Tagesarchiv für 24. September 2008

RTZapper

Parteien zur Landtagswahl in Bayern: BüSo

Mittwoch, den 24. September 2008
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MI 24.09.2008 | 21.45 Uhr | Bayerisches Fernsehen

Die Zeit vor Wahlen ist die Zeit der oft irrwitzigen Versprechen. Insofern bieten einige Wahlwerbespots oftmals echtes Entertainment.
Der Spot der BüSo zum Beispiel, der Bürgerrechtsbewegung Solidarität, der im Bayerischen Fernsehen lief. Die BüSo hat nämlich einen Traum: Der Tranrapit, der ja nun nicht mal mehr von München zum flughafen der Stadt fahren wird, soll doch gebaut und verlängert werden – bis Shanghai. Das und vieles mehr würde schließlich Hundertttausende Arbeitsplätze bringen. Und überhaupt: 10 Millionen neue Arbeitsplätze schweben der BüSo vor.
Auf welchem Planeten leben die Leute von der Partei eigentlich? Auf der Erde sicherlich nicht. Selbst in Bayern wächst das Gold nicht an den Bäumen. Aber irgendwas daherreden vor der Wahl kann ja schließlich jeder. Und zumindest in der Hinsicht hat die BüSo auch einen Vorteil: Die kommt sowieso nicht in den Landtag und muss sich nicht an ihren blödsinnigen Äußerungen messen lassen.

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RTelenovela

Bremsversagen

Mittwoch, den 24. September 2008
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Schrecksekunde heute Nachmittag in Falkensee. Ich fuhr gerade durch den Bahntunnel hinter der Bahnhofstraße, wollte an der Kreuzung dahinter der Hauptstraße nach rechts folgen.
Aber es ging nicht. Die Bremsen bremsten nicht.
Die Straße war an der Stelle in den beiden Fahrrinnen feucht. Ich drückte auf die Bremse, sie zeigte auch kurz Wirkung, aber eben nur kurz. Keine Chance.
Nur das Glück, dass gerade niemand von rechts kam, bewahrte mich vor einem Unfall. Statt rechts zu fahren, fuhr ich gerade aus weiter.
Ich sollte nichtsdestotrotz vielleicht mal meine Bremsen überprüfen lassen…

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ORA aktuell

Pokal-Aus für OHC

Mittwoch, den 24. September 2008
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Der Oranienburger Handballclub (OHC) ist nach der 2. Runde des DHB-Pokals ausgeschieden. Gegen den Zweitligisten TSV Antholz verlor die Mannschaft in der Louise-Henriette-Halle mit 24:27.

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ORA aktuell

Bagger kappt Kabel: Stromausfall

Mittwoch, den 24. September 2008

In weiten Teilen der Stadt fiel gestern gegen 11.30 Uhr der Strom aus. Bei Tiefbauarbeiten an der alten Schlossbrücke kappte ein Bagger zwei 15-Kilovolt-Kabel. Der Ausfall dauerte zwischen 10 und 45 Minuten.

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aRTikel

Zwei, die sich engagieren wollen

Mittwoch, den 24. September 2008
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Jungpolitiker: Benjamin Wilhelm (20) und Nils Grothe (24) treten in Oberkrämer zur Kommunalwahl an

MAZ Oranienburg, 24.9.2008

Zur Kommunalwahl am Sonntag stellen sich auch junge Leute dem Votum der Wähler in Oberhavel. In der Gemeinde Oberkrämer treten Nils Grothe (24) und Benjamin Wilhelm (20) an.

