RTelenovela

Linumhorst

Linumhorst ist so klein, es gibt nicht mal vernünftigen Angaben über den Ort im Internet.
Und damit herzlich Willkommen zu einer neuen Folge aus der Reihe “Angelegene Orte in Oberhavel”. Und Linumhorst ist verdammt abgelegen.
Wer von der B273 bei Orion Richtung Linum abbiegt, stößt an einer Kreuzung auf den Namen Linumhorst. Von dieser Kreuzung sind es nochmal 5 Kilometer.
Immherin gibt es ein Ortsschild, das aussagt, dass Linumhorst zu Kremmen gehört. Der Ort besteht aus einer schmalen Straße und einigen Häusern. Mehr nicht.
Der einzige Vorteil ist, dass man über Flatow und Staffelde oder über Linum und Fehrbellin in gut 15 bis 20 Minuten an der Autobahn ist. Bis zum nächsten Einkaufsmarkt ist es jedoch schon ein Stück. In Linumhorst gibt es nichts – außer einem Briefkasten.
Jetzt im Herbst fliegen die Kraniche über den Ort – das ist dann vielleicht auch mal ein Grund, dass sich der eine oder andere in der Linumhorster Sackgasse verirrt…

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2 Kommentare zu “Linumhorst”

  1. TrebronC

    Ja, wer zu der Zeit an dem Tag in Linumhorst war und nicht bemerkt hat, dass ueber 80.000 Kraniche ca. 600m entfernt vom Ortskern Linumhorst uebernachtet haben, muss wirklich blind und vor allem taub gewesen sein. Man sollte eben schon mal aus seinem Auto aussteigen, sonst entgeht einem zumindest der wirklich nicht zu ueberhoerende Krach… Trotzdem, auch eine schlechte Nachricht ist eine gute Reklame.

  2. RT

    Ähm, die Sache mit den Kranichen steht doch da.
    Abgesehen davon haben wir sogar unser Auto verlassen, jedoch in Linum. Aber das hat mit diesem text ja eigentlich nichts zu tun.

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