Monatsarchiv für März 2008

RT im Kino

Vielleicht, vielleicht auch nicht

Samstag, den 29. März 2008

Uijuijui! Da haben doch in einer US-Schule Zehnjährige schon Sexualkundeunterricht. Wissen jetzt ganz genau Bescheid, wie das ist mit dem Penis und der Vagina. Die Eltern sind empört.
Will Hayes (Ryan Reynolds) ist dagegen amüsiert – bis zu dem Punkt, an dem ihm seine Tochter Maya (Abigail Breslin) fragt, wie das denn damals bei ihm und Mayas Mama war. Die beiden leben in Scheidung und die Kleine hat Angst, dass sie gar nicht gewollt war. Will erzählt ihr daraufhin die Geschichte seiner Frauenbeziehungen – und Maya muss raten, wer davon ihre Mutter ist. Drei Frauen kommen in Frage: Emily (Elizabeth Banks), April (Isla Fisher) und Summer (Rachel Weisz).
“Vielleicht, vielleicht auch nicht” ist eine überlange Geschichte eines ganz schön langweiligen Mannes, der Jahre damit verbringt, immer die gleichen drei Frauen zu lieben. Mal trennt er sich von Emily, verliebt sich in Summer, dann in April, dann kommt Emily wieder ins Spiel, später wieder Summer, dann… nun ja.
Es nervt mit der Zeit. Es nervt unglaublich. Mal abgesehen davon, dass die Gagdichte sehr überschaubar ist – spätestens nach 70 Minuten wünscht man Will, sich doch endlich mal entschieden zu haben und uns mit dem Müll in Ruhe zu lassen. Oder eine größere Stadt wie New York, wo er nicht immer nur – rein zufällig natürlich – den gleichen Frauen begegnet.
Und dann – man möchte es fast für Schleichwerbung halten – arbeitet Will auch noch als Wahlhelfer für Bill Clinton. Das war zwar 1992 – aber beim Namen Clinton denken die meisten Amis sicherlich sofort an Hilary. Geschickt. Sehr geschickt.
Diesen Film kann man sich ansehen. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.
Nein, lieber nicht. Echt nicht.

3/10

RTelenovela

Umzug (7): Verschoben wegen eines Events, das nicht stattfand

Freitag, den 28. März 2008
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(6) ->21.3.2008

Eigentlich sollte heute die Wohnungsübergabe stattfinden. Doch, typisch Oranienburg, da kam was dazwischen. Gestern hieß es plötzlich, dass eventuell eine Bombe entschärft wird. Und die Schulstraße hätte im Sperrkreis gelegen.
So rief mich meine Hausverwalterin an, dass der Termin wegen der “Bombendrohung” nicht stattfinden könne. Neuer Termin: Sonnabend, 12 Uhr.
Tja, nun war es aber doch keine Bombe, sondern nur irgendein Blechdings…
Na ja, macht nichts. Morgen beginnt der große Akt.

ORA aktuell

Bombe: Keine Evakuierung

Freitag, den 28. März 2008

Entwarnung: Der Bombenverdacht an der Albert-Buchmann-Straße hat sich nicht bestätigt. Somit ist auch keine Evakuierung notwendig.

RTelenovela

In den Händen der Mediziner (2): Warten mit Heino

Freitag, den 28. März 2008
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(1) -> 26.3.2008

