Monatsarchiv für April 2008

RTelenovela

Umzug (18): Erste Gäste und neuer Teppich

Mittwoch, den 30. April 2008
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(17) -> 20.4.2008

Neben meiner Familie, mehreren Handwerkern und einigen Kollegen, die meine Wohnung vor meinem eigentlichen Einzug ansahen, war Nico vergangene Woche der Erste, der sich mein neues Zuhause angesehen hat.
Nun ja, was die Einrichtung angeht, war er offentlichtlich nicht so hingerissen, er hätte vieles, wahrscheinlich alles, anders gemacht. Aber es ist ja zum Glück meine Wohnung.
Gestern fand das erste Mal eine Schwuttke-Lesung bei mir statt, Tom, Thommi und Bea fanden es, denke ich, auch ganz schön in meiner Behausung. Und wenn der tisch und die Stühle da sind, wird es auch noch besser.
Nächster Gast heute war Basti, der auch nur lobende Worte fand.
Unterdessen begann heute schon wieder das Ausräumen. Der Teppich, den wir letztens gekauft hatten, war zu klein. Mein Vater meinte am Wochenende, da müsse man auf jeden Fall einen Größeren holen. Gesagt, getan. Glücklicherweise gibt es den teppich, den wir wollten, auch in einer größeren Variante. Lieferbar nächste Woche. Egal, mit Tisch und Stühle ist sowieso erst in einigen Wochen zu rechnen…

RTZapper

The Toulouse: In der Offensive

Mittwoch, den 30. April 2008
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030 | 9/2008 | 14.-30.04.2008

Überraschendes in der Berliner Bandszene. Im Magazin “030″ wird über die Gruppe The Toulouse berichtet. Und die Jungs sind nicht ganz unbekannt. Zur Band gehören u.a. Oskar Alpen und Christian Lippert. Vier der fünf Jungs gehören auch zur Gruppe Panda mit Frontfrau Anna Fischer.
Oder ist das Vergangenheit?
Erst vor kurzem trat die Band in der RB-Talkshow “3 nach 9″ auf. Da quasselte Fräulein Fischer mal wieder darüber, dass sich die Gruppe in einer Kneipe kennengelernt habe.
In der “030″ steht was anderes. Das Wort “Panda” und Anna Fischer sind nicht erwähnt, dafür aber “Auftragsmusiker”. War die Anna-Fischer-Band etwa nur Frau Fischer mit irgendwelchen Auftragsmusikern? Hat Fräulein Fischer etwa ein Lügenmärchen erzählt?
“Eine Berliner Band, die sich kollektiv in die Hände einer Idee begeben hat, welche nicht die ihre war”, heißt es in dem Magazin-Beitrag. Doch der Plan sei Illusion gewesen, der Raketenstart sei implodiert. Und anstatt an Bambussprossen zu knabbern, macht Toulouse wieder sein eigenes Ding.
Gut so! Das Panda-Projekt hat auch tatsächlich nicht zu den Jungs gepasst. Das schreckliche Gesabbel von Anna Fischer nervte unfassbar, und es war ein trauriger Anblick, die Toulouser dabei im Hintergrund stehen zu sehen. Denn Toulouse machten (oder machen nun wieder) gar nicht mal so schlechte Musik. Sie scheinen wieder auf dem richtigen Weg zu sein.

RT liest

Charlotte Roche: Feuchtgebiete

Mittwoch, den 30. April 2008
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Ein Buch spaltet die Nation. Die einen feiern es, andere sind empört, schreiben ganze Zeitungsseiten voll.

Helen (18) liegt wegen einer missglückten Intimrasur im Krankenhaus. Der Leser erfährt, was Helen mit ihrem Körper so anstellt. Sie erzählt offen von ihrer Muschi, wo sie überall mit ihrem Finger reinfasst und rumbohrt, von Klogängen und Hygieneübertreibungen.

Was Charlotte Roche mit ihrem Buch deutlich macht: Wir Menschen haben ein seltsames Verhältnis zu unserem Körper. Alles untenrum ist „bäh!“, ist uns peinlich. Wir betreiben übertriebene Hygiene. Das wird mitunter drastisch erzählt, ist aber an sich nicht skandalös, sondern fast schon Aufklärungsarbeit.

Charlotte Roche: Feuchtgebiete
Dumont

ORA aktuell

Die neue Schlossbrücke ist da

Mittwoch, den 30. April 2008
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Fünf jeweils 15 Tonnen schwere Hohlkasten-Stahlträger wurde gestern für die neue Schlossbrücke im Stadtzentrum montiert. Um 2.30 Uhr kam der erste Schwertransport in Oranienburg an, um 6 Uhr begann die Montage. Die Bauarbeiten entwickelten sich zum großen Spektakel: Hunderte Oranienburger standen auf der alten Schlossbrücke, um das Baugeschehen zu beobachten. Am 1. September 2008 soll die neue Brücke für den Verkehr freigegeben werden.

ORA aktuell

Tempo 80 auf der B96?

