Tagesarchiv für 19. Dezember 2007

ORA aktuell

Irritationen nach Kickboxkampf

Mittwoch, den 19. Dezember 2007
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Verwirrung nach dem Kickboxkampf in Oranienburg. Eigentlich sollte am Sonnabendabend hier ein Kickbox-EM-Kampf stattfinden. Doch einer der Gegner, der Ukrainer Vadim Kuschinski, sagte kurzfristig ab. Michael Inzana erhielt zwar schnell einen neuen Gegner, aber leider kein Geld. Und ein EM-Kampf war das ganze schon gar nicht. Inzana: “Es ist unglaublich, was in Oranienburg abgelaufen ist.”

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RTelenovela

25 Cent: Finanzangst im Cinestar!

Mittwoch, den 19. Dezember 2007
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Nein, ich würde niemals behaupten, dass ein 0,5-Liter-Bio-Brausegetränk für 2,90 Euro überteuert sein könnte. Auf diese Idee würde ich nun wirklich nie, niemals kommen. Im “Kino in der Kulturbrauerei” (das zur Cinestar-Gruppe gehört – und zu den teuersten in Berlin zählt) wird das preiswerte Gesöff verkauft. Inklusive des Pfandzeichens auf dem Etikett. Für Einwegpfandflaschen bekommt man 25 Cent zurück.
Eigentlich. Nicht im “Kino in der KB”. Mit einem Leeecheln sagte uns die Frau hinterm Verkaufstresen, dass wir die Flasche zwar zurückgeben könnten, jedoch ohne 25 Cent zurückzubekommen. Wir könnten sie ja mitnehmen und woanders abgeben.
Oh je. Das Cinestar scheint in akutester Finanznot zu sein, wenn sie die 25 Cent nicht mal mehr übrig haben. Ein Wässerchen für 2,65 Euro scheint die Betreiber in den völligen Ruin zu treiben. Leider verstößt das Kino offenbar gegen das Gesetz.
Zitat aus Wikipedia: “Wer seit 1. Mai 2006 Getränke in Pfand-Einwegverpackungen verkauft, muss seither solche Behälter auch gegen Pfandrückgabe zurücknehmen – unabhängig davon ob sie im eigenen Geschäft verkauft wurden oder nicht.”
Es gibt einige Unterpunkte dazu, aber fakt ist: Wer die Flasche dort kauft, muss dann auch die 25 Cent wiederbekommen.
Sicherlich kommt der tag, wo das Getränk dann 3,15 Euro kostet – inklusive Pfand…

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RT im Kino

Nichts als Gespenster

Mittwoch, den 19. Dezember 2007

Fünf Geschichten über die Liebe. “Nichts als Gespenster” ist ein deutscher Episodenfilm nach den Geschichten von Judith Hermann. An vielen Stellen ist zu lesen, dass der Film zu den wenigen gehört, der besser sei, als das Buch. Mein Gott, muss das Buch (bzw. müssen die Geschichten) mies sein…
Ellen (Maria Simon) und Felix (August Diehl) reisen quer durch die USA. Doch ihre Liebe steht vor dem Aus.
Ruth (Chiara Schoras) verliebt sich in Raoul (Stipe Erceg). Dumm nur, dass ihre beste Freundin Caro (Karina Plachetka) ebenfalls total verliebt in ihn ist.
Jonas (Wotan Wilke Möhring) und Irene (Ina Weisse) reisen zu Freunden nach Island. Sie sind nur “die besten Freunde”. Oder so ähnlich.
Marion (Fritzi Haberlandt) reist nach Venedig, um ihre Eltern zu besuchen – und um ihren 30. Geburtstag zu feiern.
Christine (Brigitte Hobmeier) fliegt nach Jamaica zu ihrer Freundin Nora (Jessica Schwarz). Und gerät dort fast in einen Beziehungskonflikt.
Fünf Geschichten, die nichts miteinander zu tun haben. Die nur das Oberthema Liebe verbindet. Es hätte ein guter Film sein können. Wie gesagt: hätte.
Doch “Nichts als Gespenster” kommt hochgradig lethargisch daher. Einerseits unglaublich tranig, andererseits hektisch. Ja, das geht wirklich.
Die Geschichten wurden durch den schnellen Schnitt dermaßen kaputt gemacht, dass der Zuschauer nie eine Verbindung zu einer der Figuren aufbauen kann. Mitunter wird nur ein Satz gesprochen, schon wird wieder zur nächsten Geschichte geschnitten. Sobald mal ein interessanter Gedanke ausgesprochen wird, wird er zunichte gemacht – durch das schnelle Zappen zur parallelen Geschichte. Andererseits kommen die Geschichten oftmals aber auch nicht vom Fleck, sie scheinen auf der Stelle zu treten. Es passiert irgendwie … wenig.
Erst im letzten Drittel wird der Film interessanter.
Das ist extrem schade, denn alle Geschichten haben Potenzial, werden aber durch die “Filmkomposition” geradezu gekonnt in die Tonne getreten.
Nach dem wunderbaren Film “Wir” kann Martin Gypkens mit “Nichts als Gespenster” alles andere als überzeugen.
Am Ende wird der Zuschauer genauso ratlos aus dem Film entlassen, wie er ihn auch empfangen hat.

3/10

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