Tagesarchiv für 17. Dezember 2008

RTelenovela

Bye, bye, Falkensee!

Mittwoch, den 17. Dezember 2008
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Mein letzter (offizieller) Tag in Falkensee, bevor es im Januar nach Potsdam geht. Zwei Jahre und zwei Monate habe ich im Havelland einmal in der Woche zu tun gehabt und in dieser Zeit einiges erkundet und neu entdeckt.
Falkensee hat mich zum Abschied dann auch noch mal erstaunt. Seit Monaten versauerte ein Dönerimbiss an der Strecke Richtung Schönwalde, sah aus wie eine Großbaustelle. Und heute – ganz plötzlich: Das Ding wurde eröffnet, bis Weihnachten gibt’s dort Billigdöner für 1,49 Euro.
Zweite Überraschung: Die Baustelle in der Bahnhofstraße ist fertiggestellt, die Strecke hat eine neue Fahrspur für die Ampel bekommen und ist nun in Richtung Schönwalde wiede befahrbar.
Zum Schluss habe ich im Büro noch ein Essen ausgegeben. Bei der Rede des Chefs war ich ja dann doch fast noch ein bisschen gerührt.
Sonntag nach Weihnachten nochmal ein Miniabstecher ins Büro, im Januar noch die Weihnachtsfeier (ja, wirklich!), dann ist das Falkensee-Kapitel vorerst beendet. Mal sehen, was später noch kommt…

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ORA aktuell

Schlägerei und Steinewürfe

Mittwoch, den 17. Dezember 2008

Drei Männer waren am Montagabend in der Lehnitzstraße in eine Schlägerei verwickelt. Dabei wurde ein 31-Jähriger verletzt, der von zwei Männer im Alter von 25 und 31 Jahren angegriffen wurde. Der Grund waren wohl Geldschulden, alle standen unter Alkoholeinfluss.
Zur gleichen Zeit warfen vier Jugendliche Steine auf den Kirchencontainer der evengelisch-methodistischen Kirche in der Walther-Bothe-Straße. Als eine 17-Jährige, die im Container nach draußen kam, warfen die jungen Männer auch nach ihr mit Steinen, verfehlten sie jedoch. Sie grölten verfassungsfeindliche Naziparolen und flüchteten. Am Container entstand kein Schaden, die Fahndung führte noch zu keinem Erfolg.

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RTelenovela

Falschparker mit Aufmerksamkeitsdefizit

Mittwoch, den 17. Dezember 2008
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Die Falschparker in Oranienburg machen ihre Sache auch immer auffälliger.
Heute Abend stand ein Auto mit Warnblinklichtern in der Lehnitzstraße, direkt an der Kreuzung zur Bernauer Straße. Leider falsch herum in der Einbahnstraße, und auch noch auf dem linken Fahrstreifen, also dem, auf dem der Verkehr eigentlich ihm entgegengesetzt rollt. Das Licht war ausgeschaltet, nur eben das Warnblinken.
Entweder steht dahinter ein spannender Krimi, eine tragische Geschichte oder einfach nur ein vollblöder Autofahrer, der abwarten wollte, wie schnell die Polizei auf ihn aufmerksam wurde.

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RTZapper

Die TV total Pokerstars.de-Nacht

Mittwoch, den 17. Dezember 2008
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DI 16.12.2008 | 22.00 Uhr | ProSieben

