Tagesarchiv für 5. November 2008

RTelenovela

Ich habe den US-Präsidenten gesehen

Mittwoch, den 5. November 2008
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4.59 Uhr MEZ. Es steht fest: Barack Obama wird der nächste Präsident der USA. Yes, he can! Und ich habe ihn schon gesehen – zumindest auf einer großen Leinwand, in Berlin, auf der Straße des 17. Juni, vielleicht 200 Meter vom Mann der Stunde entfernt.
Liebe Amis, das habt ihr gut gemacht!

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RTZapper

Amerika wählt – Obama oder McCain

Mittwoch, den 5. November 2008
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MI 05.11.2008 | 5.10 Uhr | Das Erste

Die ARD war am langsamsten. Während RTL und n-tv um 4.59 Uhr gleich nach der CNN-Meldung den Wahlsieg von Barack Obama meldet und das ZDF um Punkt 5.00 Uhr die neuesten Ergebnisse und den großen Jubel der US-Amerikaner zeigt, trieft die ARD. Bis 5.03 Uhr werden erst nach und nach die Punkte zugezählt, und es wirkt irgendwie langsam und bräsig. Es interessiert nicht mehr, man ist schon längst weitergezappt – dahin, wo schon gejubelt wird. Besonders auch wieder im ZDF, wo das Studiopublikum applaudiert.
Es ist der Moment der Nacht. Nach acht Jahren wieder ein Demokrat an der Macht in den USA. Erstmals ein Schwarzer. Die ARD hat gleich in der Sendung um 5.10 Uhr ein Porträt über den Wahlsieger parat. Falls ein film über McCain existierte (sicherlich!) – jetzt können sie ihn in den Müll schmeißen.
Jetzt dürfen wir gespannt sein, was Obama ab Januar 2009 aus dem Wahlsieg macht. Viele, viele Leute auf der Welt setzen so manche Hoffnung auf ihn.
Amerika, Welt, ihr dürft feiern. Was für eine Fernsehnacht.

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RTZapper

Machtkampf in Amerika – Die Nacht der Entscheidung!

Mittwoch, den 5. November 2008
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DI 04.11.2008 | 1.15 Uhr (Mi.) | N24

Peter Limbourg sieht ein wenig gelangweilt aus. In einem grauen Trenchcoat steht er neben seinem Kollegen Stefan Strothe vor einem Washington-Live-Bild. Stefan Niggemeier verglich die beiden recht treffend als Waldorf und Statler, die Grantler aus der “Muppet-Show”.
In der Wahlsendung des Nachrichtensenders N24, die von Sat.1 übernommen wird, müssen sie stundenlang ausharren, um auf Ergebnisse zu warten.
Barack Obama führt momentan, um 4.41 Uhr, recht deutlich vor John McCain. Alle Prognosen sprechen für einen neuen Präsidenten, der Obama heißt. In New York sammeln sich bereits die Menschen auf den Straßen, in der Großstadt erreichte Obama mitunter Traumergebnisse.
Inzwischen ist auch klar, wer die abwechslungsreichste US-Wahlsendung bringt: Der Sieg geht an das ZDF, die am besten die Stimmungen vermitteln, auch weil es der einzige Sender ist, der seine Sendung vor Publikum fährt, was die Sache unheimlich auflockert. Alle anderen Sendungen taugen nur fürs zwischenzeitliche Zappen: RTL und n-tv, die live aus dem New Yorker Zentrum senden. Die ARD, die alles in allem im Design irgendwie düster (vor allem in den Maischberger-und-Lierhaus-Talkrunden) und behäbig wirken, auch wenn die Moderatoren selbst gute Arbeit leisten. Sat.1 und N24 bieten zwar gute Vor-Ort-Berichte, aber die nervöse Optik nervt. Phoenix punktet mit zeitweiligen Live-Übernahmen US-amerkanischer Sender. Der ZDFinfokanal überträgt unterdessen das ZDF-Web-Wahl-Projekt mit Claus Kleber.
Alle Prognosen, auf allen Sendern, sprechen dafür. Vorsichtig noch, aber dennoch unermüdlich. Barack Obama kann es schaffen. Yes, he can.
Nach 5 Uhr kommen weitere Ergebnisse. Danach könnte man ja mal ins Bett gehen…