OBERKRÄMER
„In den Schulen wird sich viel zu wenig mit Kommunalpolitik beschäftigt“, findet Benjamin Wilhelm. Der 20-jährige Eichstädter tritt bei der Kommunalwahl am Sonntag für die CDU an. Wilhelm bewirbt sich für die Gemeindevertreterversammlung (GVV) und für den Eichstädter Ortsbeirat. Benjamin ist seit zwei Jahren Mitglied der Jungen Union. Der Abiturient des Hennigsdorfer Eduard-Maurer-Oberstufenzentrums ist gerade in der Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann, er fährt dazu jeden Tag nach Berlin.
„Ich will mich engagieren“, sagt er. Und er möchte die Jugend für die Wahlen gewinnen. „Alle meine Freunde sagen, sie gehen wählen. Ansonsten sind die Jugendlichen, mit denen ich ins Gespräch komme, eher zurückhaltend“, erzählt der Jungpolitiker. „Sie sagen, man kann eh nichts erreichen.“ Dem will Benjamin Wilhelm entgegensteuern: „Jede Stimme zählt. Man zeigt eine Reaktion, wenn man wählen geht.“ Er wünscht sich, dass auch im Unterricht an den Schulen mehr über die Politik vor Ort geredet wird. „Es fehlen einfach viele Grundinfos.“
Junge Leute müssten die Politik wieder mehr in die Hand nehmen. „Das Verhältnis zwischen Älteren und Jüngeren sollte bei 50:50 liegen“, so Benjamin Wilhelm. So könnten Erfahrungen weitergegeben werden. Mit den „alten Hasen“ in der CDU in Oberkrämer komme er sehr gut klar. „Manchmal haben wir verschiedene Ansichten, aber ich finde, wir sind eine gute Mischung.“
Für den Eichstädter Ortsbeirat rechnet er sich gute Chancen aus. Für die GVV sei sein Bekanntheitsgrad in der Gemeinde zu klein, wie Benjamin einräumt.
Nils Grothe (24) wurde Anfang August angesprochen, ob er für die Bürger für Oberkrämer (BfO) zur Wahl antreten möchte. „Vorher war ich politisch nicht aktiv.“ Der Marwitzer, der in der freiwilligen Feuerwehr aktiv ist und in Eberswalde Holztechnik studiert, will in den Ortsbeirat. „Eigene Ziele kann ich noch nicht formulieren, ich bin noch nicht lange genug dabei, um Vorschläge zu machen“, sagt er. „Ich würde mich für Allgemeinziele einsetzen.“ Über konkrete, drängende Probleme in Oberkrämer müsse er erst mal nachdenken, wie er zugibt. Auch die Frage, warum die Leute konkret ihn wählen sollen, habe er sich so noch gar nicht gestellt. Dennoch: „Mir ist die kommunale Politik näher als die große.“ Für die Ortsbeiratssitzungen will er, falls er gewählt wird, aus Eberswalde anreisen. Wie erklärt er sich das Desinteresse von Jugendlichen an Politik? „Das liegt auch an den Eltern, die vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht haben. Wir müssen ihnen die Politik nahebringen, den Grundgedanken der Demokratie hervorheben.“
Das Ziel eint die beiden Jungpolitiker. Zwei junge Leute wollen sich engagieren, auch wenn die Ansätze unterschiedlich sind.

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ORA aktuell

Bauarbeiten im TURM bis 13. Oktober

Mittwoch, den 24. September 2008

Noch bis zum 13. Oktober sind Sport- und Erlebnisbad der TURM-Erlebniscity geschossen. Während man beim Erlebnisbad im Plan ist, war die schließzeit im Schwimmbecken ursprünglich nur auf eine Woche angesetzt. Doch Pfusch am Bau erfordert den kompletten Austausch der Bodenfliesen.
Alle anderen bereiche sind schon wieder geöffnet.

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RTelenovela

Kommunalwahl geht mich nichts an! Geht sie doch!

Mittwoch, den 24. September 2008
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Nachdem ich einem Freund heute erzählt habe, dass ich am Sonntagabend wegen der Kommunalwahl arbeiten muss, meinte er, dass er wohl den weg in die Wahlkabine nicht finden würde. Diese ganze Wahl würde ihn eigentlich nicht interessieren. Er wüsste sowieso nicht, warum er wählen soll, wen er wählen soll und wozu er wählen soll.
Da hat er mich natürlich voll auf dem falschen Fuß erwischt. Dass jemand nicht wählen gehen will, kann und will ich nicht nachvollziehen.
Ich bin der Meinung, dass gerade die Kommunalpolitik uns etwas angeht. Nicht nicht die, welche denn sonst? Kommunalpolitiker entscheiden, was genau in meiner Stadt passiert oder nicht – sofern denn Geld und andere Mittel vorhanden sind.
Er entgegnete, dass es doch gerade in der Kommunalpolitik egal sei, wer an der Macht sei, es ändere nichts. Und es interessiere ihn auch nicht, was gerade in seinem Ort großartig los sei. Und überhaupt, wisse er weder, wer genau auf den Wahlzetteln steht und wofür sie stehen. Die Wahlplakate seien ja eher inhaltsleer und bezögen sich auf Bundespolitik.
Ich meinte, dass dafür ja wohl die Politiker nichts könnten, dass er sich weder eine Zeitung kauft oder sich im Internet darüber informiert, was die Partien wollen – oder wer sich überhaupt zur Wahl stellt. Dass er sich nicht für die Geschehnisse in seinem Ort interessiert, bezeichnete ich als schlimm. Wer nicht wählt, kann vor allem nicht mitreden, der darf sich dann nicht aufregen, wenn etwas schiefläuft. Das mache er sowieso nicht, sagt er.
Ich möchte nicht einfach so dahinleben. Aber vielleicht bin ich durch meinen Job auch beeinflusst. Aber totales Desinteresse kann ich nicht gutheißen.

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