Volksmusikant schlägt Comedy-Altmeister. Im Finale des Pokerspiels von “TV total” gewann Florian Silbereisen vor Helge Schneider. Silbereisen hatte somit gleichzeitig auch die Gelegenheit, sich einmal von einer anderen Seite zu zeigen, als immer nur von der leicht biederen in seinen Shows.
Aber, was bitte ist eine Pokerstars.de-Nacht?
Ach so, klar, Pokerstars.de ist der Sponsor, der sogar im Namen der Sendung sowie fast dauerhaft während der gut dreistündigen Show zu sehen ist. Na, wenn das mal nicht Schleichwerbung ist – wobei von “schleich” ja kaum die Rede sein kann.
Gerade hat ProSieben ein Gerichtsurteil kassiert, dass die übermäßige Reklame bei der Wok-WM verboten hat. Auch wenn ProSieben in Berufung geht und klagt, dass die Shows anders nicht zu finanzieren seien: So geht es jedenfalls nicht, denn im Gegensatz zu echten Sportübertragungen handelt es für um reine ProSieben-Events. Wenn das Pokerportal permanent vertreten ist, kann mir keiner erzählen, dass das keine Schleichwerbung sein soll. Ebenso wie eine Burger-King-Kurve (als Beispiel) im Wokkanal.
Wenn das alles tatsächlich nicht anders finanzierbar sein soll, und das kann ich mir kaum vorstellen, dann können Wok-WM und Co. halt nicht mehr stattfinden.

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RT im Kino

Der Tag, an dem die Erde stillstand

Mittwoch, den 17. Dezember 2008

(Achtung, Spoiler!)
Wir werden uns bessern, wirklich!! Ja, echt jetzt mal! Wir sind doch eigentlich ganz lieb und putzig! Und wenn wir wollen, ja, wenn, dann können wir uns wirklich ändern! Hoch und heilig versprochen!
Man möchte an einigen Stellen des Films am liebsten brechen. “Der Tag, an dem die Erde stillstand” hat einen durchaus spannenden Ansatz, setzt ihn phasenweise auch recht gut um, aber versemmelt es am Ende dermaßen, dass es zum fürchten ist.
Überall auf der Erde landen riesige Sphären in den Städten. Alle sind in Aufruhr, das Militär soll handeln, weiß aber nicht wie. Unter der Bevölkerung bricht Panik aus. Aus einem dieser Dinger im New Yorker Central Park steigt Klaatu (Keanu Reeves) aus. Er repräsentiert die Außerirdischen. Der Plan: die Erde retten.
Die Erde wohlgemerkt, nicht die Menschen.
Tja, das klingt tatsächlich hochinteressant. Wenn doch Regisseur Scott Derrickson nicht so gnädig mit seinen Protagonisten umgegangen wäre. Hier wäre mehr konsequenz angebracht gewesen. Klaatu hatte es in der Hand, ob die Menschen und ihre Errungenschaften plattgemacht werden. Doch von Helen (Jennifer Connely) wird er angebettelt, dass er doch bitte, bitte einschreiten möge. Weil die Menschen sich doch ändern werden. Was für ein furchtbares, peinliches Gewinsel.
Konsequent wäre hier nur eines gewesen: die völlige Zerstörung, denn nur das hätte Eindruck beim Zuschauer gemacht. Heile Welt am Ende ist hier völlig kontraproduktiv. Die Schleimsoße hinterlässt einen extrem bitteren Nachgeschmack.
Zumal: Der kosmische Insektensturm hinterließ ein Inferno (auch ein Effektspektakel), Manhattan aber und auch den Tunnel, in dem sich Helen mit ihrem Sohn versteckte – der blieb (wahrscheinlich durch Schutzengel Klaatu) heil.
Und noch einen magischen Moment vergurkt Scott Derrickson: Der Augenblick, an dem die Welt im Film tatsächlich stehen bleibt, die Stille, das Staunen, das Vogelzwitschern – die wird mit einer Musiksoße übergossen. Somit wurde eine Chance verpasst, wenigstens einen Gänsehautmoment zu schaffen. Davon abgesehen kommt der Film in den ersten Minuten nicht wirklich in die Gänge und hat auch in der Mitte einige Längen. Da nützt es auch nichts, dass Keanu Reeves eine recht anständige Leistung abliefert. Im Großen und Ganzen ist dieser Film schleimiger Murks.

4/10

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