Dienstag, den 29. April 2008
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Verkehrsplaner Ditmar Hunger schlägt vor, auf der Umgehungsstraße, der B96 ein Tempo 100 einzuführen, nachts sogar nur Tempo 80. Hunger stellte Vorschläge zur Lärmminderung in Oranienburg vor. Er verwies darauf, dass die neue B96 ursprünglich nur für Tempo 100 geplant wurde, erlaubt sind nun 120.

RTelenovela

5, 6, 9, 10. Zusatzzahl: 96

Montag, den 28. April 2008
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Warum ich denn zu Marcel immer über Erfurt und Frankfurt fahren würde. Das dauert doch viel länger, als wenn man über Nürnberg fährt.
Heute machte ich also den Test. Wenn ich nach Neulußheim fahre, geht es normalerweise über die A10, A9, A4, A7, A5, A66 und A6. Über Erfurt und Frankfurt fahre ich ohne Pause 5 1/2 Stunden. Auf der Hinfahrt mache ich meist zwei längere Pausen, so dass ich am Ende 6 1/2 Stunden unterwegs bin.
Das sei viel zu lange, höre ich immer wieder. Über Nürnberg sei man viel schneller, Marcel sei letztens nur 5 Stunden gefahren.
So, so.
Deshalb heute die Glückszahlen: Von Neulußheim zur Auffahrt Walldorf/Wiesloch auf die A5. Dann am Autobahnkreuz Walldorf auf die A6. Von dort bis Nürnberg. Dort auf die A9 bis zum Dreieck Potsdam. Weiter über den Berliner Ring (A10) bis zum Kreuz Oranienburg. Die letzten Kilometer bis Oranienburg dann auf der B96.
Nun ja. Ich weiß ja nicht, wie die anderen das machen, aber ich brauchte auch auf dieser Strecke (die Pausen abgezogen) ebenfalls 5 1/2 Stunden. Man spart nichts. Zumal auf dieser Strecke sehr viele Geschwindigkeitsbegrenzungen herrschen. Auf der A9 hinter Schleiz in Thüringen sind teilweise sogar nur 100 erlaubt, die Autobahn ist in schlechtem Zustand.
Wer weiß, vielleicht kümmern sich die anderen ja nicht um Geschwindigkeitsbegrenzungen…
Fazit: Es ist vollkommen egal, welche Strecke man fährt. Über Erfurt ist es eventuell sogar ein wenig spannender, da die Gegenden abwechslungsreicher sind.

RTelenovela

Feuchtgebiet und Saumagen

Sonntag, den 27. April 2008
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So gehört sich das: Wenn ich in den Südwesten reise, hat die Autobahn gefälligst frei zu sein. Sämtliche Staus, Unfälle, Brände (!) und liegengebliebene Autos befanden sich auf der Gegenfahrbahn.
Neulußheim empfing mich mit dem schönsten Frühlingswetter. So führte uns unser Weg gestern in den Pfälzer Wald. Allein schon die Fahrt dorthin ist gerade bei diesem Wetter ein Erlebnis. Die B39 führt bis Neustadt an der Weinstraße schnurgerade an allen Orten vorbei. Doch in Neustadt geht es plötzlich durch enge Gässchen und n uralten Häsuern vorbei. Die Strecke schlängelt sich dann langsam die Berge hoch. Kleine malerische Dörfer, alte Häuser und Kirchen.
In der Nähe von Bad Dürkheim gingen wir im Wald wandern. Eine tolle Gegend, allerdings sieht man im Pfälzer Wald auch schon sehr gut, wie weit das Waldsterben voranschreitet. Andererseis ist es natürlich Wahnsinn, was gerade in der Natur abgeht. Alles schießt und sprießt, die Bäume sind grün. Überall sind hier Spargel- und Weinfelder, so weit man sehen kann.
In einer kleinen Gastwirtschaft begegnete ich dann meinem ersten Saumagen. Altkanzler Kohl hat seine Leibspeise allen ausländischen Gästen vorgesetzt. Ich hatte ihn mir ehlich gesagt anders vorgestellt: Er sah ein wenig aus wie Leberkäse (Fleischkäse), nur die Inhaltsstoffe sind wahrscheinlich andere. Ich hatte so was Ähnliches wie Eisbein im Kopf. Aber ich habe den Saumagen ja nur bei Marcel gekostet, ich selbst habe Bratwurst mit Sauerkraut gegessen. Lecker!

Ich lese gerade Charlotte Roches “Feuchtgebiete”. Mit dem Buch begeht sie einen Tabubruch nach dem anderen. Das macht es natürlich interessant. Wobei die Reaktionen der Kritiker das eigentlich Spannende sind. Lustig, wie die meisten aufheulen.
Tatsächlich wurde mir ein ein wenig anders, als an einer Stelle erzählt, dass Helen und ihre Freundin ihr Ausgekotztes tranken. Harter Tobak. Kritik demnächst im aRTikel-Bereich.

Heute waren weit mehr als 20 Grad und strahlender Sonnenschein. Wir eröffneten die Freiluftsaison an einem See in Weiher. Fürs Baden war es allerdings noch deutlich zu Kühl. Nicht die Luft, aber das Wasser. Eine halbe Minute mit den Füßen im Wasser, schon schien das Blut zu gefrieren…