Tagesarchiv für 7. Juni 2008

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Jette: Bahnbrechend

Samstag, den 7. Juni 2008
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MAZ Oranienburg, 7.6.2008

Also nee, wissense nee, die Bahn macht mir an diesem Wochenende echt Angst! Im Bahnmagazin „Punkt 3“ wurde verkündet, dass der Regionalexpress 5 an diesem Wochenende im Berliner Hauptbahnhof gebrochen wird – wegen einer Weichenerneuerung im Bahnhof Nassenheide. Genau, so wie ihr gerade, habe ich auch geguckt, als ich das gelesen habe. Wie kann ich mir das vorstellen? Wie sieht es aus, wenn ein Zug gebrochen wird? Und was hat das alles mit einer Nassenheider Weiche zu tun? Blicke ins Internet, auf www.bahn.de und www.db.de, brachten zunächst wenig Erhellendes. Erst nach ewigem Suchen fand ich heraus, dass die Baustellen im Bereich „Presse“ und dort unter „Verkehrsmeldungen“ stehen. Da muss man erst mal drauf kommen.
Ich kann Entwarnung geben: Der Zug bleibt heil. Wenn der RE 5 gebrochen wird, heißt das, dass am Hauptbahnhof umgestiegen werden muss – aus Richtung Oranienburg aber der nächste Takt nicht mehr erreicht wird. Insgesamt könnte sich die Bahn ruhig mal etwas verständlicher ausdrücken. Für die Nassenheider aber ist klar: An diesem Wochenende sind sie echt bahnbrechend, findet eure
Jette

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EM-Studio

Samstag, den 7. Juni 2008
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SA 07.06.2008 | 16.15 Uhr | ZDF

5000 Zuschauer können die Fußball-EM-Spiele und die ZDF-EM-Sendungen an der Seebühne im österreichischen Bregenz verfolgen.
Theoretisch.
Praktisch herrschte bei der Auftaktsendung am heutigen Nachmittag gähnende Leere. Die Ränge hinter Johannes B. Kerner blieben so gut wie leer. Stimmung Fehlanzeige. Tote Hose. Totale Stille im Hintergrund. Erst im Laufe der Zeit war ein wenig Publikumskation zu vernehmen. Da scheinen dann die ZDF-Animatoren aktiv geworden zu sein…
Das kennen wir von der WM und dem WM-Studio im Berliner Sony-Center aber ganz anders! Interessieren sich die Ösis nicht für Fußball? Oder haben die alle Karten? Oder weigern sie sich, für einen Piefke-Sender zu jubeln?
Vielleicht war es doch keine so gute Idee vom ZDF, an den Bodensee zu gehen?

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Oberhavel TV: Die NPD in Zühlsdorf

Samstag, den 7. Juni 2008
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SA 07.06.2008 | 14.50 Uhr | Oberhavel TV

Da sieht man, wie Klaus Brietzke, CDU-Bürgermeister im Mühlenbecker Land, dem NPD-Politiker die Hand gibt und vorher sogar noch eine kleine Verbeugung macht.
Ein Fernsehdokument von Oberhavel TV, das dem Politiker hoffentlich bald zum Verhängnis wird.
Die NPD hatte den Mehrzweckraum in Zühlsdorf angemietet. Anstatt sich Gedanken zu machen, wie man es umgehen könnte, dass der Mietvertrag zustande kommt, stimmten Brietzke und sein Stellvertreter dem ganzen zu. Dann bekamen sie aber doch kalte Füße und zogen den Mietvertrag zurück, doch die NPD klagte und gewann.
Und nun hat der Herr Brietzke nichts Besseres zu tun, als dem NPD-Fritzen persönlich den Weg zum Raum freizumachen und ihn auch noch zu begrüßen.
Was ist das? Naivität? Dummheit? Die Zühlsdorfer jedenfalls sind sauer auf ihren Bürgermeister, der sich in dieser Sache extrem dämlich verhielt. So schnell darf niemand vor den Rechten kapitulieren. Gut, dass die Bürger Flagge zeigten.

