Monatsarchiv für Dezember 2008

aRTikel

Internettrends und Modelsuche

Mittwoch, den 31. Dezember 2008
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Rückblick: 53-mal „Willi“: Die MAZ-Jugendredaktion mit ihrer eigenen Jahresbilanz 2008

MAZ Falkensee, 31.12.2008

Pommes- und Dönertests, Konzerte und Jugendaktionen: Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen.

Januar:
Aufstand gegen das StudiVZ. Das Internetportal, in dem sich (nicht nur) Studenten einschreiben, will die Daten für gezielte Werbung verwenden. Viele Nutzer protestieren, wollen aussteigen. Dabei wird das auf anderen Seiten schon lange praktiziert.
Jugendliche aus dem Havelland wollen sich mehr in der Politik engagieren. In Falkensee und Nauen sind entsprechende Interessenvertretungen vorhanden oder im Aufbau.
Einheitliche Kleidungen an den Schulen im Havelland? Bei einer Umfrage am Leonardo-da-Vinci-Campus in Nauen sind die, die es betrifft, geteilter Ansicht.

Februar:
„Willi“ macht in Falkensee den Dönertest. Das Smirna-Grillhaus in Finkenkrug macht das Rennen.
Schülerinnen aus Falkensee drehen einen kurzen Zeichentrickfilm für das Aktionsbündnis Tolerantes Brandenburg. Der „Saftladen“ wird zum Trickfilmstudio.
Das Rauchverbot in öffentlichen Räumen gilt auch im Havelland: „Ich rauche seit dem 1. Januar weniger“, sagt eine junge Ketzinerin. Viele haben Verständnis für die neue Regelung – erstaunlicherweise.
Martyna aus Schönwalde-Glien möchte Model werden. Doch in der ProSieben-Show „Germanys Next Topmodel by Heidi Klum“ scheidet sie frühzeitig aus.

März:
„Die Welle“ startet in den Kinos. Gedreht wurde der Film größtenteils am Marie-Curie-Gymnasium in Dallgow-Döberitz. Bei einer Sondervorführung in Spandau können sich die Dallgower auf der großen Leinwand bewundern.
Schüler aus Nauen und Rathenow präsentieren Zeitzeugeninterviews, die sie geführt haben. Sie wollten klären, was eigentlich während des Zweiten Weltkrieges im Havelland geschehen ist.
Das Redaktionsteam der Schülerzeitung der Dallgow-Döberitzer Grundschule „Am Wasserturm“ bekommt den dritten Preis im landesweiten Wettbewerb.

April:
Bei der Frühlingsausgabe der „Vier-Jahreszeiten“-Konzerte im Ketziner Jugendklub „BarRock“ treten unter anderem die Bands Pusteblumenzäcken und Subto auf.
Nico Schlott aus Wustermark betreibt ein Internettagebuch für das Havelland. Unter dem Dach der landesweiten „Freisein“-Blogs schreibt er über Neuigkeiten und Trends in der Region.

Mai:
Die DDR-Geschichte kommt im Unterricht zu kurz. Das sagt eine Mehrheit von befragten Schülern im Havelland.
Tomas Morandi (17) aus Argentinien lebt für ein halbes Jahr bei einer Familie in Dallgow-Döberitz. Er lebte sich schnell ein.
In Spandau beginnt das „Citadel Music Festival“. Mehr als 30 Konzerte finden bis September statt. Musikgrößen wie Ich+Ich, Schiller und Juanes stehen auf dem Programm.

Juni:
Eine ganze Staffel „24“ am Stück. „Willi“ wagte das Experiment, alle 24 Folgen der US-Krimiserie (fast) ohne Pause zu sehen. Das schlaucht, und am Ende bekommt man nicht wirklich mehr etwas mit.
Die Havelländer glauben, dass Deutschland Fußball-Europameister wird. Hat irgendwie nicht so ganz funktioniert. Na ja, aber fast.
Die Nauener „Musicarena“ schließt. Der Mietvertrag des Diskobetreibers wurde nicht verlängert.
Nauener Schülerinnen beschäftigen sich mit schwul-lesbischer Literatur. Die Filia-Frauenstiftung stellt für die Bibliothek in Nauen entsprechende neue Bücher zur Verfügung.

