Tagesarchiv für 14. Februar 2008

ORA aktuell

Neuer Radweg am Kanal

Donnerstag, den 14. Februar 2008
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Bald ist das Radeln am Oranienburger Kanal möglich. Von der Brücke an der Kremmener Straße (B 273) soll er 5,5 Kilometer weit bis nach Pinnow führen. Die Kosten von etwa 950000 Euro werden wohl vom Bund getragen. Mit einem Förderprogramm sollen Betriebswege des Wasser- und Schifffahrtsamtes ausgebaut und diese gleichzeitig für Radfahrer und Fußgänger nutzbar gemacht werden. Baubeginn: noch 2008.

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RT im Kino

John Rambo

Donnerstag, den 14. Februar 2008

Sylvester Stallone will es noch mal wissen. Erst holte er “Rocky” aus der Mottenkiste, jetzt “Rambo”. 20 Jahre nach dem dritten Film, tritt der Actionheld wieder in Aktion.
John Rambo hat sich in den Norden Thailands verzogen. Er arbeitet als Bootsmann auf einem Fluss. Er scheint zufrieden mit sich und der Welt. Den Kampf im Konflikt zwischen Birmanen und Karen an der Grenze zwischen Birma (Myanmar) und Thailand hat er aufgegeben.
Doch dann muss er eine Gruppe von Missiaren retten, die als vermisst gelten. Mit einem US-Söldnertrupp begibt er sich auf die Suche nach ihnen.
Das Erstaunliche an “John Rambo”: Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen so simplen Film gesehen habe. Der Film erzählt konsequent seine Geschichte, völlig ohne Umwege und Nebenstorys. Schließt sie ab und gut ist.
Dennoch ist der Film nervenaufreibend. Er ist gewalttätig und blutig. Er gewährt einen Einblick in den Bürgerkrieg, der in Birma herrscht. Die Gewehrkugeln fliegen den Zuschauern tontechnisch um die Ohren. Menschen werden durch explodierende Minen zerfetzt, Blut spritzt. Schreckliche Szenen, die das Grauen, die Härte zeigen. Menschen, die voller Zynismus ganze Dörfer abfackeln – aus purer Herrschsucht.
Klar, “John Rambo” kommt nicht ohne Übertreibungen aus, er liefert aber durchaus spannende anderthalb Stunden, geht unglaublich schnell vorbei. Von der handlung bleibt im Kopf am Ende nicht viel übrig. Von den Kriegsszenen schon.

PS: Mir ist das nicht aufgefallen, aber offenbar wurde der Film für die deutsche Fassung um einige der Gewaltszenen “erleichtert”. Das sorgte mitunter für Unverständnis.

7/10

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RT im Kino

Das Waisenhaus

Donnerstag, den 14. Februar 2008

Eigentlich wollten sie es vor ihm geheim halten. Doch dann hat es der achtjährige Simón (Roger Princep) doch rausgefunden. Seine Eltern Laura (Belén Rueda) mit Carlos (Fernando Cayo) haben ihn adoptiert. Und was ist mit den Pillen, die er immer schlucken muss? Seine HIV-Infizierung verschweigen sie ihm weiterhin. Alles nicht so wild. Doch Simón spürt: Seine Eltern lügen. Seine imaginiären Freunde haben ihm das gesagt. Und eines Tages ist der Junge plötzlich weg. Wie vom Erdboden verschwunden. Laura und Carlos, die eigentlich ein Waisenhaus eröffnen wollten, suchen verzweifelt nach ihm.
Klingt nach einer beliebigen Vermisstengeschichte. “Das Waisenhaus” vom spanischen Newcomer Juan Antonio Bayona ist jedoch gespickt mit vielen mystischen Elementen, die den Film zu einem echten Thriller machen. Die Geheimnisse, die dahinter stecken, werden erst nach und nach ans Licht geführt.
Und hätte Bayona einige der Gruselszenen nicht allzu plakativ in Szene gesetzt, wäre aus seinem Film ein echter Reißer geworden. So ist ein aber dennoch solider, weitgehend guter Thriller entstanden.

7/10

Hits: 27