Als ich das Wartezimmer meines Vertretungsarztes betrete, ist es – leer. Wahnsinn. Dass ich so was noch mal erleben darf…
Ich melde mich an und setze mich auf einen der Stühle. Im Hintergrund läuft eine Heino-CD. Die Dame am Empfangstresen hatte schon am Mittwoch einen interessanten Musikgeschmack – da waren Panflötensongs zu hören.
Eine junge Frau betritt den Raum, sie braucht nur eine Unterschrift. Sie darf fix vor mir rein. Oder was man so “fix” nennt. Es zeiht sich hin. Lange. Ist die Unterschrift des Arztes etwa ein Kunstwerk? Es dauert reichlich zehn Minuten bis ich dann endlich dran bin.
Ein Befund steht noch aus, aber ansonsten ist alles in Ordnung. Ich sei kerngesund, sagt der Arzt. Na ja, und so richtig wissen wir dann nächste Woche Bescheid.
Es könnte sich um eine Lebensmittelallergie handeln. Gegen Mehl und irgendwelchen anderen Kram. Ich solle das doch mal durch Weglassen rausfinden. Morgens Obst, mittags Gemüse, abends Obst. Na danke. Schweinefleisch geht gar nicht. Und wenn, dann nur wenig und Edelfleisch. Vollkornbrot geht auch nicht – wobei das Vollkornbrot im Supermarkt ja auch kein Vollkornbrot ist. Sondern ein Haufen Scheiße. Das sagte er nicht ganz wortwörtlich, aber fast. Zusammenfassend kann man sagen, uns wird sowieso nur Dreck angedreht. Wir wollen krank gemacht werden, damit die Industrie ihre Pillen verkaufen kann. Und so weiter.
Hm, also irgendwie klingt das auch ein wenig nach Verfolgungswahn, und es macht mir den gesunden Kranken, auch nicht gerade das Leben leichter. Nur noch Obst, Gemüse und … tja, was eigentlich. Das würde mich auch in tiefe Depressionen stürzen.
Ich bin also gesund. Oder so. Schmerzen habe ich trotzdem. Nun ja, noch einen Befund abwarten und dann weitersehen…

RTelenovela

Doch nicht so klug

Donnerstag, den 27. März 2008
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Bisher hielt ich Katzen für kluge Tiere. Doch das kann eigentlich nicht sein.
Vor einigen Wochen war unser Kater Oskar unauffindbar. Eine ganze Nacht keine Spur von ihm. Am nächsten Morgen fanden wir ihn in der Garage. Er schlüpfte rein, als ich mit dem Auto abends rein fuhr.
Nun könnte man denken, so ein Tier merkt sich so was.
Nein, ist nicht so.
Heute fahre ich wieder in die Garage, wundere mich noch, dass der andere Kater in der Einfahrt herumlungert. Und Oskar war nicht im Haus. Kam auch nicht.
Also ich wieder zur Garage – und tatsächlich. Oskar war wieder eingesperrt. Doof. Einfach nur doof.

RT im Kino

Juno

Donnerstag, den 27. März 2008

Schwanger. Diese Nachricht kommt Juno (Ellen Page) nicht gerade gelegen. Juno ist erst 16. Und sie hat auch nur ein einziges Mal mit ihrem klassenkameraden Paulie (Michael Cera) geschlafen. Doch der Schwangerschaftstest ist eindeutig. Oder besser: alle drei Tests. Eine Abtreibung kommt für Juno nicht infrage, behalten will sie das Kind aber auch nicht. Die Lösung: Adoptiveltern. Bald findet sie Mark (Jason Bateman) und Vanessa (Jennifer Garner). Auf den ersten Blick die perfekte Wahl. Alles ist perfekt: Junos Eltern und auch Paulie tragen ihre Entscheidung mit. Doch diese Entscheidung gerät ins Wanken.
“Juno” ist ein bisschen Komödie, ein wenig Drama und Herz-Schmerz. Ein Mädchen, das sich im Laufe ihrer Schwangerschaft ihrer Verantwortung bewusst wird. Ihr wird klar, in welche ernste Situation sie geraten ist. Aber auch, welche Chancen sich ihr bieten. Sie lernt, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.
Der Film von Jason Reitman wirft stellenweise mit schönem Wortwitz um sich, alle scheinen ihr Herz auf der Zunge zu tragen. Und: Das Ganze kommt ohne den angehobenen Zeigefinger aus und ist trotzdem nicht unmoralisch zu sein.

8/10

ORA aktuell

Bombenverdacht an der Albert-Buchmann-Straße

Donnerstag, den 27. März 2008

In Oranienburg droht am Freitag die Evakuierung von 13000 Menschen. Es gibt einen Bombenverdacht zwischen Landratsamt und “Hotel an der Havel” an der Albert-Buchmann-Straße. In nur 1,50 Metern Tiefe wird der Blindgänger vermutet.
Erst am Freitag um 11 Uhr soll feststehen, ob es sich tatsächlich um eine Bombe handelt. Dann wird bis 14 Uhr evakuiert. Betroffen ist die Mittelstadt und die gesamte Innenstadt. Der Sperrkreis erstreckt sich im Bedarfsfall von der Robert-Koch-Straße im Süden, S-Bahnhof im Osten, Heidestraße im Norden und Friedensstraße im Westen. Lautsprecherwagen informieren.
Die Entschärfung soll dann bis etwa 20 Uhr dauern.