Juli:
Rache an der Gesellschaft. So begründet ein 16-jähriger Falkenseer bei „Willi“, warum er Hauswände und Mauern mit Graffiti besprüht.
Großer Pommestest von „Willi“ im Havelpark in Dallgow-Döberitz. Es gewinnt der Kaufmarkt-Imbiss, allerdings erreicht keiner der fünf Testkandidaten eine bessere Note als 2.

August:
Til Schweigers Filmhit „Keinohrhasen“ erscheint auf DVD. Zuvor sahen die Komödie mehr als sechs Millionen Menschen in den Kinos. Der erfolgreichste Streifen des Jahres. Einige Szenen entstanden in Paretz.
„Willi“ übergibt einen Buchgewinn an die Bibliothek in Friesack und hatte ein nicht sehr kleines Paket mit weiteren Büchern und einigen CDs dabei.
Das Musikfestival „Frierock“ in Friesack findet zum neunten Mal statt. Innerhalb von zwei Tagen treten neun Gruppen auf.

September:
Ana van Helsing aus Dallgow-Döberitz ist die Initiatorin der Konzertreihe „Fang mich auf“. Es soll Geld für den Verein Dunkelziffer gesammelt werden, der sich um missbrauchte Kinder kümmert. Das Spandauer Konzert wird allerdings kurzfristig abgesagt.
Falkensee im Internet: Rund 160 Filme haben Nutzer bei Youtube und MyVideo hochgeladen. Zu sehen sind Theateraufführungen und Impressionen.
Fritzi Zachau (18) aus Falkensee reiste für sieben Wochen nach Australien und nahm auch am Weltjugendtag in Sydney teil.

Oktober:
Neuer Trend im Internet: Couchsurfing. Jugendliche, die verreisen, aber wenig Geld ausgeben wollen, melden sich auf einem Internetportal. Dort bieten Fremde ihr Sofa als Übernachtungsmöglichkeit an.
Die Doku „Heimatkunde“ läuft in den Kinos an. „Titanic“-Chef Martin Sonneborn sah sich dafür auch im Havelland um, um Spuren der Wendezeit aufzuspüren.
Nach sechswöchiger Umbaupause eröffnet die Diskothek „Crazy“ in Friesack wieder für das Publikum.

November:
Das illegale Runterladen von Musik im Internet wird immer gefährlicher. Fahnder begeben sich nicht nur virtuell auf die Suche nach den Tätern.
Sven Pichowsky (21) aus Brieselang organisiert im Falkenseer „Capitol“ eine Rapparty. Für diverse Musiker aus dem Havelland produziert er ganze Alben.
Eine Schulklasse aus Nauen erstellt Berufspodcasts. Die kurzen Hörstücke mit Interviews zu verschiedenen Berufen können im Internet runtergeladen werden.
Die Friesacker Band Harmoana schaffen es bis ins Deutschlandfinale des „Local Heroes“-Wettbewerbes. Für einen Sieg reicht es dort allerdings nicht.

Dezember:
Bei so vielen Internetthemen im Jahr 2008: „Willi“ machte den Selbsttest. Eine Woche ganz ohne das virtuelle, weltweite Netz. Keine Mails, kein StudiVZ, keine Blogs. Zu vermelden sind leichte bis mittlere Entzugserscheinungen und Kommunikationshürden. Aber auch neue Gespräche – ganz reale, wohlbemerkt.
Nauener Schüler feiern den „Tag der Menschenrechte“. Sie erstellen ein kleines Programm und gestalten Plakate, auf denen die Menschenrechte vermerkt sind.

aRTikel

Fahrt in die Dämmerung von Oberhavel

Mittwoch, den 31. Dezember 2008
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Internet: Filme aus dem Landkreis auf den Videoplattformen im virtuellen Netz / Teil 4: Fürstenberg

