Tagesarchiv für 24. Januar 2008

RTZapper

Werbung: Fernseher LCD 42 Opera

Donnerstag, den 24. Januar 2008
Tags: ,

MI 23.01.2008, 1.59 Uhr (Do.), ProSieben

Also jetzt übertreibt es ProSieben aber: Okay, es sind nur noch 11 Monate bis Weihnachten. Aber jetzt schon Druck zu machen, ist dann doch ein bisschen übertrieben.
“Zu Weihnachten laufen ja die besten Filme”, war jedenfalls das Verkaufsargument, dass die beiden “Nightloft”-Moderatoren in einem Werbespot für einen Fernseher hatten. “Wir testen gerade ein unglaubliches Angebot für Sie!” Und: “Erfüllen Sie sich Ihren schönsten Weihnachtstraum!” Und, der Knaller: “Wir haben nur eine begrenzte Stückzahl.”
Das wirft Fragen auf: Ist die Stückzahl doch nicht so begrezt, dass es Ende Januar immer noch ein paar der TV-Kisten gibt? Oder meinen die ernsthaft schon das Weihnachtsfest 2008? Oder haben die einfach so lange gebraucht, um den Fernseher zu testen?
Am Ende wünschten uns die Moderatoren “Frohe Weihnachten!”
Meinerseits ein: “Gute Besserung!” und “Toi, toi, toi!” zurück.

RTZapper

Haußmann droht mit Austritt aus der Filmakademie

Donnerstag, den 24. Januar 2008
Tags: ,

MI 23.01.2008, Spiegel online

Okay, bei Til Schweiger und seinem hervorragenden “Keinohrhasen” ist was schiefgelaufen. Der Film wurde wegen eines Formfehlers nicht für den Deutschen Fikmpreis zugelassen. Klar, dass Schweifer wütend ist – aber er bekommt nächstes Jahr seine Chance.
Aber nun ist auch Leander Haußmann bockig. Will, wie Spiegel online berichtet, aus der Filmakademie austreten. Also vielleicht. Weil nämlich auch sein Film “Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken” auch nicht nominiert wird.
Lieber Herr Haußmann, hier liegt der Fall anders. Der Film ist einfach mies. So ziemlicher Müll. Und nur weil ihn eine Million Leute sahen, muss er noch lange nicht für einen Filmpreis zugelassen werden. Da können Sie von mir aus gerne zehnmal die Filmakademie verlassen.

RT im Kino

My Blueberry Nights

Donnerstag, den 24. Januar 2008

Musik von Norah Jones lässt sich wunderbar nebenher hören. selbst wenn man sich nicht drauf konzentriert – man verpasst nichts. Man kann genausogut weghören. Tut niemandem weh, kann man aber auch gern drauf verzichten.
Genauso ist auch “My Blueberry Nights”, der Film, in dem Norah Jones nun zu sehen ist.
Die Geschichte beginnt im einem Café. Jeremy (Jude Law) serviert Elizabeth (Noarh Jones) einen Blaubeerkuchen und hört sich die bittere Story von der Trennung ihres Freundes an. Jeremy hört ihr zu – und eines Tages ist sie weg. Auf einer langen Reise, auf dem sie diverse Leute kennenlernt.
Und der Zuschauer gleich mit. Zwar hat der Film durchaus eine Art Spannungsbogen, erzählt gleichzeitig aber mehrere hintereinander ablaufende Geschichten, wie ein Episodenfilm.
Unbedingt zugute halten muss man die Aufmachung des Films. Eine tolle Bildführung, interessante Bildabläufe, Verlangsamungen machen das Ganze zumindest in der Hinsicht interessant.
Der Rest ist – nett. Nicht sehr aufregend, kurz vor der Langweiligkeit, letztlich eben nur nett. Kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Zum Abschalten, ohne dass man etwas verpassen könnte. Wie eben die Songs Norah Jones. Mit diesem Film bliebt sie sich treu.

5/10