Tagesarchiv für 22. Januar 2008

RTZapper

Thema: Welt ohne Grenzen?

Dienstag, den 22. Januar 2008
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DI 22.01.2008, 21.00 Uhr, arte

Spannendes Fernsehen. arte simulierte heute Abend eine Live-Sondersendung. Anlass war eine Sitzung der Uno, die darüber abstimmen wollte, ob sämtliche Grenzen auf der Welt fallen sollten. Eine Sitzung, die so natürlich nicht stattfand – oder in nächster Zeit stattfindet.
Was würde denn passieren, wenn es keine Grenzen mehr gäbe? Millionen Flüchtlinge aus armen Ländern? Was würde aus der Kriminalität? Wie würden Länder reagieren, die ihren Kommunismus wahren wollen? arte lieferte ein interessantes Szenario, das nur am Ende ein bisschen ins Alberne abglitt: Die Abstimmung wurde aus Szenen des Eurovision-Songcontests zusammengeschnitten wurde.

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RTelenovela

Shais verbotene Liebe

Dienstag, den 22. Januar 2008
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Eines der Themen des Tages bei meinen Eltern: Shai hat wieder eine Fernsehrolle. Shai, den sie und wir alle noch als Sänger von Greensession (heute Radiopilot) kennen, hatte heute seinen ersten Auftritt in der ARD-Soap “Verbotene Liebe”. Ich habs leider verpasst…
Vorher war Shai Hoffmann schon bei “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” und “Verliebt in Berlin” zu sehen. Nicht zu vergessen sein legendärer kampscher Lippenskandal bei “Star Search”.
Wir drücken ihm die Daumen, dass es bei der ARD etwas Längerfristiges ist!

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RTZapper

ARD-RadioTatort: Der Emir

Dienstag, den 22. Januar 2008
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DI 22.01.2008, 20.05 Uhr, radioeins

Dass die ARD die Gattung des Hörspiels pflegt macht Sinn. Hörbücher kommen immer mehr in Mode, die Umsätzte steigen und steigen. Und dass die ARD eine ihrer bekanntesten TV-Marken nun auch ins Radio bringt, ist da nur logisch.
Vergangene Woche hatte der ARD-RadioTatort auf den Kulturwellen seine Premiere. Heute wiederholt radioeins vom rbb um 20.05 Uhr das WDR-Hörspiel “Der Emir”.
In Zukunft wird jede der neun ARD-Anstalten monatlich einen Tatort beisteuern. Den Anfang machte ein Ermittlerteam aus Düsseldorf.
Früher war das Radio ein Medium, das man noch wegen bestimmter Sendungen einschaltete. Das kann einem Hitradio natürlich nicht passieren. Umso besser, wenn es noch solche Höhepunkte gibt.

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RT im Kino

Drachenläufer

Dienstag, den 22. Januar 2008

Amir bekommt einen Anruf (Khalid Abdalla). Er hat etwas wichtiges zu erledigen. In Kabul, Afghanistan.
Rückblende: 1978 in Kabul. Amir (Zekeria Ebrahimi) ist mit Hassan (Ahmad Mahmidzada) befreundet. Das Besondere: Hassans Vater ist Bediensteter im Hause von Amirs Vater. Und: Während Amir eher feige ist, ist Hassan der Mutigere der beiden. Eines Tages kommt es dann auch zu einem Zwischenfall. Hassan wird von mehreren Jungs verprügelt und vergewaltigt. Amir kann nichts tun. Er kann nicht. Er kann nicht eingreifen. Das heißt: An sich könnte er schon, aber er hat… ja, Angst ist es wohl. Er rennt weg und überlässt Hassan seinem Schicksal.
Danach ist alles anders: Amir kann Hassan nicht mehr in die Augen blicken.
Und nun, viele Jahre später, muss der erwachsene Amir zurück nach Kabul. Schreckliche Nachrichten…
“Drachenläufer” ist der Film nach Khaled Hosseinis Bestseller. Und Hassan war der beste Drachenläufer. Wusste, wo abstürzende papierdrachen unten ankommen, um die beute in Besitz zu nehmen. Unter der Regie von Marc Forster entstand ein anrührender, ganz und gar nicht kitschiger Film. Sehr ergreifend, mitunter nachdenklich machend die Szenen, die Amirs Ängste zeigen, die er lange, lange nicht wegwischen kann. Gleichzeitig bekommen die Zuschauer einen Einblick in das Leben in der zerschundenen Stadt Kabul, in der Gewalt und Hoffnungslosigkeit ewige Nachbarn sind.

7/10

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RTelenovela

Mit Jack im Dauerregen

Dienstag, den 22. Januar 2008
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Wenn man aus der Ferne viele Männer herumschreien hört, kann man sich in Berlin sicher sein: Da sind Pressefotografen auf der Suche nach dem besten Motiv. Vor dem CinemaxX am Potsdamer Platz liefen wichtige Menschen über den roten Teppich, um der Premiere von “Das Beste kommt zum Schluss” beizuwohnen.
Die Promis hatten wenigstens ein Dach über dem Kopf, die Zaungäste standen im Dauerregen.
Der Marktwert von Dorkas Kiefer scheint gerade ziemlich im Keller zu sein. Die Ex-Sängerin und Gelegenheitsschauspielerin schlich fast unbemerkt über den Teppich.
Passend zum Filmtitel stieg die Nervosität aller am Ende: “Jack!! Jack!! Mr. Nicholson!!” Sowohl die Fotografen, als auch die Leute am Rand schrien. Entweder wegen Fotos oder Autogramme. Oder wegen beidem. Jack Nicholson genoss das Bad in der Menge, jedenfalls tat er so (er lief ja auch im Trockenen) und unterschrieb breit grinsend und mit Sonnenbrille (niemand weiß wofür) ein paar hingehaltene Schriftstücke.
Auch das Kino selbst schien so gut wie abgeriegelt. Auf dem Weg zum Saal und dem “Drachenläufer” wurde meine Karte gleich dreimal kontrolliert. Wichtig, wichtig!

PS: Und dann war da noch die (vermutlich) spanische Reisegruppe, die im Untergeschoss der Potsdamer Platz Arcaden vor dem geschlossenen Ampelmann-Laden stand. Ein Guide schien gerade die spannende Geschichte des ostigen Ampelmännchens zu erzählen. Die Geschichte kam offenbar an, wenn ich mir so die Gesichter ansah.

PPS: Drei Tage Dauerregen. Ich gehöre ja eigentlich nicht zu den Menschen, die sich über mieses Wetter aufregen. Aber: Irgendwann reicht’s mal..

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