MAZ Gransee, 31.12.2008

FÜRSTENBERG
Insgesamt 530 Treffer auf den Internetportalen Youtube und MyVideo für Fürstenberg. Doch diese Zahl trügt gewaltig. Ganz gewaltig sogar. Denn Fürstenberg ist nicht nur der Name von acht Orten in Deutschland – am nächsten dran ist Fürstenberg (Oder), ein Ortsteil von Eisenhüttenstadt –, sondern auch der Name eines Fallschirmteams und einer Biermarke. Da ist klar, dass sich so mancher Eintrag unter diesem Namen auf den Videoseiten findet.
Aus Fürstenberg/Havel ist im Internet bisher nur recht wenig zu finden. Offenbar haben die Fürstenberger die Seiten, auf denen sie kostenlos eigene Filme hochladen können, noch nicht für sich entdeckt. Oder in Fürstenberg gibt es nichts zu filmen. Aber das ist eigentlich kaum vorstellbar.
Ein Nutzer hat im März 2008 einen Mitschnitt einer Autofahrt auf der B96 zwischen Fürstenberg und Neustrelitz reingestellt. Die Fahrt verläuft leider nur ohne Ton – und viel los ist auf der Bundesstraße auch nicht. Immerhin 567-mal ist das fast zehnminütige Filmchen trotzdem schon angeklickt worden. Die Reise von Düsterförde nach Fürstenberg wollten sich dagegen nur 36 Nutzer ansehen. Besteht da etwa weniger Interesse?
Bei MyVideo können Höhepunkte eines City-Konzertes angesehen werden. 954-mal wurde das Angebot bereits genutzt. Ein echtes Highlight ist auf Youtube aber auch zu finden: „Von Fürstenberg/Havel Richtung Nacht“ nennt sich das fast fünf Minuten lange Werk. Zu sphärischer Musik sind Impressionen aus der Havelstadt zu sehen. Die Dunkelheit bricht langsam herein. Während einer Fahrt mit dem Regionalexpress sind dann sehr gelungene, schöne Bilder der Dämmerung in Oberhavel zu sehen. Ein leuchtender, roter Himmel. Dazu die Musik – könnte man sich glatt mehrmals ansehen! Bisher 808-mal.

Die Seiten im Internet: www.youtube.de, www.myvideo.de

RT im Kino

Kino 2008

Mittwoch, den 31. Dezember 2008

Die Kino-Hitliste 2008 umfasst 94 Filme.

TOPS
1. Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe
2. Der Baader Meinhof Komplex
3. Kirschblüten – Hanami
4. Trip To Asia
5. Die Wolke
6. Hancock
7. 1. Mai
8. XXY
9. Up! Up! To The Sky
10. Nordwand
11. Wolke 9
12. Der Mann, der niemals lebte
13. James Bond 007: Ein Quantum Trost
16. Buddenbrooks
17. Willkommen bei den Sch’tis
20. Mamma Mia!
26. Charlie Bartlett
28. Juno
31. John Rambo
34. 1 1/2 Ritter auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde
36. Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
39. Wall-E
45. Once
46. Sex And The City

FLOPS
94. Speed Racer
93. Michael Clayton
92. Der Nebel
91. No Country For Old Men
90. U900
89. Vielleicht, vielleicht auch nicht
88. Tintenherz

RTZapper

Das war 2008!

Mittwoch, den 31. Dezember 2008
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Gespart wird an allen Ecken, auch im Fernsehen. An Finanzen und an Qualität und Intelligenz: Das war 2008.

Da will uns ProSieben weismachen, dass alle Außerirdischen des Universums auf der Erde vorbeischauen, wenn Uri Geller mal wieder eine dusslige TV-Show am Start hat. ProSieben hat das bestimmt gar nicht so ernst gemeint. Oder? Bitte, gebt es doch endlich zu! Wobei die lausigen Promidokus nicht viel besser sind: Eine gewisse Jana Ina und ihr Giovanni (Ex-Bro’Sis-Sänger, muss man nicht kennen) bekommen vor laufenden Kameras ihr Kind. Schauspieler Willi Herren lässt seinen Drogenentzug von RTL-Kameras begleiten. Brigitte Nielsen lässt sich runderneuern, und Sarah Connor macht auf glücklich, in dem sie so tut, als sei mit ihrem Marc noch alles okay. Nun warten wir 2009 auf „Sarah & Marc Full Of Hate“.

