Tagesarchiv für 10. Januar 2008

RTelenovela

Traumtagebuch (42): Den Raab geschlagen

Donnerstag, den 10. Januar 2008
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(41) -> 2.1.2008

Der Tusch von “Schlag den Raab” ertönt. Ich habe gewonnen! Ich habe den Raab geschlagen! Ich stehe ich auf der Bühne und jubele. Im Traum scheint es allerdings nicht die Kulisse der Raab-Show zu sein.
Wieder zu Hause freue ich mich über den Erfolg. Andererseits stinkt es mich total an, dass ich nun noch mal nach Köln muss, um bei “TV total” noch mal aufzutreten. Und irgendwie nervt es mich auch, dass mich plötzlich alle erkennen.
Es war eine doofe Idee, bei “Schlag den Raab” mitzumachen.

Und es war ja auch nur ein Traum (in dem Raab selbst nicht vorkam), aus dem ich nun erwachte.

RT im Kino

Berlin am Meer

Donnerstag, den 10. Januar 2008
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Sie leben ihr Leben in Berlin, in einer WG irgendwo in Mitte. Tom (Robert Stadlober), Malte (Axel Schreiber), Mitsch (Claudius Franz) und Margarethe (Jana Pallaske) erleben einen Sommer in der Hauptstadt, der es in sich hat.
Tom ist mal wieder Single, unfreiwillig. Sie große Leidenschaft ist die Musik. Aber auf seine Bewerbungen auf einen Studienplatz an Musikhochschulen bekommt er nur Absagen. Andererseits arbeitet er mit Malte nachts in einem Club als DJ, in der Hoffnung ein Major-Label zu bekommen. Tagsüber sind sie bei einer Cateringfirma beschäftigt.
Dann zieht Mavie (Anna Brüggemann), Mitschs Schwester ein. Das Chaos beginnt nun erst recht: Sie soll nicht erfahren, dass das mit Mitschs Studium nicht ganz so läuft, wie der Rest der Familie denkt. Und nicht nur Tom wird auf eine Achterbahn der Gefühle geschubst. Eine Belastungsprobe – für den gesamten Freundeskreis.
Wolfgang Eissler erzählt in “Berlin am Meer” nicht nur eine Liebesgeschichte. Er versucht auch, das Leben junger Leute in der Hauptstadt darzustellen. Das scheint ihm zwar auch ganz gut zu gelingen, dennoch steht oftmals die Frage im Raum, was er mit seiner oft vorhersehbaren Geschichte sagen möchte.
Die nicht immer gelungene Regie überzeichnet die Figuren immer wieder, oft möchte man insbesondere Robert Stadlober zurufen, ruhig mal einen Gang zurückzuschalten. Die Darsteller scheinen hier und da überambitioniert zu sein, zu übertrieben und theatralisch wirkt ihr Spiel.
Sehr interessant ist übrigens der Soundtrack des Films, in dem neben den “Helden” auch Radiopilot mit dem Song “Tokyo:Berlin” zu hören ist.

6/10