Monatsarchiv für Juli 2008

RTelenovela

28,5 Grad

Donnerstag, den 31. Juli 2008
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In meiner kleinen Buchte unterm Dach ist es bei diesen hitzigen Temperaturen natürlich auch kuschelig warm. An meiner Wand hängt eine digitale Anzeige, die auch die aktuelle Temperatur anzeigt. Und auf wunderliche Weise zeigt es abends seit Tagen ganz konstante 28,5 Grad an. Und noch nie war es auch nur 0,1 Grad wärmer.
Stellt sich die Frage: Ist bei 28,5 Grad Ende im Gelände? Kann mein Thermometer nicht mehr? Mein kleines Ersatz-Thermometer zeigte dagegen auch schon mal wohlige 29 Grad an, im Moment nur etwas mehr als 27 Grad. Es steht allerdings auch in der Nähe des offenen Fensters.
Egal. Wenn mich jemand fragt: bei mir sind 28,5 Grad. Konstant.

RT im Kino

Selbstgespräche

Donnerstag, den 31. Juli 2008

Das Telefon klingelt. “Guten Tag, hier ist die XY von der Firma Z. Ich habe hier ein ganz tolles Angebot für Sie.” Das ist der Moment, an dem viele schon wieder auflegen.
Vielleicht ist das anders, wenn man “Selbstgespräche” gesehen hat. Na ja, vielleicht aber auch nicht.
Sascha (Maximilian Brückner) heuert in einem Callcenter an. Ein Zwischenjob, wie er sagt. Denn er wird mal der ganz große Star in seiner eigenen Fernsehshow. Leider kommt ihn aber die Schwangerschaft seiner Freundin dazwischen.
Adrian (Johannes Allmayer) hat im Callcenter die meisten Umsätze, ist in Wirklichkeit aber ein ganz Schüchterner. Als er sich in eine Telefonkundin verliebt, hilft ihm Sascha, mit ihr anzubandeln.
Richard Harms (August Zirner) leitet das Callcenter. Er muss dafür sorgen, dass die Umsätze reinkommen. Unterdessen steht seine Ehe jedoch vor dem Aus.
Das Problem aller: Sie führen meist nur Selbstgespräche. So auch der Filmtitel. Alle kümmern sich nur um ihre eigenen Probleme oder wollen anderen ihre Sichtweise (oder Produkte) aufs Auge drücken. Das große Aneinandervorbeireden.
Ein Film, der mehr ist, als eine Aufdeckung des Callcenteralltags. Es geht um Menschen, die lernen müssen, aufeinander zuzugehen. Und das auf manchmal witzige Art, manchmal aber auch ganz rührend oder nachdenklich.
Ist anfangs noch irgendwie unklar, wohin der Film eigentlich will, wachsen einem die Figuren recht bald ans Herz.
Allen voran Maximilian Brückner (auch bekannt als SR-Tatort-Kommissar). Eine echte Überraschung ist Johannes Allmayer in seiner ersten Kinorolle. Den schüchternen, in sich gekehrten jungen Mann spielt er hervorragend.
Mehrere Kurzauftritte bekannter Stars sorgen dazu noch für Abwechslung und in einem Fall für Lacher.

8/10

ORA aktuell

Indiana Jones from Oranienburg

Donnerstag, den 31. Juli 2008

Der 28-jährige Lars Winning aus Oranienburg gilt nach eigenen Angaben als Deutschlands erstes Indiana-Jones-Double. Als solches kann er auf Feiern und Messen angemietet werden.
Winning ist in Oberhavel auch durch seine Band Stampede bekannt. Auch bei “Deutschland sucht den Superstar” versuchte er sich, bei 9live trat er mit einem Schlager auf.
Außerdem ist er als Eventmanager tätig.
www.indydouble.de