Die ARD ist leider immer öfter nicht besser als die Privaten: Quizshows, Schmalzfilmchen und – Flocke. Das Erste sendete live den ersten Ausgang der Nürnberger Eisbärin. Fast verwunderlich, dass am Abend nicht auch noch ein „Brennpunkt“ lief. Von der dummen Stylingshow mit Bruce Darnell wollen wir lieber erst gar nicht reden. Und wie war das noch mal mit der falschen Deutschland-Flagge bei den „Tagesthemen“? Da war Schwarz-Rot-Gold wohl gerade nicht im System enthalten, andere Farben mussten her. Kann ja mal passieren.

Gutes Stichwort: Bildausfall beim Fußball-EM-Halbfinale. Minutenlang musste Bela Rethy Radioreporter spielen. Findige ZDF-Techniker machten es möglich, das Bild vom Schweizer Fernsehen zu übernehmen, sonst hätten wir noch viel länger in die Röhre gesehen.
Sportlich war es auch während der Handball-EM. Deutschland schied im Halbfinale aus, die Zuschauer sahen wieder einmal hochspannende Spiele.
Bewegende Momente boten auch die Olympischen Spiele in China. Eine vor Freude heulende Britta Steffen, ein kraftstrotzender Michael Phelps und so mancher Dopingsünder. Die Eröffnungsshow war zwar atemberaubend, der miliärische Drill aber deutlich anzumerken. Plus Kinderplayback und aufgezeichnete Effekte.

Ekeltrend: Im Fernsehen wird gefressen bis die fette Schwarte kracht. Jumbo Schreiner sucht XXL-Gerichte und schert sich nicht darum, dass sich die Zuschauer beim Anblick der Megaburger, -schnitzel und sonstigem Gedöns übergeben könnten. Absolut überflüssig.

Die Kandidaten in Fernsehshows werden auch immer beknackter. In der Premiere-Big-Brother-Live-Übertragung blökt eine gewisse Rebecca “Sieg heil!”, findet es lustig und wundert sich über ihren sofortigen Rausschmiss. Dummheit muss bestraft werden. Dumm, aber auch sehr lustig wurde es bei “Wer wird Millionär?”, als sich eine Frau aus Versehen auf Günther Jauchs Sitz platzierte. Jauch spielte mit und erspielte für sie die ersten 500 Euro.

Ups! NDR2 gratuliert den Müttern im Norden zum Muttertag. Nur leider einen Sonntag zu früh.
Welch ein Zufall: Beim Telefongewinnspiel von „Deutschland sucht den Superstar“ gewinnt eine gewisse Edith Bohlen. Dieters Mama. Die Bohlens haben aber auch ein Glück!

Wann hat das endlich ein Ende? Paul Potts und seine Arien. Michael Hirte und sein ätzendes Mundharmonika-Getute. Ohren zu!!

Die Wirtschaftskrise erreicht auch die Medien. Der rbb setzt das Magazin “Polylux” ab und schließt zum Jahresende das Radio Multikulti. Comedy Central und Nick verschmelzen zu einem 24-Stunden-Kanal. Sat.1 zieht demnächst nach Unterföhring ins ProSieben-Sat.1-Mutterhaus um. Mehrere Zeitungsverlage kündigen die Streichung diverser Titel an, Redaktionen werden zusammengelegt.

Hoffnungsschimmer: Die Wahl des US-Präsidenten. Schon Monate vorher überschlagen sich nicht nur die US-Medien, sondern auch die in Deutschland. Unzählige Sondersendungen, die Rede in Berlin, und die Nacht der Nächte – zumindest politisch. Sternstunden morgens um 6 Uhr: Barack Obamas Siegesrede. Die Wende.

