Tagesarchiv für 7. Juli 2008

RT im Kino

Hancock

Montag, den 7. Juli 2008

Hancock (Will Smith) ist ein Superheld. Aber kein normaler. Eigentlich sind Superhelden ja die beliebesten Zeitgenossen der Welt. Nicht Hancock. Den hassen alle. Irgendwie hilft er zwar immer, demoliert aber dabei mehr, als er in Ordnung bringt. Außerdem säuft er, er pöbelt die Menschen voll – geht also gar nicht. Doch als er PR-Berater Ray (Jason Bateman) vor einer heranrasenden Lok rettet, wird alles anders. Ray will Hancock helfen, ein völlig neues Image zu bekommen. Auch wenn Rays Frau (Charlize Theron) alles andere als begeistert ist.
“Hancock” ist Unterhaltungskino vom Feinsten! Eine mitreißende, abgedrehte Story. Will Smith spielt den Anti-Superhelden auf eine ganz coole Art und Weise. Zu beobachten, wie er sich durchs Leben pöbelt, ist köstlich. Der Film bietet Spannung, sehr viel Humor, hat aber auch seine rührenden Momente.
Langweilig wird der Film nie, zumal es mittendrin auch eine Wendung gibt, die der Handlung einen neuen Drive verpasst.
Wer hier irgendeine Logik vermisst, Fehler erkennen will – in einem film wie “Hancock” wird sowieso jede Logik ausgeschaltet. Mit solchen Argumenten muss man mir erst gar nicht kommen.
Rein gehen, amüsieren und fertig. Und nicht zu schnell rausrennen: Die letzten Szenen verfolgten die Leute im Saal stehend an den Plätzen und auf den Treppen…

9/10

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RTZapper

Radiopilot: Monster

Montag, den 7. Juli 2008
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SO 06.07.2008 | 2.13 Uhr (Mo.) | MTV

Ich als Batman auf MTV! Sehr cool.
Irgendwie finde ich es immer noch ziemlich seltsam, so viele Freunde und Bekannte zu sehen – auf MTV. Und das jetzt vielleicht noch öfter?!
Dabei ist der Drehgerade mal ein paar Wochen her…

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RTZapper

Aus Alt mach Neu – Brigitte Nielsen in der Promi-Beauty-Klinik

Montag, den 7. Juli 2008
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SO 06.07.2008 | 19.05 Uhr | RTL

Tragisch. Um überhaupt noch ins Fernsehen zu kommen, lässt sich Brigitte Nielsen sogar vor Fernsehkamera ihr Fett absaugen und überhaupt wieder so herrichten, dass sie denkt, sie sähe dann besser aus.
Weder RTL noch Brigitte Nielsen sind sich für nichts zu schade. Mal abgesehen davon, dass sich für die Nielsen – zu recht – kaum jemand interessiert, warum sollte man sich dann auch noch eine Schnipp-Schnapp-Saug-OP ansehen?
Was erfahren wir? Sie hat einen blutjungen Freund, der es wahrscheinlich nur noch mit verbundenen Augen mit ihr treibt, weil er sonst keinen hoch bekommt. Er nennt ihre Brüste Kartoffeln (und sie seine Eier “Krümelchen”?). Sie besucht Stallones Mama Jackie, um sich die Karten legen zu lassen. Ansehen hätte gereicht, Jackies Schönheits-OPs haben ihre hässlichen Spuren hinterlassen.
Außerdem wissen wir jetzt: Fettabsaugen tut weh. Und Fettabsaugen im Fernsehen – das schreibnt Fernsehgeschichte. Fragt sich bloß, in welcher Kategorie.
Das Nielsen-Lifting geht nächste Woche weiter, bis nichts mehr geht…

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RTelenovela

Bahnbekanntschaften (30): AA-Mama

Montag, den 7. Juli 2008
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Mama hat zu tun, muss sich mit dem fremden Onkel unterhalten. Töchterchen, vielleicht 5 oder 6 Jahre alt, beobachtet die Szene argwöhnisch.
Der fremde Onkel hat seine beiden Begleiter verloren, die in der falschen Bahn saßen. Die Frau fand das sehr lustig, die Tochter war abgeschrieben. Völlig.
Dass sie an der Stange rumturnte und dann auf dem fußboden rumlümmelte – alles nicht wichtig.
Am Bahnhof Wollankstraße öffnete Mama die Tür, um gemeinsam mit dem fremden Onkel Ausschau nach seinen Begleitern zu halten. War aber niemand da.
Töchterchen wollte wissen, was da vor sich geht. “Mama!” Nichts. Keine Reaktion. “Mama!!” Null Interesse. Jetzt buchstabierte die Kleine: “M-A-M-A-A!!” Die Doppel-A-Mama zeigte weiter keine Reaktion.
Erst als die Kleine sich auf eine Sitzbank lang hinlegte – das passte Mama gar nicht und rief Töchterchen zur Ordnung, war kurz davor, sie hochzuzerren.
Auf der Bank lümmeln geht gar nicht, auf dem Fußboden dagegen scheint völlig okay zu sein. Das sind die Doppel-A-Mamas von heute.
Was man der Kleinen noch zugute halten kann: Sie ist doch noch heller als ihre Doppel-A-Mama: Als der Zug in Hohen Neuendorf losfuhr, drängelte Mama schon, sie müssten doch in Birkenwerder aussteigen, sie müsse jetzt aufstehen. Doch die Kleine blieb gelassen: “Es wurde ja noch nicht mal angesagt!” Und legte sie wieder hin. Sehr klug, die Kleine. Trotz AA-Mama.

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RT im Kino

Kung Fu Panda

Montag, den 7. Juli 2008

Nudeln. Wenn es nach dem Vater von Po (Stimme von Hape Kerkeling) geht, wäre das seine Zukunft. Würde ja auch passen. Po, der Pandabär, ist faul und fett. Dennoch hat er sehr sportliche Träume: Er will ein Kung-Fu-Kämpfer werden.
Durch Zufall an einer Tempelzeremonie teil – oder besser: plautzt direkt hinein. Das Ende vom Lied: Er wird auserkoren, gegen Tei Lung anzutreten, einem echten Finsterling. Doch bis es soweit ist, heißt es: üben, üben, üben…
“Kung Fu Panda” kommt aus der Schmiede, die uns auch schon “Shrek” und “Madagascar” geschenkt haben. Leider reicht dieser Film nicht an diese Werke heran. Das liegt einerseits schon am Thema, ich kann an sich wenig mit asiatischer Kampfkunst anfangen, die Kampfszenen gegen Ende wirken auch ziemlich hart. Ziemlich deplatziert ist Pos Stimme. Hape Kerkeling ist sehr sympathisch, als Stimme jedoch in diesem film nicht passend.
Alles in allem hat der Film ein paar ziemlich gute Gags zu bieten, ist an einigen Stellen auch recht rührig. Für mehr hat es leider nicht gereicht, jedenfalls nicht für einen durchgängig guten Film.

5/10

PS: Höhepunkt der Vorstellung: die Vorschau für “Madagascar 2”. Tränen gelacht!

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