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Traumtagebuch (49): Der Einmarsch der Blauuniformierten

-> 21.4.2008

Sommer. Die Sonne brennt. Wir sitzen auf der Straße (die Straße, in der ich bis April wohnte). Gerade ist das Fußballspiel zwischen Dynamo Dresden und Union Berlin zu Ende gegangen. Wer gewonnen hat, wissen wir nicht.
Plötzlich formieren sich am Straßenrand der Robert-Koch-Straße Polizisten. Wir beobachten die Szene aufmerksam. Ganz vorne, an der Berliner Straße, sehen wir, wie Leute in einer blauen Uniform vorbneimarschieren. Plötzlich teilt sich die Marschformation. Ein teil biegt in unsere Richtung, in die Robert-Koch-Straße ab.
Ich überlege, ob es nicht besser wäre, zu verschwinden. Wir entscheiden und dagegen.
Die Uniformieren kommen, marschieren an uns vorbei. Plötzlich entsteht Unruhe. Wir müssen Platz machen, weil ein Teil der Typen auch in unsere Straße einmarschieren will.
Gespenstisch. Die Blauen laufen uns uns im Marsch vorbei, bilden links und rechts von uns Blöcke und bleiben stehen.
Es wird ganz still. Neben mir stehen Thommi und Tom. Tom ist der erste, der losrennt, an der Formation vorbei in Richtung Bahndamm. Thommi und ich sehen uns an. Dann rennt auch thommi los, dann ich.
Ich renne. Stolpere. Falle. Auf allen Vieren rückwärts bewege ich mich weg von den Blauen. Als ich schon in einiger Entfernung bin, sehe ich, dass die Hunde loschicken, die auf mich zugerannt kommen. Sie rennen allerdings an mir vorbei.
Ich erreiche unterdessen unser Haus und kann mich retten.
Dann wurde ich wach.

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Ein Kommentar zu “Traumtagebuch (49): Der Einmarsch der Blauuniformierten”

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