Tagesarchiv für 21. Oktober 2008

RTZapper

Oberhavel TV: Kremmener Bürgermeisterwahl

Dienstag, den 21. Oktober 2008
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MO 20.10.2008 | 22.05 Uhr | Oberhavel TV

Klaus-Jürgen Sasse erinnert ein bisschen an einen Paten, so wie er zufrieden lächelnd in seinem hohen, schwarzen Ledersessel sitzt. Oberhavel TV befragte den alten und neuen Bürgermeister von Kremmen zu den gerade stattgefundenen Bürgermeisterwahlen.
Sasse auf seinen Gegenkandidaten angesprochen, wirkt er bedrückt. Die SPD habe doch immer mit Arthur Förster und seiner LGU zusammengearbeitet, warum mussten die dann einen Gegenkandidaten stellen?
Tja, so läuft halt die Demokratie ab. Oder findet es Sasse auch unverschämt, dass die SPD zur Bundestagswahl auch einen eigenen Kanzlerkandidaten aufstellt, obwohl man doch so schön mit dem Merkel-Clan zusammenarbeitet?

Arthur Förster sitzt unterdessen wieder in Arbeitskleidung in seiner Hohenbrucher Firma. Er gehört übrigens zu den Menschen, die anstatt “dass” “damit” sagen. Das klingt zum Beispiel so (ausgedachter Beispielsatz): “Ich habe gesagt, damit ich antrete.” Seltsamerweise ist dieses Satzkonstrukt nur in den Dörfern rund um Oranienburg zu hören. Früher bezeichneten wir das “Damit-Phänomen” gern als “wensickendörfisch”. Doch inzwischen scheint sich das “damit” weiter ausgebreitet zu haben. Man sollte es aufhalten…

PS: Die OHV-TV-Moderatorin erwähnt zum Sendungsende eine (erneute) technische Panne, weshalb die aktuelle Sendung komplett erst seit Montagabend zu sehen gewesen sei. Montag ist heute, und die Sendung genau so seit Freitag auf Sendung. Welche Panne meint sie?
PPS: Der Autohaus-Werbespot wird noch immer fehlerhaft gesendet. Scheint, dass die tatsächlich dafür zahlen. Oder es ist ein PR-Gag.

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RTelenovela

Mails an web.de? Lassen Sie uns doch damit in Ruhe!

Dienstag, den 21. Oktober 2008
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Ich habe momentan ein erhebliches Problem mit meinem web.de-Postfach. Selbst Mails mit bekannten Absender landen ihm “Unbekannt”-Ordner oder sogar bei dem Spams. Und selbst wenn man die Mails verschiebt, bringt das keine Besserung. Der Spamfilter bei web.de funktioniert nicht mehr so, wie er sollte.
Also schrieb ich an web.de mit der Bitte, sich um das Problem zu kümmern. Die einzige Adresse, die aber zu finden war, war info@… Doch dort fühlt sich niemand zuständig. Die Antwort kam vom Automaten: “Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Nachricht. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir an dieser Stelle leider nicht persönlich auf Ihre E-Mail antworten können.”
Natürlich habe ich dafür kein Verständnis. Warum auch? “Hier finden Sie Ihren richtigen Ansprechpartner”, hieß es danach, gefolgt von Webadressen. Dort waren jedoch auch keine Kontakt-Mailadressen zu finden, sondern Telefonnummern, die 1,86 Euro pro Minute kosten. Ganz klar: web.de, der Mailanbieter, möchte nicht von seinen Kunden mit Mails belästigt werden. Stattdessen soll man anrufen – und blechen. “Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß und gute Kommunikation mit web.de”, hieß es am Ende. Dabei habe ich gerade keinen Spaß, und das mit der Kommunikation bei der Firma ist ja auch so eine Sache.
Eigentlich bleibt da nur der Wechsel. Denn web.de scheint sowieso nicht mehr zeitgemäß. Das Postfach lässt sich mehr als 12MB zu, gerade lächerlich. Alles andere kostet extra. Ganz im Gegensatz zu den meisten anderen Mailanbietern.
Nun ja, web.de scheint Kundenservice schlicht nicht nötig zu haben. Und dafür noch extra zahlen? Niemals.

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