Tagesarchiv für 6. März 2008

RTelenovela

Umzug (3): Drei Anläufe

Donnerstag, den 6. März 2008
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(2) -> 18.2.2008

Heute war ich bei meiner Bank, um mir ein Mietkautionskonto einzurichten. An sich eine simple Sache. Doch der junge Mann, der dafür zuständig war, schien ein wenig wuschig gewesen zu sein.
Er füllte den Vertrag handschriftlich aus.
Versuch 1: Falsche Adresse. Er verwechselte die Hausnummern meiner alten und neuen Adresse. Also statt 14 schrieb er 7. Weg damit, zerrissen.
Versuch 2: Falscher Vermieter. Beim Namen der Firma klappte es noch, dann verrutschte er jedoch in der Zeile und schrieb die Adresse der Vermögenswalterin hin, statt die der Firma. Weg damit, zerrissen.
Versuch 3: Er verließ den Beratungsraum und füllte den Wisch am Schalter aus. Ob es dort weitere Versuche gab, war nicht zu ermitteln. Am Ende kam er dann aber mit dem richtigen Schriftstück wieder zurück.
Jetzt habe ich jedenfalls ein Mietkautionskonto, und das Geld ist natürlich auch schon drauf.

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RTZapper

Freistil

Donnerstag, den 6. März 2008
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MI 05.03.2008 | 1.05 Uhr (Do.) | radioeins

Fast zwei Stunden lang immer nur der gleiche Song? Und das gleiche nochmal in der Wiederholung einen Tag später? Kann man das ertragen?
Man kann. Sehr gut sogar. In der Sendung “Freistil” präsentierte Holger Luckas zig Versionen von “Love will tear us apart” von Joy Divsion – einst von einer Zeitschrift zur besten Single aller Zeiten gewählt. Mal rockig, mal ganz ruhig, mal verspielt, mal klassisch. Ein echter Ohrwurm, der sich festsetzt.
Feine Sache. Vor allem, wenn man das schon am Dienstag gehört hat – und in der Wiederholung nochmal…
Sowas bekommt man bei einem Formatradio nicht geboten.

PS: Glückwunsch! Radioeins konnte seine Zuhörerzahl wieder erhöhen.

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RTZapper

Da ist man lieber still

Donnerstag, den 6. März 2008
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MI 05.03.2008 | 23.35 Uhr | Das Erste

20 Prozent für die NPD sind in Vorpommern nichts Besonderes. Und schockierend finden das viele Bewohner von Vorpommern auch nicht. Für sie ist die NPD inzwischen eine “normale” Partei. Auch nicht besser oder schlechter als die anderen. Warum sollte man sie also nicht wählen? So die Meinung vieler in Vorpommern lebender.
Und etwas dazu sagen? Lieber nicht, es könnte Schläge geben. Und wahrscheinlich haben die Leute damit nicht mal unrecht. Erschreckend.
Da ist ein Bürgermeister, der den Rechten ein Jugendzentrum zur Verfügung stellt und meint, es seien doch nur ein paar Leute. Ist das Ignoranz oder Dummheit? Da gibt es Orte, in denen die rechten mehr oder weniger schon das Sagen haben. Vor allem aber: Oft sind sie gar nicht mehr als Nazis erkennbar. Sie fügen sich ein in das örtliche Leben. Jugendgruppen sind eben Jugendgruppen, und keine Nazis. Denken viele. Eine Problematik, die vielerorts wahrscheinlich noch gar nicht erkannt wurde. Auch in Oberhavel gibt es ja so einen Verdachtsfall. Nur ein Verdacht, nichts Genaues ist bekannt.
Die Doku “Da ist man lieber still” machte nachdenklich. Aber am Ende auch Hoffnung. Denn es gibt sie noch – die Leute, die dagegen ankämpfen. Die Leben in die Dörfer und Städte bringen. Die die Kultur wiederbeleben, die Jugend damit zusammenschweißt. Unhd auch alle anderen, die davon ihren Nutzen ziehen. Sportvereine, bei der die Jugend aktiv sein kann. Und nicht von rechtem Gedankengut gesteuert werden.
Der Anfang in Vorpommern ist getan – aber das Ziel ist noch in weiter Ferne.
Und Vorpommern ist sicherlich kein Einzelfall. In anderen Regionen ist das Problem nur noch kein Problem. Noch.

