Monatsarchiv für Dezember 2007

RT im Kino

Kino 2007

Montag, den 31. Dezember 2007

Die Kino-Hitliste 2007 umfasst 106 Filme.

TOPS
1. Bobby
2. Gegenüber
3. Trade – Willkommen in Amerika
4. Am Ende kommen Touristen
5. Neues vom WiXXer
6. Ratatouille
7. Die Simpsons – Der Film
8. Keinohrhasen
9. Saint Jacques … Pilgern auf Französisch
10. Die Queen
11. Stirb langsam 4.0
12. 28 Wochen später
16. Vollidiot
17. Verwünscht
18. Von Löwen und Lämmern
19. Across The Universe
22. Dunkelblaufastschwarz
23. Sicko
39. Die Fälscher
46. Wir sagen Du! Schatz.

FLOPS
106. Für den unbekannten Hund
105. The Hills Have Eyes II
104. Rush Hour 3
103. How To Cook Your Life
102. Motel
100. Es war k’einmal im Märchenland
98. Kein Bund fürs Leben
96. Der Fuchs und das Mädchen
95. Nichts als Gespenster

RTZapper

Das war 2007!

Montag, den 31. Dezember 2007
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Das Fernsehen verkommt immer mehr. 2007 wurde das mitunter sehr eindrucksvoll bewiesen.

Fernsehen scheint nicht mehr dazu da zu sein, die Leute zu unterhalten, sondern um ihnen Geld abzunehmen. Beim „Money Express“ auf VIVA zahlen die Zuschauer 50 Cent pro Anruf. In die Sendung durchgestellt werden nur die wenigsten. Alle, die kritisch berichten, werden von der Betreiberfirma abgemahnt. In den diversen Astroshows ist das Anrufprinzip ähnlich. Und die Aussagen sind, nun ja, beliebig.
Und bei 9live wäre alles fast rausgekommen. In einer der Anrufsendungen meint Moderatorin Alida Kurras im Off u.a.: “Bei solchen Peaks schlagt doch später zu.” Soll heißen: Die Sache mit dem Zufallsgenerator stinkt doch nicht etwa?!

Radler Jan Ullrich hat nicht gedopt. Nein! Niemals! Eine böse Medienkampagne sei das, beteuert „Ulle“ bei Beckmann. An der Tour de France darf er nicht teilnehmen. Die wird sowieso zur Farce. Neue Dopingenthüllungen. ARD und ZDF setzen die Live-Übertragungen ab. Sat.1 übernimmt und landet einen Quotenflop. Die wenigsten wollen den Skandalsport noch sehen.

Apropos Sat.1: Der Sender gerät in die Schlagzeilen, weil Leute entlassen und Infomagazine abgesetzt werden. Obwohl: „Sat.1 am Mittag“ bot mehr Entertainment als Infos.

Jauch kommt. Jauch kommt nicht. Nach ewigen ARD-internen Streitereien verzichtet Günther Jauch auf die sonntägliche Talkshow. Anne Will übernimmt stattdessen den Sendeplatz von Sabine Christiansen.

Der BR meldet in einer “Rundschau Extra” irrtümlich, dass Edmund Stoiber zurückgetreten ist. Das war der Sender ein bisschen früh dran.

In St. Petersburg in Russland werden Journalisten angegriffen. Sie wollten über Demonstrationen berichten, die sich gegen die russische Politik richteten. Wo bleibt die Pressefreiheit in Russland?

Roger Cicero gewinnt nicht den Eurovision Song Contest. Weil der böse Ostblock nur den Ostblock wählt. Oder so. Der Westen ist bockig. Wie jedes Jahr.

Knut. Überall Knut. Der Eisbär aus dem Berliner Zoo war allgegenwärtig. Als er seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte, sendeten n-tv und N24 in Sondersendungen live.

Und auch als angeblich Deutschland für das Klima das Licht ausknippste, übertrug N24 die Dunkelheit live. Und weil man das nicht so richtig sah, musste der Reporter mit einem Scheinwerfer beleuchtet werden. Wie war das noch mal? Licht aus?

Oliver Pocher ist nun ein Öffentlich-Rechtlicher. Mit Harald Schmidt will er die ARD verjüngen. Mit bisher durchwachsenem Ergebnis. Kann nur besser werden.
Harald Schmidt, der in diesem Jahr 50 wurde, hat seine Late Night für “Schmidt & Pocher” beerdigt. Zwischendurch machte er auch noch einen Ausflug zum “heute-journal”.

