Tagesarchiv für 2. Januar 2008

ORA aktuell

Chinatown: Ungewissheit

Mittwoch, den 2. Januar 2008
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Von den chinesischen Investoren für die Chinatown am Rande von Oranienburg fehlt noch immer eine Finanzierungszusage. Vor sieben Monaten hatten die Stadtverordneten grünes Licht für das Projekt gegeben.

RTelenovela

Traumtagebuch (41): Arschkalt

Mittwoch, den 2. Januar 2008
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(40) -> 31.12.2007

Ein Klassenzimmer in der Schule – wahrscheinlich im Runge-Gymnasium, weil es ziemlich alt wirkt. An den Tischen erkenne ich Kevin und Felix.
Die Fenster sind alle sperrangelweitoffen. Es ist kalt in dem Raum. Arschkalt.
Ich bin sauer und rufe: “Müssen wir jetzt hier alle im Kalten sitzen??” Die anderen scheinen darauf überhaupt nicht zu reagieren.

Ich werde wach. Und friere am Kopf. Unsere Räume in unserer Lissaboner Wohnung sind ziemlich kühl…

RTZapper

Das Traumschiff: Rio de Janeiro

Mittwoch, den 2. Januar 2008
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DI 01.01.2008, 20.15 Uhr, ZDF

Da Harald Schmidt im vergangenen jahr immer weniger Lust auf seine Late-Night-Show hatte und sich im Grunde zu nichts mehr zu schade war, schipperte er auf dem “Traumschiff” des ZDF mit nach Rio de Janeiro. Jetzt lief die Folge im Neujahrsprogramm.
Schmidt als Gigolo, der die Damen auf dem Dampfer unterhalten soll. Nicht unbedingt seine Paraderolle, aber die Reise in die Ferne war es ihm dann wohl doch wert.
Stellt sich die Frage: Was kommt noch? Nach Gastauftritten im “heute-journal”, bei “Monitor” und “Unser Charly” vielleicht doch der neue Chef des “Spiegel”? Oder Aushilfe bei 9live? Es ist auch noch eine Stelle im “ZDF-Fernsehgarten” frei. Na, Harald, wie wäre das?
Übrigens: Sauberer Schachzug des ZDF, den “Traumschiff”-Ableger “Kreuzfahrt ins Glück” quasi nahtlos anzuknüpfen. So manche Oma hat den Sendungswechsel angesichts der gleichen Kulisse gar nicht mitbekommen. Und der Quotenerfolg gibt der Aktion recht.

RTelenovela

Portugal (3): Wir im Frühling und zu Hause liegt Schnee

Mittwoch, den 2. Januar 2008
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(2) -> 1.1.2008

Schock: Wir sind gegen 5.30 Uhr im Bett gewesen, und als ich das erste Mal aufwachte ist es erst 10.30 Uhr. Gerade mal 5 Stunden Schlaf.
Zu Neujahr wollen wir uns das Expo-Gelaende in Lissabon ansehen. Bevor 2000 die Expo in Hannover stattfand, wurde sie 1998 von Lissabon ausgerichtet.
Die Metrolinie nach Oriente wurde extra fuer die Expo gebaut.Die bahnhoefe sind kuenstlerisch gestaltet, die Anzeigetafeln informieren ueber die Ankunftszeit der naechsten Bahn.
Auch auf dem Expo-Gelaende muss eine grosse Silvesterparty stattgefunden haben, ueberall liegen noch Reste herum.
Mit einer Seilbahn kann man ueber das ganze Gelaende schweben. Auf einem Klangspielplatz kann man seine musischen Faehigkeiten testen. In diversen Kneipen gibt es zu essen und zu trinken. Der Aussichtsturm ist leider nicht mehr in Betrieb, er wird gerade abgerissen. Ausserdem gibt es noch ein Aquarium und viele weitere Attraktionen, die wir im laufe des Nachmittags aber nicht alle besuchen konnten. Auch ein grosses Einkaufszentrum gibt es hier.
Die Angaben ueber die aktuelle Temperatur in Lissabon schwankte: An einer Anzeigetafeln waren es 8 Grad, an der naechsten zur gleichen Zeit 10 Grad, wieder bei der naechsten schon 11 Grad. Auf jeden Fall warm. Aus allen Neujahrssgrussanrufen erfuhren wir naemlich, dass in Oranienburg und Umgebung Schnee liegt. Toll, da liegt mal Schnee, und wir sind in der Waerme.
Weiter zum Hafen von Lissabon. Als wir an der Metrostation Cais do Sodré ankommen, ist es bereits dunkel – und es regnet. Die Pflastersteine sind mitunter so glatt, dass man Angst hat auszurutschen. Wir laufen im Stechschritt bergauf eine Strasse hoch. Ich bin genervt. Was fuer ein Stress: Dunkel, Regen, Berg, glatt. Dabei bin ich doch im Urlaub. Stress kann ich auch zu Hause haben.
Letztlich steigen wir in den naechsten Bus, der uns nach Beixa bringt.
Es ist voll in dem kleinen Restaurant, in dem wir uns einfinden. Diversen Fisch und mehrere Fleischsorten warden angeboten. Ich entscheide mich fuer gegrilltes Huehnchen mit Pommes. Das Huehnchen war ganz okay, die Pommes dagegen grenzwertig: fettig und labbrig. Nun ja…
Durch den Regen hasten wir zurueck zur Metro, die uns nach San Sebastião bringt. Dort – zu Hause – erst mal ausruhen…