Tagesarchiv für 5. März 2008

RTelenovela

Wintergastspiel

Mittwoch, den 5. März 2008
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Durch die Lissabon-Reise Anfang Januar haben wir das Winterintermezzo ja leider verpasst. Doch heute wurde ordentlich nachgelegt.
Als ich in der Nacht durch den Garten lief, fing es gerade an zu schneien. Heute Morgen packte ich meine Tasche für das Badminton-Match. Da hörte ich von oben meinen Vater erzählen, dass er kaum mit dem Auto anfahren konnte, ohne wegzurutschen?
Glatteis? Ich lief zum Fenster, klappte die Lamellen weg und blickte raus – alles weiß. Zentimeter hoher Schnee.
Winter im März. Spät, aber immerhin. Ich stapfte durch den Garten zur Garage.
Um kurz vor 9 scheint der Schnee noch frisch gewesen zu sein, denn es war noch nichts geräumt. Bis auf zwei Spuren war unsere Straße noch schneejungfräulig.
An der Kreuzung Nauener/Saarlandstraße wurde es schwierig. Auch hier war nichts geräumt, die Straße ist hier abschüssig – und glatt. Spiegelglatt. Nicht nur Schnee, sondern auch Nässe – es waren mehr als 0 Grad. Die Nässe gefror auf dem Schnee.
Es ging nur mühsam voran. Die Ampelbremsung begann schon sehr, sehr früh.
Nach dem Badminton ging es weiter nach Nauen. Na toll, und das bei dem Wetter.
Doch schon auf der B96 war alles geräumt. Und dann ging es ab in den Frühling. Auf der Autobahn, in Höhe Bärenklau, waren die Wiesen schon wieder grün. Das Schneechaos blieb hier aus. Und in Nauen war von Winter dann so gut wie gar nichts mehr zu spüren. Die Sonne brannte.
Oranienburg und Nauen waren heute zwei verschiedene Klimazonen. Und mein Auto sieht jetzt aus wie Sau. Von dem Sprühzeug…

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MDR Info: Soldaten sind zu dick

Mittwoch, den 5. März 2008
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DI 04.03.2008 | 2.19 Uhr (Mi.) | MDR Info

Die Soldaten der Bundeswehr sind zu dick. Das kam jetzt in einer Studie heraus, über die der Nachrichtensender MDR Info in der Nacht berichtete.
Sie rauchen zu viel, essen zu viel, trinken zu viel und bewegen sich zu wenig.
Dabei würden sie es doch gern öfter tun. Also das Bewegen. Sagt zumindest Deutschlands Wehrbeauftragter Reinhold Robbe. Doch die armen Budneswehr-Soldaten haben gar keine Zeit, sich zu bewegen. Besonders die im Stab. Wegen der Bürokratie. Zu viel Zettelkram. Da hätten die Soldaten entweder gar keine Zeit, am Sport teilzunehmen, oder sie hätten ein schlechtes Gewissen, wenn sie es doch tun – die Arbeit bliebe schließlich liegen.
Aus eigener Erfahrung: Soldaten im Stab hassen Sport. Sie drücken sich vor jeder Bewegung zu viel. Ein schlechtes Gewissen, dass Arbeit liegen bleiben würde, haben sie nicht. Weil sie den Sport schwänzen. Sehr gern und sehr oft.
Aber wenn Herr Robbe das so verlautbaren würde, käme das nicht gut an. Und offen zugeben würde das sowieso niemand. Nur unter der Hand. Wenn kein Vorgesetzter zuhört.

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