Tagesarchiv für 24. Dezember 2007

RTZapper

Die Krippenshow

Montag, den 24. Dezember 2007
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MO 24.12.2007, 13.05 Uhr, radioeins

Sie kommt nur einmal im jahr, ist aber trotzdem (oder gerade deshalb) das Programmhighlight bei radioeins: “Die Krippenshow”, immer Heiligabend von 13 bis 19 Uhr.
Volker Wieprecht und Robert Skuppin verkürzen mit ihrer Radioshow die Wartezeit bis zur Bescherung. Spiele, Infos und weihnachtliche Musik.
Da hört man doch gern wieder Radio und schaltet es auch mal gezielt ein.
Frohe Weihnachten!

Hits: 90

RTelenovela

Traumtagebuch (38): Gernot und ich

Montag, den 24. Dezember 2007
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-> 16.12.2007

Ich besuche Sabrina. Es ist Silvester, kurz vor 12. Ich komme in die Küche, da liegt sie mit ihrer Freundin im Bett und pennt. Ich gehe zum Fenster, öffne es. In der Ferne sehe ich das Brandenburger Tor. Aber es scheint wenig los zu sein.
Dann: “7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, 0!”
Neujahr. Aber irgendwie scheinen die Berliner keine Lust auf Feiern zu haben. Es tut sich wenig. Ich denke: “Gott, ist Berlin langweilig!”
Ich sehe mich weiter um. Direkt vor dem Fenster steht die Mauer und Absperrungem sowie eine weitere “Vormauer”. Es scheint eine Art Mauermuseum zu sein.
Sabrina wird wach und wünscht mir ein gesundes neues Jahr und meint noch: “Das ist (…)” Sie nennt mir den Namen ihrer Freundin, den ich aber vergessen habe. Beide verlassen den Raum. ich bin allein und setze mich in die Ecke des Raums.
Sie kommen wieder rein. Die Freundin stellt sich mir noch einmal vor und meint biestig: “Männer sind aber auch irgendwie nicht normal, oder?”
Ich beschließe daraufhin, sie nicht zu mögen.
Beide tuscheln die ganze Zeit. Sabrina wispert ständig: “Ich liebe dich.” Und ich denke: “Die kennen sich doch grad mal ein paar Stunden.” Ich komme mir überflüssig vor, habe vor, wieder nach Hause zu fahren.
Dann gehen beide wieder raus, sind lange weg. Es ist dunkel im Zimmer und ich döse ein.
Sie kommen im Dunkeln wieder ins Zimmer. Etwas wird neben mich gelegt. Ein kleines Kind. Die Freundin sagt: “Das ist Gernot.” Das Kind soll offenbar bei mir schlafen.
Ich sage: “Ich möchte das nicht.” Als sie gehen will, sage ich es lauter: “Ich will das nicht!”
Die Stimmung ist gereizt, Sabrina giftet mich an.
Ich höre etwas rascheln. Sabrina sagt: “Lass das sein!” Und ich: “Ich mache gar nichts, bewege mich nicht!” Ich spüre ein Rascheln in Körpernähe.

Und schrecke hoch.

Hits: 858

aRTikel

Gern auch ohne Noten

Montag, den 24. Dezember 2007
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Torsten Weigel (19) aus Oranienburg spielt Klavier und schreibt eigene Stücke

MAZ Oranienburg, 24.12.2007

ORANIENBURG
Natürlich: Heute Abend gibt es Hausmusik bei den Weigels in Oranienburg. Ein kleines privates Klavierkonzert. „Ich finde, das ist das Schönste am ganzen Abend“, sagt der 19-jährige Torsten Weigel. „Ich werde wohl mit meinem Opa spielen, es gibt ja viele schöne Weihnachtslieder.“
Das Klavier spielte schon immer eine größere Rolle in Torstens Familie. „Mein Opa, 83 Jahre, spielt richtig gut am Klavier“, erzählt er. „Auch richtig schwere, klassische Stücke kann er auswendig. Meine Mutter und mein Onkel können auch Klavier spielen.“ Torsten kann es seit zwölf Jahren. Und erst in diesem Jahr ist er mit seiner Kunst erstmals so richtig öffentlich aufgetreten. Vor gut vier Wochen in der Nähe von Prenzlau: „Das war zwar ein kleiner Raum, aber mit 30 Gästen war der voll.“ Jüngst trat er auch beim Weihnachtskonzert seiner Schule, am Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasium, auf.
Bis 2007 besuchte Torsten auch regelmäßig die Kreismusikschule Oberhavel. „Ich habe da auch schon immer gern experimentiert und losgelöst von Noten gespielt.“ Inzwischen schreibt der junge Mann sogar eigene Stücke. „Am besten ist es, wenn ich mich ransetze und losspiele. Ich könnte die Lieder auch aufschreiben, wenn ich wollte. Ich habe auch schon ein paar Sachen“, erzählt er weiter. „Ich habe oft den Rahmen im Kopf, die Feinheiten entstehen dann spontan.“ So wie beim Schulkonzert. „Darum klingen die Stücke auch immer ein wenig anders. Aber es gibt natürlich Klassiker, die ich kaum noch ändere.“
Warum er so lange gewartet hat, bis er einen ersten öffentlichen Auftritt wagte? „Ich habe das bisher vermieden. Denn ich warte eben so lange, bis ich weiß, dass es gut ist. Ich wollte sicher sein, dass ich spielen kann und dabei Spaß habe.“ Nach so einem Auftritt nehme er den Applaus erst gar nicht richtig wahr, meint Thorsten Weigel. „Man sitzt im Scheinwerferlicht wie in Trance. Es läuft ein Programm ab. Dann kommt der Applaus, man verbeugt sich und geht ab.“ Zu Hause hat er sich dann das Video vom Schulkonzert angesehen: „Da habe ich den Applaus gehört und war richtig stolz.“
Für Torsten Weigel ist die Musik vor allem ein Hobby. Und soll auch eines bleiben. „Da kann ich richtig ausspannen“, sagt er. Einige Projekte hat er dennoch vor Augen: „Ich möchte mal mehrhändige Sachen machen, auch mit Gesangsbegleitung.“ Zwei CDs hat er bereits aufgenommen. Die von 2006 hat er danach unter Freunden verteilt. „Mit der von diesem Jahr war ich nicht so zufrieden, die hab ich nur für mich behalten.“ 2008 soll es die nächsten Aufnahmen geben. Viele seiner Klassenkameraden in der Schule wussten gar nichts von seinem Hobby. „Für die bin ich immer nur Weigel, der Sportler.“ Die meisten kennen Torsten als Triathlet. „Ich trainiere im Zeppelinteam in Potsdam und habe 20 bis 25 Wettbewerbe im Jahr.“ Dieses Jahr noch in der Regionalliga, nächstes Jahr voraussichtlich in der 2. Bundesliga. „Im Winter trainiere ich fünfmal pro Woche: schwimmen, Rad fahren, laufen.“ Wenn es wieder wärmer wird, geht es noch härter zur Sache.
Nach dem Abitur 2008 steht der Zivildienst in Potsdam an. Und danach? „Ich könnte mir vorstellen, etwas im Luftfahrtmanagement zu machen.“ Lernstress, Sport, Musik: Das Jahr 2008 wird für Torsten Weigel sicherlich einiges parat haben.

Hits: 77