Das Jahr der Flops: Dirk Bachs Spielshowversuch “Power Of 10″ bei VOX wollte so gut wie niemand sehen. Ebenso das Comeback von Margarethe Schreinemakers. Ihr interaktives Konzept “Schreinemakers 01805-100232″ bei 9live hatte nicht mal messbare Quoten, also unter 10000 Zuschauer. Das Aus nach wenigen Wochen. RTL strich “Die Anwälte” nach nur einer Folge aus dem Programm. Sehr viel mehr Erfolg hatte die Krimireihe im Ersten jedoch auch nicht. Nicht mal zwei Millionen Zuschauer waren montags dabei.
Reihenweise Flops bei Sat.1: “Dr. Molly & Karl” mit nur miesen Quoten. Hugo-Egon Balder versuchte es mit Eventshows a la “Peng! Die Westernshow” – sah düster aus. Ganz bitter auch die Pleite von “Ich Tarzan, du Jane!”. Musicalcasting funktionierte so gar nicht.
Die ARD ging mit der Datingshow “Ich weiß, wer gut für dich ist” ganz tief baden. RTL versuchte es mal wieder mit einer Nachmittagstalkshow. “Natascha Zuraw” hielt nicht lange durch.
Flops waren auch die Neuauflagen der “Traumhochzeit” im ZDF und der “100000 € Show” bei RTL. Nicht nur schlechte Quoten, sondern auch ziemlich langweilig.
Ach ja, langweilig: Der Mann mit den drei Vornamen (nicht lustig!), Ernst Marcus Thomas, machte den “ZDF-Fernsehgarten” zu einer Langweilernummer. 2009 soll die gefeuerte Andrea Kiewel ihr Comeback feiern. Noch sind das jedoch Gerüchte.

Und noch ein Debakel – aber eines, das vorhersehbar war: Die No Angels gingen beim Eurovision Song Contest hoffnungslos unter. Langweiliges Gejaule funktioniert eben in Europa nicht. Die Deutschen waren trotzdem bockig. Mal wieder. Wie immer. Böser Osten! Böse Punkteverschieberei! Alles ganz böse!! Jetzt macht’s der NDR allein. Zumindest die Auswahl des Kandidaten, der 2009 zum ESC-Finale nach Moskau darf. Das hat ja in den 90ern schon verdammt gut funktioniert…
Subway To Sally gewinnt für Brandenburg den Bundesvision Song Contest. Somit findet die ProSieben-Show 2009 in Potsdam statt.

Oliver Pocher gewinnt in der Promiausgabe von “Wer wird Millionär?” die Million. Das Glück war perfekt. Zum Jahresende der Bruch: Pocher und Schmidt trennen sich. Die Late Night “Schmidt & Pocher” wird im April 2009 das letzte Mal laufen. Dann gehen beide wieder getrennte Wege. Der “Preis der beleidigten Zuschauer” für den Pocher bleibt da glücklicherweise nur eine Randnotiz, die den Stiftern hoffentlich irgendwann mal peinlich ist.
Übrigens: Auch Gottschalk wurde 2008 bei Jauch ebenfalls symbolischer Millionär.

Abschied für immer: Schauspieler Heath Ledger, „Golden Girl“ Estelle Getty, „Derrick“ Horst Tappert und der Drehbuch- und Romanautor Michael Crichton haben uns verlassen. Knuts Papa Thomas Dörflein, die Musiker Ivan Rebroff, Isaac Hayes und Hannelore Jacob, die Schauspieler Roy Scheider, Sydney Pollack, Charlton Heston, Herbert Bötticher, Günter Schubert, Horst Jüssen, Kurt Weinzierl, Erwin Geschonnek, Alexander Mey und Paul Newman, Schauspielerin Marianne Kiefert, Theatermann Peter Steiner, Ruhrpott-Urgestein Tana Schanzara und Moderatorin Sigi Harreis.

