Tagesarchiv für 3. September 2008

aRTikel

Vor der Kulisse von Velten-Süd

Mittwoch, den 3. September 2008
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Fernsehen: Der Kurzfilm „Es war einmal ein König” feiert am 17. September bei arte Premiere

MAZ Oranienburg, 3.9.2008

VELTEN
Heiko (20) muss gehen. Es ist seine letzte Nacht in seiner Heimat, einer kleinen Stadt. Er trifft auf Tommy, der nur für den Moment lebt, und Heiko lässt sich mitreißen. „Es war einmal ein König“ heißt der fünfminütige Kurzfilm von Regisseurin Katharina Wyss, der am Mittwoch, 17. September, erstmals bei arte ausgestrahlt wird. Die kleine Stadt, die Hochhaussiedlung, ist in Wirklichkeit Velten-Süd. In der Hermann-Aurel-Ziegler-Straße entstanden im Dezember 2007 viele der Szenen. „Es sollte nach Stadtrand aussehen, wo nicht viel los ist, aber eben auch nicht komplett ländlich“, erklärt Producerin Anna de Paoli. „Wir haben uns die Genehmigungen bei der Stadt eingeholt, das hat alles super geklappt. Wir durften sogar überall kostenlos drehen.“ Der Dreh sei schwierig gewesen, weil nur in der Dunkelheit gearbeitet wurde.
2000 Euro hatte das Team für den Film zur Verfügung. Sie kommen aus einem Topf, den der Kultursender arte der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin zur Verfügung stellt. „Das Geld kommt von arte und ein Großteil derTechnikvon der Hochschule“, sagt Anna de Paoli. Die 28-Jährige ist im Studiengang Filmproduktion eingeschrieben und achtete bei der Produktion auf den reibungslosen Ablauf. „Aber ich trage eben nicht das wirtschaftliche Risiko wie sonst bei einer Producerin üblich.“
Während Darsteller Jakob Grebert von einer Agentur vermittelt und Djellil Badaoui in einer Berliner Disko angesprochen wurde, kommen einige der Nebendarsteller aus der Region. „Wir hatten ein Casting in der Marwitzer Beat-Fabrik“, erzählt Anna de Paoli. „Wir sind auch in der Gegend rumgefahren und haben Leute angesprochen.“
Der Film „Es war einmal ein König“ läuft am Mittwoch, 17. September, im Rahmen einer großen Kurzfilmnacht des Magazins „Kurzschluss“. „1.45 Uhr ist nicht der Top-Sendeplatz“, so Anna de Paoli. „Aber dennoch: Es ist der erste Film von mir, der auch im Fernsehen läuft. Da kann ich auch meinen Omas Bescheid sagen.“ Aber auch auf mehreren Festivals war der kurze Film bereits zu sehen.

„Kurzschluss“, Mittwoch, 17. September, 0.15 Uhr, arte. In diesem Rahmen läuft „Es war einmal ein König“ gegen 1.45 Uhr.

ORA aktuell

Neu: Lokalpatrioten aus Oberhavel

Mittwoch, den 3. September 2008
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Auf der neuen Internetseite www.lokalpatrioten.com können sich die Bewerber aus Oberhavel zur Kommunalwahl 2008 vorstellen. Ein von Grünen-Oberhavel-Kreisgeschäftsführer René Tausch initiiertes Projekt ist in diesen Tagen im Netz gestartet.
Die Kandidaten für Kreistag, Städte und Gemeinden haben die Möglichkeit, eigene Profile zu erstellen und sich so den potenziellen Wählern vorzustellen. René Tausch: “Die Seite ist so einfach strukturiert, dass man ohne Langeweile zur Information kommt und damit dem Ziel der Seite nach mehr Kandidaten- und Listen-/Parteientransparenz und höherer Wahlbeteiligung näher kommt.”
Die Seite befindet sich noch im Aufbau.

www.lokalpatrioten.com

RTZapper

ZDF Sport extra: Servus, Olli!

Mittwoch, den 3. September 2008
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DI 02.09.2008 | 19.25 Uhr | ZDF

Das ZDF wird echt immer aufdringlicher! Nicht mal mehr in die Umkleidekabine können die Sportler mehr, ohne von einer Kamera begleitet zu werden.
Da steht Olli Kahn also da und überlegt, wie es jetzt weiter gehen soll. hautnah ist das ZDF dabei, wie er sich die Socken auszieht. Die Socken!! Das letzte (!) Mal zieht sich Olli Kahn (!!) die Socken (!!!) aus (!!!!). Was er jetzt wohl denken mag, fragt sich der Kommentator. Nie wieder wird sich Olli Kahn als Torhüter die Socken ausziehen.
Na, wenn das nicht der rührendste Augenblick im Fernsehjahr 2008 war, dann hat das ZDF wohl was falsch gemacht. Demnächst wird die Kamera wohl noch unter Dusche mitkommen (allerdings sicherlich nur im Pay-TV), um auch wirklich überall dabei zu sein.
Schöne, neue Fußballfernsehwelt!
Dennoch, auch von hier: Servus, Olli! Ohne dich wird der Fußball ärmer!

RTelenovela

Spätkauf

Mittwoch, den 3. September 2008
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Wer glaubt, dass es ganz schön mutig ist, dass Kaufland in Oranienburg bis 22 Uhr geöffnet ist, der muss mal zu kaufland nach Berlin-Spandau fahren.
Mein spätester Supermarkteinkauf bisher. Auf dem Kassenbon stand 23.02 Uhr. Bis Mitternacht ist der Laden offen. Und alles ist entspannt. Keine Musik mehr, völlige Ruhe, hier und da ein paar Auspacker, nur wenige Kunden. Herrlich.
Für den Laden scheint sich das ja trotzdem zu lohnen. Ob sie nun das Geschäft schließen, um umzuräumen, oder es einfach offen lassen, kann ihnen ja eigentlich egal sein.
Und mir solls recht sein.