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Abschied von der Schlossbrücke

Der Laga-Countdown in Oranienburg läuft. Bevor im nächsten Frühjahr die Landesgartenschau eröffnet wird, ist noch einiges zu tun. Doch das stadtbild hat sich bereits jetzt kräftig verändert. Da war es Zeit, sich mal wieder ganz bewusst in der Innenstadt umzusehen.
Konkreter Anlass: Morgen wird die alte Schlossbrücke endgültig gesperrt. Erst drei Wochen später, am 1. September, wird die neue Brücke nebenan für den Verkehr freigegeben.
Das Parken rund um die Breite Straße wird immer schwieriger. Der hintere Teil des großen Parkplatzes ist inzwischen gesperrt, der wird für die Busstellplätze umgebaut.
Sehr schön finde ich die Uferzonen an der Havel zwischen Torhorst-Gesamtschule und neuer Schlossbrücke sowie zwischen dem Schloss und dem gerade erst eröffneten August-Wilhelm-Steg. Von dem hatten wir übrigens bei unserem Spaziergang galtt den Namen vergessen. Vielleicht sollte man an der Brücke irgendwo eine entsprechende tafel anbringen.
Ein schlimmer Schandfleck sind jedoch die Häuser in der Fischerstraße, die ungenutzt verfallen. Gerade wenn der Verkehr über die neue Schlossbrücke rollt, werden alle drauf zufahren. Da sollte unbedingt was getan werden!
Oranienburg macht sich – ein reichliches halbes Jahr ist ja auch noch Zeit.
Ganz am Ende dann: eine letzte Fahrt über die Schlossbrücke. Ich kenne Oranienburg an dieser Stelle nicht anders. Man könnte sagen: Eine Ära geht zu Ende.

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