Lichtblicke 2008: die witzig-traurige Serie „Doctor’s Diary“. 2009 gibt’s neue Folgen. Die überaus unterhaltsame Ina Müller verzaubert in “Inas Nacht” im NDR Gäste und Zuschauer. Das ist echtes Hamburger Flair. Die Parodie des Jahres: “Switch reloaded”. Die ProSieben-Comedysendung zeigt sich auf immer höherem Level.

Denn Marcel Reich-Ranicki hat einfach mal nicht recht, wenn er alles pauschal verteufelt. Beim “Deutschen Fernsehpreis” lehnte er den Ehrenpreis ab. Rundumschlag. Alles ist mies, selbst das 3sat-Programm.
Na denn.

Also, auf ein Neues!

RTelenovela

2008

Mittwoch, den 31. Dezember 2008
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DIE BESTE PARTY
Marcels “30-Zone”-Party

DAS BESTE KONZERT
Jedes auf seine Art: Underworld und Philipp Poisel in Berlin.

DER BESTE SONG
Michael von der Heide: “Leise”

DAS BESTE ALBUM
Polarkreis 18: “The Colour Of Snow”

DER BESTE FILM
Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

DER SCHLECHTESTE FILM
Speed Racer

BESTE TV-SENDUNG
“Doctor’s Diary – Männer sind die beste Medizin” (RTL)

SCHLECHTESTE TV-SENDUNG
“Uri Geller: Ufos & Aliens – Das unheimliche TV-Experiment” (ProSieben)

BESTER RADIOSENDER
radioeins. Immer noch.

BESTES BUCH:
Markus Stromiedel: “Zwillingsspiel”

BESTER AUGENBLICK:
Im Nachhinein ein gutes Gespräch.

SCHLECHTESTER AUGENBLICK
Ostern mehr oder weniger krank im Bett, sowie die anderen Momente, als ich dachte, es müsse etwas passieren…

ORA aktuell

Noch mehr Sandwiches statt Obst

Dienstag, den 30. Dezember 2008
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Die Sandwichkette Subway eröffnet in Oranienburg eine zweite Filiale. Dafür wurde eines der Geschäfte im Bahnhof angemietet. Der Mietvertrag für den kleinen Lebensmittelladen ist über das Jahresende hinaus nicht verlängert worden. Somit ist auch das Aus für die leckeren Obstschälchen beschlossen.
Subway ist seit Mitte 2008 auch in der Schulstraße vertreten. Im Bahnhof wird es nur ein Miniladen ohne Sitzplätze. Ob Subway dauerhaft doppelt in der Stadt vertreten ist, ist noch offen.

RTelenovela

Und doch ist es ein Abschied

Dienstag, den 30. Dezember 2008
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Plötzlich standen viele Leute in unserem kuscheligen Büro. Sie waren meinetwegen da.
Am Freitag beginnt für mich ein neues Zeitalter. Dann bin ich kein freier Mitarbeiter mehr, sondern ein Volontär mit fester Anstellung und richtigem Gehalt.
Morgen ist mein eigentlicher, letzter Tag in Oranienburg. Dann wird es mich täglich nach Potsdam ziehen, in der zweiten Januar-Hälfte zum Seminar nach München und dann … mal sehen.
So ganz werden mich die Oranienburger natürlich nicht los. Alle Wochen am Sonntag. Vielleicht noch seltener. Und doch ist es ein Anschied. Und das nach elf Jahren. Nach fast neun Jahren mehr oder weniger töglicher Arbeit.
So war es dann auch ein schöner Augenblick mit einem Kloß im hals, als dann alle (bis auf den Chef – hat das was zu bedeuten?) vor mir standen, mir Glück wünschten und dankten. Dazu Blumen und ein Gutschein für die Neuruppiner Therme.
Ich bin gespannt, was die Jahre 2009 und 2010 mir bringen werden. Es werden zwei Lehrjahre mit hoffentlich vielen neuen Erkenntnissen.
Das Büro in Oranienburg wird nur noch Zwischenstation. Leider. Ich werde es vermissen. Die Leute auch. Die Arbeit in Oberhavel sowieso. Ganz weg bin ich ja nicht. Und wer weiß, was 2011 passiert.