Das Sportereignis des Jahres: die Handball-WM der Männer in Deutschland. Wir bekamen das Wintermärchen. Diesmal sogar mit Happy End. Die Handballer bescherten uns mehrere Psychothriller. Das Halbfinale mit Verlängerung. Und dann das Finale – und der Titel. 16,16 Millionen Zuschauer waren dabei. Zuschauerrekord 2007.

Und noch ein WM-Titel: Auch die Fußballfrauen holten sich den Titel. In China hatten sie dabei jedoch auch kaum Mühe.

„Fernsehgärtnerin“ Andrea Kiewel hat in diversen Sendungen ein paar Mal zu oft über die Weight Watchers gesprochen. Und dafür Geld kassiert. Schleichwerbung. Die Kündigungen vom ZDF und MDR kamen prompt.

Ein Oscar für Deutschland: Das Stasidrama “Das Leben der anderen” gewann den US-Filmpreis. Ein Triumph für Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck (der danach leider nur noch nervte mit seinem Gehabe) – und für Schauspieler Ulrich Mühe. Es war sein letzter Triumph. Wenige Monate später starb er an Krebs.

Noch mehr Abschiede: Schauspielerin Evelyn Hamann, Luciano Pavarotti, “Professor Brinkmann” Klausjürgen Wussow. Autor Ulrich Plenzdorf (”Die neuen Leiden des jungen W.”), Regisseur Ingmar Bergmann und Schauspielerlegende Hansjörg Felmy. Fußballer Jupp Derwall und Skisprungtrainer Reinhard Heß. Russlands Ex-Chef Boris Jelzin. Maler Jörg Immendorff und Autor Walter Kempowski. Die Schauspielerin Gisela Uhlen. Die Fernsehautoren Herbert Reinecker (”Derrick”) und Jürgen Roland (”Großstadtrevier”) und der Schriftsteller Otto Häuser (Ottokar Domma) gingen für immer.

Ewiger Disput um Eva Herman. Bei Johannes B. Kerner saßen lauter Leute, die ihr Buch nicht kannten, aber dennoch mitquatschten. Am Ende wurde Eva Herman rausgeschmissen. Und Kerner feierte sich. Wofür ist unklar.
Unterdessen verlor Herman ihre NDR-Sendung “Herman & Tietjen”. Grund sind umstrittene Aussagen über das Familienbild im Dritten Reich.

Auch TV-Wissenschaftler Joachim Bublath verließ 2007 eine Talkshow. Jedoch freiwillig. Nachdem Nina Hagen in “Menschen bei Maischberger” nur noch wirr redete und Bublath angriff, zog er es vor, zu gehen. Richtig so.

Courage-Bambi für Tom Cruise. Dafür, dass er in “Walküre” Stauffenberg spielt. In einem Film, den noch niemand kennt. Mit einem Stoff, der schon verfilmt wurde, also nicht neu ist. Mut ist was anderes.

Für 2008 merkt euch bitte eines: Autobahn geht gar nicht! Guten Rutsch!

RTelenovela

2007

Montag, den 31. Dezember 2007
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DIE BESTE PARTY
Die Frühlingsgrillparty bei Benny

DAS BESTE KONZERT
Faithless in Manchester

DER BESTE SONG
Michael Mind und Manfred Mann’s Earth Band: “Blinded By The Light”

DAS BESTE ALBUM
Mika: “Life in Cartoon Motion”

DER BESTE FILM
Bobby

DER SCHLECHTESTE FILM
Für den unbekannten Hund

BESTE TV-SENDUNG
“Schlag den Raab” (ProSieben)

SCHLECHTESTE TV-SENDUNG
“Johannes B. Kerner” vom 10.10.2007 mit Eva Herman (ZDF)

BESTER RADIOSENDER
radioeins. In der Nacht oft 104.6 RTL

BESTES BUCH:
Hape Kerkeling: “Ich bin dann mal weg”

BESTER AUGENBLICK:
Die Reise nach China

SCHLECHTESTER AUGENBLICK
Der Tag, als es mir so mies ging, dass ich in die Notaufnahme fuhr.