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Bötzow: Proteste gegen neuen Radweg

Samstag, den 7. Juni 2008
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Ortsbeirat: Kontroverse Debatte um Straßenbau

MAZ Oranienburg, 7.6.2008

BÖTZOW
Voraussichtlich im August beginnt in der Hennigsdorfer Straße in Bötzow die Verlegung der neuen Abwasserrohre. Danach muss die Straße komplett neu gebaut werden. Das Thema stand am Donnerstagabend auf der Tagesordnung des Ortsbeirates in Bötzow. Die Sitzung rief großes Interesse bei den Einwohnern hervor, mehr als 20 waren gekommen, um sich über das Vorhaben zu informieren und um Wünsche und Anliegen zu äußern.
Die Abwasserleitung wird im Bereich Veltener Straße bis Sauerholzweg verlegt. Für den Straßenbau gibt es zwei Varianten, die Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys (BfO) vorstellte. Die erste sehe einen bituminösen Ausbau mit einer Fahrbahnbreite von 4,20 Metern sowie einen 1,20 Meter breiten, überfahrbaren Gehweg vor. Der Gehweg verliefe von der Veltener Straße aus auf der rechten Seite und ende in Höhe Bahnstraße. Die Kosten würden bei etwa 198 000 Euro liegen. Bei der zweiten Variante würde der Gehweg fehlen, die Kosten lägen bei etwa 160 000 Euro.
40 Prozent der Straßenbau- und 60 Prozent der Gehwegbaukosten müssen die Anlieger anteilig tragen. Das wären 64 000 Euro beziehungsweise 19 000 Euro, je Quadratmeter eines umlagefähigen Grundstücks 2,24 Euro für die Straße und 67 Cent für den Gehweg.
Die Gemeinde und der Ortsbeirat favorisierten Variante eins mit Gehweg, was großen Unmut unter den Anwohnern auslöste. „Alle Anwohner wollen auf einen Gehweg verzichten“, rief einer der aufgebrachten Gäste. Beim befahrbaren Gehweg gebe es eine größere Gefahr für die Kinder. Auch befürchten die Anwohner, dass die Straße zu eng würde und die Parkmöglichkeiten sich verschlechterten.
Nach Abschluss der Diskussion stimmte der Bötzower Ortsbeirat mit vier zu eins Stimmen für die Empfehlung an die Gemeindevertreter für Variante eins. Daraufhin verließ ein Großteil der verärgerten Anwohner unter lautem Protest den Saal.

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Happy Otto! Wir haben Grund zum Feiern

Samstag, den 7. Juni 2008
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FR 06.06.2008 | 20.15 Uhr | RTL

Laudatoren beglückwünschen Otto Waalkes zum 60. Geburtstag. Im Hintergrund läuft “Happy Birthday” in der Dauerschleife. Es werden Ständchen gesungen. Alle ehren den Mann, der die Ottifanten erfunden hat, den Schwamm-drüber-Blues und viele unvergessliche Sketche, Floskeln, Filme.
Dumm nur, dass Otto erst am 22. Juli 60 Jahre jung wird. Sechs Wochen vor seinem Jubiläum schon eine riesige Show zu veranstalten, erscheint ein wenig seltsam und unüblich. Es bringt schließlich Unglück, schon vor dem Geburtstag zu gratulieren.
Deshalb: Otto, ich gratuliere noch nicht und wünsche stattdessen alles Gute für die nächsten sechs Wochen – damit wir dann wirklich einen Grund zum Feiern haben!

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Autoball-EM 2008

Samstag, den 7. Juni 2008
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FR 06.06.2008 | 20.15 Uhr | ProSieben

Nach “Schlag den Raab” die nächste Mammutshow bei ProSieben: Auch die Autoball-EM dauerte annähernd fünf Stunden, davon mehr als eine Stunde überzogen. Vorbei die Zeiten, als Thomas Gottschalk den Überziehungsrekord hielt. Das kann Raab inzwischen locker überbieten.
Ich glaube, ich hab bei dem Psudosportevent irgendwas nicht mitbekommen. Stur redete der Kommentator von Mannschaften, die gegeneinander antreten. Von den Deutschen, den Österreichern, den Italienern. Dabei bestand das “Team” nur aus einer Person. Okay, und dem Auto.
Alle nahmen die Sache schrecklich ernst, was hin und wieder schon ein wenig grotesk wirkte. Da spielte Deutschland gegen Österreich – und es wirkte wie ein großer Staatsakt. Dabei ging es nur um einen großen Ball, zwei Tore und zwei Autos.
Spaß gemacht hat es trotzdem, auch wenn man durchaus über eine Straffung des Konzeptes nachdenken könnte – fünf Stunden sind lang. Eindeutig.

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