Die Doku lief mal wieder versteckt im Spätabendprogramm der ARD. Aber die Wiederholung läuft am Montag, 10. März, um 21 Uhr bei Phoenix.

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RTZapper

Joachim Bublath

Donnerstag, den 6. März 2008
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MI 05.03.2008 | 22.15 Uhr | ZDF

Ein bekanntes Fernsehgesicht hat sich gestern in die Rente verabschiedet: Gestern moderierte Joachim Bublath seine letzte Wissenschaftssendung im ZDF. Und irgendwie ist er in den vergangenen Jahrzehnten nicht älter geworden.
Ich denke immer wieder gern daran, wie wir in den frühen 90er-Jahren in der Schule im Physik-Unterricht von Frau W. “Die Knoff-hoff-Show” gesehen haben. Witzig und lehrreich, auch wenn die neueren Folgen nicht mehr so toll waren.
Auch immer wieder ein Klassiker: Wenn uns Bublath erklärte, wie Sonnen – und Mondfinsternisse funktionieren.
Jetzt wird Joachim Bublath 65 und nach 27 Jahren beim ZDF ist nun Schluss. Happy Rente!

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RTelenovela

Katzenhorror (2): Blut und Fellreste

Donnerstag, den 6. März 2008
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(1) -> 3.3.2008

In unserem Garten spielen sich seltsame Dinge ab. Erst die Gruselkatze. Und nun unzählige Fellreste auf unserem Gartenweg. In der Nacht zu gestern war an einer Stelle des Weges eine große Ansammlung von hellen Fellresten zu sehen. Wobei unklar ist, ob es sich dabei tatsächlich um Katzenfell handelt. Aber andere Tiere treiben sich hier kaum rum. Unser Oskar sieht allerdings recht unbeschadet aus.
Der Schnee gestern Morgen überdeckte das Chaos, doch nun ist wieder einiges zum Vorschein gekommen.
Und nun auch noch Blut. Auf dem Weg zum Büro. Es sieht aus ein ein Rosenblatt. Aber es ist Blut. Schon ganz dickflüssig. Und auch wieder Fellreste darauf. Wieder das helle Fell.
Finden bei uns Katzenkämpfe statt? Mysteriös.

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RT im Kino

10000 B.C.

Donnerstag, den 6. März 2008

Hätte man gar nicht gedacht, dass die alte Leier tatsächlich schon sooo alt ist.
In diesem Fall spielt die Geschichte 10000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Oder jedenfalls so ungefähr. In Roland Emmerichs Film “10000 B.C.” weiß man das nie so genau. D’Leh (Steven Strait), rückwärts gelesen: Held – Gag!, ist verliebt. In die schöne Evolet (Camilla Belle). Doch die Liebe bleibt ihnen verwehrt, vor allem, als sie dann auch noch von Kriegern verschleppt wird. D’Leh und eine Gruppe von Begleitern machen sich auf den Weg, sie zu befreien.
Sagen wir mal so: Roland Emmerich hat schon bessere Film gemacht. Vielleicht könnte man auch sagen: Er hat bisher ausschließlich besser Filme gemacht. Denn mal abgesehen davon, dass sein Film “10000 B.C.” nicht das Spektakel ist, für das es uns weisgemacht werden soll. Besonders originell ist die Geschichte nicht. Zumal Handlungsstrang und Dialoge oft rumpelig und holprig sind. Hinzu kommt, das die technische Umsetzung hier und da nicht optimal sind. Der Säbelzahntiger sieht schon arg unecht aus. Auch besteht stellenweise der Blue-Box-Verdacht.
Aber was das schlimmste ist: Alles in allem ist der Film ziemlich langweilig, so gut wie nicht aufregend. Von den historischen Unzulänglichkeiten wollen wir da gar nicht mal reden.
Sonst bietet Emmerich tolles Erlebniskino – mit “10000 B.C.” ist ihm das nicht gelungen.

4/10

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