RT im Kino

Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia

Donnerstag, den 31. Juli 2008

London zur Zeit des Zweiten Weltkrieges: Lucy (Georgie Henley), Edmund (Skandar Keynes), Susan (Anna Popplewell) und Peter (William Moseley) stehen auf dem U-Bahnhof am Trafalgar Square. Die jungen Leute mussten sich nach ihrem Narnia-Abenteuer wieder an das Leben ganz normaler britischer Schüler gewöhnen. Doch jetzt beginnt wieder ein großes Abenteuer.
Sie gelangen zurück nach Narnia, doch seit ihrem letzten Besuch sind dort 1300 Jahre vergangen. Während ihrer Abwesenheit ist das goldene Zeitalter von Narnia nur noch eine Legende. Sprechende Tiere und mythische Kreaturen gibt es nur noch in Märchen. Stattdessen regieren die Telmarer, regiert vom gnadenlosen Lord Miraz (Sergio Castellitto).
Zurückgeholt hat die vier Kinder Kaspian (Ben Barnes), der junge telmarische Thronerbe. Er will seinen bösen Onkel Miraz bekämpfen. Die Kinder, allen voran Hochkönig Peter, sollen dabei helfen. Es wird ein harter Kampf.
Sehr, sehr schnell werden die Zuschauer in das Geschehen reingezogen. Eine wirkliche Vorgeschichte in London existiert nicht. Für zuschauer, die Teil 1 nicht gesehen haben, könnte das für Verwirrung stiften. Aber ansonsten ist die Geschichte relativ simpel gestrickt: Die einen bekämpfen die anderen.
Trotz vieler Actionszenen wirkt das in der ersten Hälfte ziemlich langatmig, erst die letzten 45 Minuten sind wirklich fesselnd. Der Film von Andrew Adamson kann mit einer soliden technischen Umsetzung punkten (auch wenn es einzelne Szenen gibt, die wie ein Computerspiel wirken).
Dass Kinder und Jugendliche mit harten Kampfsituationen konfrontiert sind, mag zwar manchmal befremdlich wirken, ist für Jüngere aber auch sicher ziemlich beeindruckend.

6/10

ORA aktuell

Bombenverdacht: Kita geräumt

Mittwoch, den 30. Juli 2008

Wegen eines Bombenverdachtspunktes an der Kanalstraße musste die Schlosspark-Kita gestern geräumt werden. Betroffen sind 67 Mädchen und Jungen.
Ab morgen soll die Stelle freigeräumt werden.

RTZapper

Kenny vs. Spenny

Mittwoch, den 30. Juli 2008
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DI 29.07.2008 | 20.00 Uhr | Comedy Central

Bevor das Ganze zur überkandidelten Show mutierte, war “Elton vs. Simon” eine kleine, aber feine Sendung über zwei Kerle und ihre blödsinnigen Wettbewerbe. Seit heute zeigt Comedy Central die kanadische Originalvorlage “Kenny vs. Spenny”.
Überraschend: Vom Vorspann, über das Layout und die Musik ist alles abgekupfert. Selbst einige der Wettbewerbe sind übernommen.
Aber dennoch ist “Elton vs. Simon” um viele Längen besser. Während Kenny und Spenny seltsame, überlaute Kotzbrocken sind, kann man Elton und Simon durchaus als Sympathieträger bezeichnen. Die Kanadier sind prollig und doof.
In der ersten Folge ging es darum, wer zuerst einen Steifen bekommt. Nun ja. In der deutschen Version lief das in einer der “Miniwettbewerbe”-Folgen. Hier über die volle 25-Minuten-Distanz. Seltsamerweise wollte der eine den anderen durch Verunsicherungen dazu bringen, dass sich was tut. Im Grunde blökten sich die beiden nur an. Unwitzig. Die deutschen waren konsequent, und im grunde ist das das einzig Logische: Sie sahen sich einen Porno an. Am Ende herrschte Gleichstand, weil sich bei beiden nichts tat.
Wir lernen daraus aber, dass das Original nicht immer auch die bessere Version einer Sendung ist. Leider wurde das Konzept mit der Show mit Elton und Simon verwässert. Auch das ist schade.

ORA aktuell

Anklagende bleibt am Schloss

Dienstag, den 29. Juli 2008

Die Skulptur “Die Anklagende” von Fritz Cremer bleibt an ihrem heutigen Standort vor dem Schloss. Im Zuge der Neugestaltung des Schlossplatzes kamen entsprechende Diskussionen auf. Vor allem der Denkmalschutz sprach sich gegen einen neuen Standort aus. Die Figur steht für die Erinnerung an die Nazidiktatur.