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RTZapper

Amerika wählt

Mittwoch, den 5. November 2008
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DI 04.11.2008 | 0.30 Uhr (Mi.) | RTL

Was ist da los bei RTL und n-tv? Unterschlagen die beiden Sender etwa Stimmen für Barack Obama? Während er bei ARD und ZDF mehr als 100 Wahlmännerstimmen hat, sind es auf den Sendern erst 82.
Es gebe Indizien, dass Obama Pennsylvania gewonnen hat? Indizien? Auf den anderen Sendern sind die Punkte längst auf Obamas Konto.
Sind ARD und ZDF einfach nur voreilig? Oder hat RTL nicht die besten Verbindungen? Oder sind die Privaten zu tranig für das Weltereignis?
Es bleibt spannend.

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RTZapper

US-Wahl 08: Die Nacht der Entscheidung

Mittwoch, den 5. November 2008
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DI 04.11.2008 | 23.55 Uhr | ZDF

Was schlägt man sich eigentlich die Nacht um die Ohren? In den USA wird gewählt, wir haben da sowieso nichts zu sagen. Seit kurz vor 12 läuft die Wahlsendung im ZDF, und eigentlich ist in einer Nacht wie dieser in diesem Moment das schwere Busunglück bei Garbsen viel spannender. Echte Ergebnisse gibt es noch nicht: 8:3 für McCain und viele Staaten, in denen das Ergebnis trotz geschlossener Wahllokale noch offen sind.
Also: Warum sitzt man um 1.35 Uhr noch vor der Glotze? Und warum gibt es allein im deutschen Fernsehen sechs verschiedene Wahlsendungen? Weil es dann doch irgendwie spannend ist. Und weil es nicht unwichtig ist, was denn am Ende rauskommt.
Es wird wohl doch länger dauern, sagen die Moderatorin gerade. Na, dann warten wir mal…

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ORA aktuell

Oranienburg will 2009 rund 20 Millionen Euro investieren

Mittwoch, den 5. November 2008

Oranienburg hat wie in den Jahren zuvor einen ausgeglichenen Haushalt. 2009 erwartet die Stadt rund 18 Millionen Euro Gewerbesteuer, drei Millionen mehr als 2008. Die Pro-Kopf-Verschuldung kann auf 130 Euro reduziert werden. Für 20,5 Millionen Euro will Oranienburg investieren.

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RTelenovela

Traumtagebuch (51): Das Ende eines Busurlaubs

Mittwoch, den 5. November 2008
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(50) -> 6.7.2008

Wir kommen mit einem Reisebus aus dem Urlaub zurück. Ich rede mit Felix, Jakob, Thomas K. (Grundschulklassenkamerad, der vor etwa 12 jahren gestorben ist) über das Fernsehen.
Der Bus kommt in Oranienburg an, hält in der Nähe des alten Marktes. Im Traum befindet sich die Stadt im Zustand wie sie Anfang der 90er aussah.
Wir steigen aus, ich verabschiede mich von felix, da kommt der (heutige) Bürgermeister angeradelt. Er meint: Die Umbauarbeiten (die heutigen), die nerven ja ganz schön. Alles sei eine Baustelle. Seit 2002 würde nun gebaut (in Wirklichkeit später), aber bald sei ja alles fertig.
Ich bemerke unterdessen, dass ich vergessen habe, meinen Koffer aus dem Bus mitzunehmen. Wir stehen in der Havelstraße. Ich will telefonieren, Mandy L. (Klassenkameradin am Gymnasium) anrufen, erreiche sie jedoch nicht.
Die Bürgermeister radelt während der Zeit um uns herum.
Plötzlich liegt der Koffer auf dem Weg, wir sind auch nicht mehr in der Havelstraße, sondern in der Robert-Koch-Straße (im Wende-Zustand).
Der Stadtchef steht vor meinem geöffneten Koffer, nimmt meinen Kuschelhasen Gekgo (den heute 29-Jährigen) in die Hand. Ich sage: Das ist meiner!
Meine Eltern sind nun auch da. Meine Mutter meint: Ja, der Service ist besser geworden, der Koffer wurde angeliefert.

Und wach geworden.
Wieder mal recht abgedreht, wobei das Auftauchen meines Grundschulklassenkameraden durchaus bemerkenswert ist, mit dem hatte ich 1991 das letzte Mal zu tun.

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