Tagesarchiv für 7. Januar 2009

RTelenovela

EiSbahn

Mittwoch, den 7. Januar 2009
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Frost und Glätte – als Autofahrer sollte man da vielleicht besser auf die Bahn umsteigen. Sagt man so.
Außerdem stand ja mein Auto sowieso noch in Potsdam, weil es keinen Mucks mehr von sich gab. Der Stau von gestern steckte mir auch noch in den Knochen.
Dummerweise läuft es bei der Kälte bei der Bahn aber auch nicht mehr rund. Eine Pünktlichkeistgarantie gibt es hier auch nicht mehr. Eingefrorene Weichen und Türen oder nicht mehr funktionierende Technik. Was auch immer.
Was will man auch erwarten bei den Temperaturen?

Immerhin: Die S-Bahn verließ pünktlich um 8.12 Uhr Oranienburg, allerdings ohne dass vorher der Gegenzug kam, der uns erst hoch verspätet in Borgsdorf begegnete. Egal, bis dahin lief es gut.
In Hohen Neuendorf, auf freier Strecke, dann der Stillstand. Das lange Warten. Die schöne Landschaft. Alles weiß.
Fast zehn Minuten hatten wir Zeit, uns daran zu ergötzen, dann erst ging es weiter.
Entsprechend spät traf die Bahn dann in Gesundbrunnen ein, glücklicherweise fuhr auch gerade die Ringbahn ein, mit der ich bis Westkreuz weitertuckern musste.

Das war Glück. Denn eigentlich herrschte auf der Ringbahn das Chaos. Zwei Frauen neben mir unterhielten sich gerade darüber, dass sie ewigkeiten auf dem Bahnhof Schönhauser allee verbracht hätten. Und lästerten, wieso doch so ein bisschen Kälte gleich alles in ein Chaos stürzen lasse. Woanders ginge es doch auch. Nun ja, aber -25 Grad herrschen eben nun mal nicht jeden Winter. Dass jetzt gerade mal alles etwas aus dem Lot gerät – wen wundert’s (außer den beiden Damen)?

Warum eigentlich werden die S-Bahnen in Berlin immer noch nicht so gebaut, dass sich die Türen in den Bahnhöfen nach wenigen Sekunden selbsttätig schließen? In vielen anderen städten und bei den Regionalwaggons geht das doch auch! Und wenn sie sich schon nicht allein schließen, warum kann nicht mal jemand von den an den Türen stehenden mal aufs Knöpfchen drücken? So wurde aus der S-Bahn ständig eine EiSbahn. Kalt!

Westkreuz. Umsteigen in die S7. Die hat Verspätung, liegt aber noch in meinem Zeitrahmen. Ich bin immer noch pünktlich.
Rätselraten: Der Zugführer kündigte uns jedes Mal als “Zug nach Potsdam” an. Auf der Anzeigetafel endete unser zug jedoch schon in Wannsee. Wer sollte also Recht behalten?
Leider die Anzeigetafel. In Wannsee war Schluss. Alles aussteigen!
Warten.
Kalt!
Arschkalt!
Und: Ich werde zu spät kommen. Wieder mal. Nächster Zug voraussichtlich 9.44 Uhr.
Blick auf den Fahrtrichtungsnazeiger: S7 nach Potsdam in 2 min.
Dann: in 3 min. Dann: in 4 min. Dann: in 3 min. 2. 1.

9.55 Uhr. Ankunft in Babelsberg. Von da sind es noch rund 10 Minuten Fußweg zum Verlag. Ich komme 7 Minuten zu spät.
Es ist echt nicht meine Woche.
Ich hasse Unpünktlichkeit.

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ORA aktuell

Oranienburg eiskalt

Mittwoch, den 7. Januar 2009
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Der Winter hat auch Oranienburg fest im Griff. In den Nächsten zu Dienstag und Mittwoch lagen die Temperaturen um die -20 Grad. Die Havel und der Lehnitzsee beginnen zuzufrieren. Die Lehnitzschleuse ist seit der Nacht zu Dienstag geschlossen, der Schiffsverkehr eingestellt.
Im S- und Regionalbahnverkehr kommt es zu Verspätungen. Die Bahn fährt unpünktlich, S-Bahnen fallen teilweise aus, auch die Fahrpläne der Busse geraten ins Wanken.
Die Heizwerke müssen derzeit die volle Leistung bringen, bisher laufen jedoch alle Anlagen stabil.
Im Obdachlosenhaus an der Bernauer Straße wohnen momentan 17 Leute.

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RTZapper

Paris Hilton’s My New Best Friend

Mittwoch, den 7. Januar 2009
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DI 06.01.2009 | 21.30 Uhr | MTV

Corrie will es zu etwas bringen. Sie wäre gern Ärztin oder Anwältin. Vielleicht will sie ja auch mal studieren. Aber erstmal möchte sie über das Fernsehen die beste Freundin von Paris Hilton werden. So kann man seine Ziele natürlich auch erreichen.
Paris Hilton (Beruf: Paris Hilton, die in miesen Dokusoaps Paris Hilton mehr schlecht als recht darstellt) findet es langweilig, ein normales Leben zu führen. Deshalb sucht sie ihre neue beste Freundin auch über ein MTV-Casting. In “My New Best Friend” konnten sich Frauen und (vorzugsweise schwule) Männer bewerben.
Wie eine gripslose Prinzessin oder eine schlechte Heidi-Klum-Kopie sitzt Paris nun vor den Kandidatinnen und siebt sie aus, bis nur noch eine übrig bleibt. Dann haben sie sich total medientauglich lieb und drehen vermutlich dann eine neue Staffel von “The Simple Life”.
Als beste Freundin von Paris (was immer das also heißt) muss man einiges mitmachen: Sie findet es total lustig, andere auf der Achterbahn zu qüalen. Sie schreibt SMSen an einige der Kandidatinnen und betitelt sie als ihren Liebling. Woraufhin das große Gekeife einsetzt und die Worte “Bitch” und “Miststück” nicht nur einmal fallen. Paris, die Intrigenkuh.
Wer will denn bitte so eine Tante als “beste Freundin” haben, wenn man nicht gerade mediengeil in einer Castingshow mitmachen will?

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