Tagesarchiv für 12. Dezember 2008

ORA aktuell

Strom wird teurer, Erdgas billiger

Freitag, den 12. Dezember 2008

In Oranienburg wird der Strom teurer, das Erdgas billiger. Die Stadtwerke verändern die Preise ab 1. Januar 2009. Der Preis für die Kilowattstunde Erdgas sinkt um 0,31 Cent, der Strompreis steigt um 1,9 Cent pro Kilowattstunde.
Der Strompreis steigt trotz der niedrigen Preise an der Leipziger Strombörse, da der Preis schon vor längerer Zeit ausgehandelt worden seien.

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RTZapper

Fröhliche Weihnachten

Freitag, den 12. Dezember 2008
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FR 12.12.2008 | 20.15 Uhr | Sat.1

Da geht einem doch das Herz auf: Das Moderatorenduo Wolfgang und Anneliese führt in einer herrlichen, kitschigen Kulisse durch eine weihnachtliche Show mit Schlagern, Volksmusik und anderen erbaulichen, kulturellen Beiträgen.
Nein, keine Angst: Bei „Fröhliche Weihnachten“ handelt es sich nicht um eine der herkömmlichen Herz-Schmerz-Sendungen, ganz im Gegenteil: Wolfgang und Anneliese sind in Wirklichkeit Bastian Pastewka und Anke Engelke. Im Jahr 2007 lieferten sie auf Sat.1 eine herrlich schräge Weihnachtsshowparodie ab, die inzwischen auch viele Preise gewann. Die beiden Comedians schlüpfen in viele verschiedene Rollen. Sie treten als Schlagerstars, Eiskunstläufer sowie als Fans ihrer eigenen Show auf. Auf die Schippe genommen werden auch Spendengalas, bei denen Promis an den Telefonen sitzen und auf Anrufe warten. Als Reporterin Inka Pallaske besucht Anke Engelke Familie Brömseklöten, die seit Generationen nicht funktionierende Weihnachtspyramiden bastelt.
Der gesamte Fernsehweihnachtswahnsinn in einer Show. Toll!
Schade, dass es in diesem jahr nur die Wiederholung von 2007 gab. 2008 war eine zweite Ausgabe geplant – aber Gesundheit geht vor. Anke Engelke ist schwanger.

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aRTikel

Mitreden in der Tiefsten Provinz

Freitag, den 12. Dezember 2008
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Talkshow mit Prominenten in der Kremmener Theaterscheune

MAZ Oranienburg, 11.12.2008

Die Liste der Prominenten, die bereits in der Kremmener Theaterscheune „Tiefste Provinz“ waren, ist lang. Dazu trägt auch die Talkshow „Mitreden!“ bei, die unregelmäßig viermal im Jahr am Sonntagvormittag stattfindet.
Dietmar Ringel, Moderator und Reporter beim Inforadio des rbb, führt durch die Gesprächsrunden, zu denen sich zuletzt unter anderen Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm und Sportreporter Legende Heinz-Florian Oertel in Kremmen einfanden. Zu Gast waren auch schon „Tatort“-Kommissar Axel Prahl, Schauspieler Andreas Schmidt („Sommer vorm Balkon“) und Sängerin Petra Zieger.
Ringel, der seit 2005 in Schwante lebt, stieß durch die MAZ auf die Kremmener Theaterscheune. „Ich hatte mitbekommen, dass sich da was tut.“ Für die Sendung „Echtzeit“ des Inforadios stellte er einen Beitrag her und kam so auch mit Theaterchef Andreas Dalibor ins Gespräch.
Bald war die Idee einer Talkshow ohne Kameras geboren. „Ich versuche immer eine Gästemischung herzustellen, die aus Prominenten und Gesprächspartnern aus der Region besteht“, sagt Dietmar Ringel. Manchmal sei es sehr mühsam, die Promis nach Kremmen zu holen, bei anderen gehe es dagegen sehr schnell. „Ich sage ihnen immer, dass es bei uns sehr schön ist“, erzählt der 50-jährige Moderator. „Viel Geld können wir ihnen ja nicht bieten, dafür aber laden wir sie zum Essen ein.“ Jörg Schönbohm beispielsweise musste sich nicht sehr lange bitten lassen, da reichte ein Anruf, und er war da. Gemeinsam mit Heinz-Florian Oertel und den Besuchern in der Theaterscheune sorgte er für eine sehr lebhafte Ost-West-Diskussion.
Die nächste „Mitreden!“-Talkshow ist für Februar geplant, die Suche nach Gästen läuft auf Hochtouren. Die Liste der Angefragten ist lang: Gregor Gysi steht darauf, Wolfgang Lippert, die Autorin Martina Rellin, die Musikgruppe Radiopilot und der Schauspieler Alexander Scheer („Sonnenallee“). Dietmar Ringel hat große Freude an der Moderation der Talkshow. „Es macht mir auch großen Spaß“, sagt er.

Die Theaterscheune „Tiefste Provinz“ im Scheunenviertel in Kremmen ist erreichbar mit der Bahn: RB 55, RE 6.

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RTelenovela

Praxisgebühr für nichts und wieder nichts

Freitag, den 12. Dezember 2008
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Dass man für einen Arztbesuch einmal pro Quartal Eintritt bezahlen muss, ist ja nichts Neues. So musste ich heute bei meiner Ärtzin auch wieder blechen. Und wofür? Für nichts. Für nichts und wieder nichts.
Ich war wegen meiner Magensache dort. Außerdem wollte ich mal wegen meines Rückens und wegen Kopfschmerzen nachfragen. Kann man ja mal machen. Ach ja, und eine Grippeimpfung.
Ich kam auch erstaunlich schnell dran.
Grippeimpfung von der Schwester. Haben Sie eine Allergie gegen Eiweiß? Ich: Könnte sein, das wollte ich ja auch mit der Ärtzin besprechen.
Also erst mal abwarten.
Frau Doktor kommt ins Zimmer. Ich sage einen Satz, und das Telefon klingelt.
Frau Doktor verschwindet wieder. Zwei Minuten später ihre Rückkehr.
Ich sage, was los ist. Sie guckt im PC nach, was bei meinem letzten Besuch im Februar war. Seitdem wurde es nicht besser.
Tja, Allergie. Nüsse, vielleicht auch Eier. Könnte man mal beim Hautarzt überprüfen. Und, ja, eine Magenspiegelung könnten wir auch mal machen. Und den Rücken mal beim Orthoäden überprüfen. Überweisung gibts nächstes Jahr, wenn ich die Termine habe.
Das war’s. Für Blabla und heiße Luft und Infos, die ich auch bei der Schwester am Tresen hätte fragen können, habe ich 10 Euro Eintritt bezahlt.
Nein, ich bin irgendwie nicht zufrieden und fühle mich vor allem nicht sehr ernst genommen von meiner Ärtzin.
Und jetzt mal abwarten, wie die Terminlage bei den anderen Ärtzen so ist. Könnte dauern.

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