einen zweiten Ableger.
Das “Weihnachtsparadies” wird in einem Binzer Altersheim spielen. Das Konzept für die 24-teilige Serie habe ich gestern fertiggestellt. Und wie es sich für einen Ableger der “Schwuttke”-Hauptserie gehört, wird eine der Figuren daraus eine wichtige Rolle spielen. Wer alle bisherigen 234 “Schwuttke”-Kapitel kennt, wird auch schon wissen, wer es sein wird. Beim “Luisengymnasium” (11 Folgen, 2003 bis 2005) war es damals Herbert, der Schulhausmeister.

Das Besondere: Die 24 Kapitel sind gleichzeitig eine Art Adventskalender: Jede Folge spielt auch genau am jeweiligen Tag, also Kapitel 1 am 1. Dezember 2009, Kapitel 10 am 10. Dezember 2009 usw. Wie in der “Lindenstraße” auch, kann ich also bei Bedarf auch aktuelle Ereignisse in die Serie einfließen lassen.
Die Kapitel werden voraussichtlich auch hier, auf dieser Seite zu lesen sein. An einem der Weihnachtstage oder in den Tagen danach könnte es außerdem entsprechende Lesungen geben.

Mal sehen, wie es alles funktioniert. Ich weiß jedenfalls schon, wie es anfängt und wie es aufhört. Nun muss ich es nur noch komplett aufschreiben.

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RTZapper

Wir waren Helden

Freitag, den 15. Mai 2009
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DO 14.05.2009 | 22.30 Uhr | VOX

Ein Vietnamskriegsdrama mit Mel Gibson. Das klingt nach einer ordentlichen Soße Patriotismus. Und tatsächlich: Die ersten Minuten von “Wir waren Helden” lassen Böses erahnen. Eine bedeutungsschwangere Szene jagt die nächste. Man spürt den Patriotismus förmlich von der Leinwand springen. Der Augenblick, wo Mel Gibson in voller Soldatenmontur sein Haus verlässt. Ein echter Ami-Schinken eben…

Doch das Blatt wendet sich. Es fällt auch in diesem Film wieder auf, dass die Kriegsszenen immer realistischer und brutaler werden. Aber vielleicht muss das so sein, um den Wahnsinn zu verdeutlichen. Die ganze Zeit pfeifen einem die Kugeln per Lautsprecher um die Ohren.
Und dann gibt es eine richtig tolle Szene: Zu Hause kommen die ersten telegramme mit den Todesmeldungen an. Die Frau des Colonells trägt sie zu den Frauen, den Witwen. Sehr ergreifend. Auch wenn ständig irgendwelche US-Flaggen durchs Bild wehen.
Ab dieser Stelle, dieser beeindruckenden Szene, beginnt man dann, den Film doch ganz gut zu finden. Und auch das Ende ist recht gut gelungen und letztendlich auch erstaunlich unpatriotisch.
Die böse Vorahnung hat sich nicht bestätigt.

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