Tagesarchiv für 9. Juni 2008

RTelenovela

Keine Tore im Asia-Imbiss

Montag, den 9. Juni 2008
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Rund um den Potsdamer Platz ist die Fußball-EM sehr präsent. In einigen der Imbissbereiche in den Potsdamer Platz Arcaden stehen große Fernseher.
2006 erlebte ich das Fußball-WM-Finale schon im Asia-Imbiss. Und auch zur EM steht dort ein riesiger Fernseher. So genoss ich zum EM-Spiel zwischen Rumänien und Frankreich Fisch und Nudeln. Aber leider kein Tor. Wo ich doch auf die Franzosen getippt hatte. Ärgerlich.
Gemütlich ist es auch im Außenbereich der Maxxbar. Dort stehen viele Tische und auch ein großer Bildschirm. Bei den deutschen Spielen dürfte das alles aber ziemlich voll sein…
Die Stimmung ist jedenfalls prächtig an diesem lauen Sommerabend in Berlin.

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RTZapper

UEFA EURO 2008 live

Montag, den 9. Juni 2008
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MO 09.06.2008 | 16.30 Uhr | Das Erste

Halloooo! Es ist EM!! Und EM heißt: nicht traurig sein! EM ist Party! Alles bunt! Alle happy! Reinhold Beckmann und Mehmet Scholl haben das irgendwie nicht mitbekommen. Stattdessen kleideten sie sich im Partnerlook: schwarz. Alle beide.
Das macht Laune, das macht froh. Ist ja kein Wunder, dass weder Rumänien noch Frankreich nicht ein einziges mal das Tor getroffen haben…
Reinhold, Mehmet: Augen Auf bei der Klamottenwahl!

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RTelenovela

Gundula Gause, der heimliche EM-Kneipen-Star

Montag, den 9. Juni 2008
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Das scheint ja prächtig funktioniert zu haben: Am Spreeufer in der Nähe des Berliner Hauptbahnhofes wurde neben einem Zelt eine Leinwand aufgebaut, auf der die Spiele der Fußball-EM zu sehen sind. Oder zu sehen sein sollen. Zu hören war auch etwas. Aber eben nicht zu sehen. Obwohl die Sonne nicht direkt auf die Leinwand schien, war vom Bild nichts zu sehen. War wohl der billigste Beamer, den die Veranstalter bekommen konnten…
Voll wurde das Gelände trotzdem. Mehr als eine Stunde, bevor das Spiel Deutschland gegen Polen angepfiffen wurde, war alles dicht. Kein Reinkommen mehr. Auch die große Polen-Fangruppe kam nicht mehr rein.
Die Stimmung vor dem Hauptbahnhof war gespannt. Die Leute suchten fiebrig einen Ort, an dem sie das Spiel verfolgen konnten. Berlin braucht dringend wieder eine Fanmeile. Die Leute lechzen nach Public Viewing – zumindest bei den Deutschlandspielen.
Locationwechsel. Auch im Pfefferberg an der Schönhauser Allee war nichts mehr möglich. So setzten wir uns in den Außenbereich einer Kneipe an der Saarbrücker Straße, gegenüber des Pfefferbergs. Auf Barhockern, die wir auf den Gehweg stellten, hatten wir gute Sicht auf die beiden Fernseher (nicht alle waren gute Meinung und hielten die Sicht für nicht ausreichend gut).
Während der Verkehr auf der Schönhauser Alle merklich nachließ, die ersten 20 Minuten des Deutschlandspiels liefen: Toooor! Das 1:0 für Deutschland, geschossen von Lukas Podolski. Und es schien, als ob es ihm schwerfiele, gegen Polen zu punkten.
Halbzeit: Der heimliche Star unserer EM-Kneipen-Sause: Gundula Gause vom “heute-journal” des ZDF. Denn in der Halbzeitpause gibt’s Nachrichten. Finden viele doof – ich nicht. Lieber Neuigkeiten anstatt überflüssige Halbzeitanalysen. Gundula Gause und ihr Chef Claus Kleber werden sicherlich auch nur alle zwei Jahre auf den Fanmeilen und Kneipenpartys präsent sein.
Mit 2:0 hat Deutschland das Spiel gewonnen – am Donnerstag folgt Teil 2 unseres EM-Einsatzes. Wo wir den sehen werden, ist noch offen. Vielleicht im Kino? Mal sehen, was die anderen so planen…

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RTZapper

Anne Will: Job-Macher statt Spitzelbande – Deutsche Manager besser als ihr Ruf

Montag, den 9. Juni 2008
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SO 08.06.2008 | 21.45 Uhr | Das Erste

Anne Will kommt mit ihrer Talksendung nikcht aus den Schlagzeilen. Der Moderatorin werden Fehler vorgeworfen, das Konzept steht in der Kririk. Dabei sagen wir es doch einfach mal frei heraus: “Anne Will” ist in den meisten Fällen stinklangweilig. Da, wo “Sabine Christiansen” mit ihrem am Ende zur Schlaftablette mutierten Seiershow aufhörte, machte “Anne Will” fast nahtlos weiter. Bräsige Politiker lassen Luftblasen mit den immer wieder gleich Phrasen steigen.
In der aktuellen Sendung musste Anne Will sich am Anfang sogar entschuldigen. Ein Beitrag über die Rot-rote Koalition in Berlin sei inhaltlich nicht so ganz auf der Höhe gewesen. Der nächste Tiefschlag für Anne Will. Und gleich noch einer: Denn ihre Entschuldigung sahen nicht mal eine Million Zuschauer. Klar, im ZDF spielte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der EM. Wen interessiert es da, dass bei “Anne Will” über Manager gefaselt wird, die angeblich besser seien als ihr Ruf. Schon allein dieser Titel… Statt zu talken hätte das Erste gestern auch einfach nur ein Standbild senden können.
Anne Will, eigentlich eine hochsympathische Frau, sollte sich dringend über ein neues Konzept ihrer Show Gedanken machen – oder über ganz neue Wege nachdenken.

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