Tagesarchiv für 4. Dezember 2008

ORA aktuell

Laubeneinbrüche: 19-Jähriger verurteilt

Donnerstag, den 4. Dezember 2008

Nach zehn Laubeneinbrüchen im Sommer wurde nun ein 19-Jähriger vom Jugendschöffengericht zu einem Jahr Jugendstrafe wegen mehrfachen Einbruchsdiebstahls, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs verurteilt.
Der Angeklagte Till P. legte ein umfassendes Geständnis ab, zeigte aber keine Reue. Und: Er sei zum Arbeiten nicht geboren, wollte so lange wie möglich von Hartz IV leben.
Über eine Bewährungsstrafe wurde erst gar nicht nachgedacht.

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RTelenovela

Bitte fahren Sie sehr langsam an dem Nichts vorbei!

Donnerstag, den 4. Dezember 2008
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Scharfe Bremsung auf der A111 in Berlin, stadtauswärts kurz hinter der Ausfahrt Holzhauser Straße. Großes Geblinke auf den Anzeigetafeln über der Straße. Die rechte Fahrspur mit einem fetten, roten X gekennzeichnet, also gesperrt. Nur noch Tempo 60 statt 80.
Der Verkehr ordnete sich ein. Alle fuhren auf der linken Seite. Doch auf der gesperrten Spur tats ich gar nichts.
Inzwischen wurde der Verkehr auf Tempo 40 abgesenkt.
Im gesamten Tunnel Tegel war jedoch von einer Baustelle nichts zu sehen. Auch an der Abfahrt Waidmannsluster Damm prangte das rote X.
Vielleicht ist das ja eine neue Verkehsmaßnahme. Einfach mal ganz langsam an dem Nichts vorbeifahren. Sich ganz in Ruhe mal die schicke Straße ansehen. Oder vielleicht wird ja auch tatsächlich drüber nachgedacht, an der Stelle mal eine Baustelle einzurichten – 2016 vielleicht. Kann man ja schon mal absperren, zur Sicherheit. Nicht, dass jemand einen Schreck bekommt, wenn wirklich mal was passiert. Vielleicht war es aber auch nur eine technische Störung. Wer weiß das schon…

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RT im Kino

Madagascar 2

Donnerstag, den 4. Dezember 2008

Vor drei Jahren lachten Deutschlands Kinobesucher über die New Yorker Zootiere, die auf Madagascar strandeten. Nun kommt der zweite Teil, in dem, ganz klar, die Rückkehr nach Hause auf dem Programm steht. Löwe Alex (Stimme: Jan Josef Liefers), Zebra Marty (Rick Kavanian), Giraffe Melman (Bastian Pastewka) und Nilpferd Gloria werden feierlich von den Inselbewohnern verabschiedet. Die Reise im klapprigen Flugzeug beginnt. Und endet – leider nicht in New York.
Stattdessen finden sie sich in Afrika wieder. Und erleben einige Überraschungen, die von großer Bedeutung für die Gruppe sind.
“Madagascar 2” knüpft direkt an den Ereignissen des ersten Teils an. Was den Witz und die Humordichte angeht, kann er jedoch bei weitem nicht mit diesem Vorgänger mithalten. Im Gegenteil: Die Geschichte ist recht dünn, dazu noch streckenweise überkitschig. Die Herz-Schmerz-Story überdeckt das Komödienhafte viel zu oft. Echte lacher fehlen über weite Strecken.
Die, die es rausreißen sind vier kleine, lustige, verdammt garstige Gesellen: die Pinguine, gesprochen von den Fantastischen Vier. Ihre Rollen wurden ausgebaut. Sie, und eigentlich nur sie, bilden das wirklich subversive Komikzentrum in “Madagascar 2”.
Angesichts der hervorragenden Animation kann der Film kein schlechter sein. Dennoch ist er eine Enttäuschung, weil er nicht mehr das bietet, was Teil 1 ausmachte.

6/10

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