Tagesarchiv für 5. Januar 2009

RTZapper

Eins von Jopis Bambis ist geflüchtet

Montag, den 5. Januar 2009
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Schock im Hause im Heesters: Einbrecher haben dem 105-Jährigen den Fernsehpreis “Bambi” gestohlen. Das berichtet Spiegel online.
Ausgerechnet an dem Tag, an dem Johannes Heesters bei Thomas Gottschalks “Wetten, dass…?” auftrat, brachen Diebe in sein Haus ein. “Welcher gemeine Dieb hat mir das angetan? Ausgerechnet meinen Bambi hat man mir entwendet”, sagte der Hochbetagte der Zeitschrift Bunte.
Aber Moment mal: Ausgerechnet seinen Bambi? Wo sind denn die anderen Tierchen abgeblieben? Schließlich bekam er allein in den vergangenen Jahren das Reh doch schon dreimal dafür, dass er noch lebt. Und auch davor wurde er bereits geehrt. Sind die etwa auch weg? Oder waren die nie da? Hat die jemand weggeschmissen? Oder waren die bisherigen Bambis, muss ja schon ein Rudel sein, für Heesters nur ein PR-Gag?
Lieber Dieb, bitte bring doch den Bambi zu Jopi zurück! Die anderen Bambis (falls sie denn noch da sind) sind auch schon ganz traurig.
Nun ja, falls Jopi im November noch auf den Beinen ist, bekommt er ja den nächsten Bambi. Wenigstens ein Trost.

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RTelenovela

Das Eis ist so toll – das lassen wir so!

Montag, den 5. Januar 2009
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Mehrere Zentimeter Schnee, eine Temperatur ziemlich weit unter 0 Grad. Der Winter hat Oranienburg fest im Griff.
Da ich ja seit meinem Umzug keine Garage mehr habe, ist mein Auto der vollen Wetterwucht ausgesetzt. Und es mag dieses Wetter gar nicht. Nachdem ich es erstmal im hohen Schnee befreit und die Scheiben freigekratzt habe, ging die Fahrt nach Potsdam los.
Die Straßen in Oranienburg waren zwar nicht frei, es haben sich am Morgen aber schon passable Fahrspuren gebildet. Blöderweise war mein Scheibenwischer immer noch vereist und zeigte sich nicht in der Lage, das zu tun, was er soll: wischen. Da ging gar nichts.
Eine verdreckte Frontscheibe macht sich natürlich besonders gut, wenn die aufgehende Sonne genau von vorn kommt.
Blindfahrt über das Kreuz Oranienburg und die A111 entlang. Das konnte nicht gutgehen, deshalb erstmal runter von der Autobahn: In Hohenschöpping wischte ich die Scheibe notdürftig sauber. Auf dem Parkplatz Parforceheide bei Potsdam das zweite Mal.
Bis dorthin waren die Straßen auch schon gut passierbar. Aber dann erreichte ich Potsdam. Stutzig wurde ich schon, als vor der Abfahrt Babelsberg plötzlich kleine Eisflächen auf der rechten Fahrspur der A115 zu sehen waren.
Dann mein Glück: Stau auf der Abfahrt Babelsberg. Und der Grund: Vorn hatte sich ein Auto gedreht. Im Schneckentempo fuhr die Schlange von der Autobahn runter. Die gesamte Abfahrt war vereist. Und auch die Nuthe-Schnellstraße in Potsdam war ein Bild des Jammers. Geräumt? Nö. Eine schöne Schnee- und Eisfläche. Der Verkehr quälte sich. Auch alle anderen Straßen machten nicht wirklich einen geräumten Eindruck. Die Straßen in Oranienburg waren sicherer als die in der Landeshauptstadt.
Ich erreichte das Verlagshaus in Potsdam mit 20 Minuten Verspätung.

Nachmittag, nach 17 Uhr. Rückfahrt. Jetzt wird ja alles einigermaßen frei sein. Dachte ich.
Da dachte ich falsch.
Im Gegenteil: Die Nuthe-Schnellstraße ist inzwischen zur Eisstraße geworden. Wieder Schneckentempo bis zum Babelsberger Autobahnanschluss, der ebenfalls immer noch nicht geräumt war. Erst auf der autobahn war wieder freie Fahrt.
Was ist da los in Potsdam? Hat da jemand aus dem Fenster geguckt und sich gedacht: “Huch, Winter!”? Oder fanden die Verantwortlichen das Eis so toll, dass sie beschlossen, das so zu lassen?
Ganz klar: Der Potsdamer Winterdienst hat kläglich versagt.

Morgen wirds spannend: Übersteht mein Auto die heutige Eiseskälte? Wir haben schon jetzt um die -11 Grad. Und es geht weiter bergab.

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