RTelenovela

Traumtagebuch (40): Bomben vorm Schloss

Montag, den 31. Dezember 2007
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Im Oranienburger Schloss: Robert M., Bär,Tom und ich treffen uns zum Kuchenessen. Es entwickelt sich eine seltsame Diskussion. Robert meint, ich hätte Paula (meiner Nichte, die Robert jedoch gar nicht kennt) erzählt, dass die Landwirtschaft in Oranienburg einen Aufschwung erleben würde. Dabei sei das doch Blödsinn,so Robert. Die Landwirtschaft in Oranienburg sei niemals schlecht gewesen.
Ich argumentiere dagegen.
Wir bestellen Kuchen – ich einen speziellen. Ich muss der Kellnerin genau erklären,was ich will.
Ich gehe zu einem der großen Fenster, aus dem man auf den Schlossplatz sehen kann. Plötzlich gibt es Flugzeuggeräusche, die ganz plötzlich verstummen. Ich sage zu den anderen: “Ich hasse dieses Geräusch.”
Plötzlich gibt es in einem Waldstück gegenüber (da ist in Wirklicheit keins) eine Explosion. Und noch eine.
Bomben! Ich rufe: “Die bombardieren uns!”
Wir wollen schnell los, gehen zur Kasse, um zu bezahlen. Schließlich muss auch in so einer Situation alles seine Richtigkeit haben. Im Hintergrund gibt es weitere Explosionen.

Hintergrund: Keine Ahnung,wie es zu dem Traum kam. Allerdings liegt unser Haus in Lissabon genau in der Einflugschneise des Flughafens.

RTelenovela

Traumtagebuch (39): Jochens Krebstod

Montag, den 31. Dezember 2007
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-> 24.12.2007

Ich entdecke eine Anzeige im OGA. Ein Kollege ist gestorben. Jochen H. starb mit nur 17 Jahren an Krebs (In Wirklichkeit ist Jochen sehr viel älter und gesund). Seltsam, dass ich das über eine Todesanzeige im OGA erfahre…
Ich spreche meine Kollegen darauf an. Überall Bestürzung. Ich beschieße,etwas in meinem Blog (also hier) darüber zu schreiben. Alle sagen,sie hätten nichts von seiner Krankheit gewusst.
Ein sehr real wirkender Traum…

RTelenovela

Portugal (1): Frühlingshafter Jahreswechsel

Montag, den 31. Dezember 2007
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Abfahrt in Oranienburg um 5.30 Uhr. Ankunft auf dem Flughafen in Schönefeld: 6.20 Uhr. Es gibt schönere Abflugzeiten an einem Sonntagmorgen. Zumal Schönefeld eine ganze Ecke weiter weg ist als Tegel. Aber so können wir uns schon mal an die längeren Fahrtzeiten gewöhnen,die wir mit dem neuen Großflughafen 2011 bekommen werden.
Unser Flug nach Lissabon verzögerte sich. So standen wir noch gute 20 Minuten auf dem Rollfeld und sahen zu,wie die Sonne über Schönefeld aufging.
Der Flug selbst – gut dreieinhalb Stunden – lief problemlos, war aber langweilig. Auf den Billigflügen gibt es natürlich auch keine Monitore,auf denen man sehen kann,wo man sich gerade befindet -oder wie spät es ist. Das Handy hatte ich ja aus und eine Uhr besitze ich nicht. Interessanterweise gab es auf dem Flug ausschließlich Stewards. Und irgendwie nimmt man ihnen die Freundlichkeit niht so ganz ab,die man von den weiblichen Kolleginnen kennt. Sie waren auch nicht gut drauf:Kaum jemand wollte ihnen etwas abkaufen.

Ankunft in Lissabon. Das winterliche Deutschland haben wir hinter uns gelassen.Jetzt erwarten uns Temperaturen um die 15 Grad. Frühling zur Jahreswende.
Vom Flugzeug bis zum Terminal fährt ein Bus. Immer an den Flugzeugen vorbei. Und, wichtig: Flugzeuge haben immer Vorfahrt. Das eine oder andere kreuzte zwischendurch mal unseren Weg…
Mit unseren Koffern ging es weiter zum Taxistand. Warten. Aber alles gesittet,in Reih und Glied. Jeder bekommt dann ein Taxi zugewiesen.Streitereien sind also ausgeschlossen. Nina, meine Cousine,die in Lissabon lebt, warnte uns vorher: Die Taxifahrer würden Touristen gern abzocken. Das Taxi dürfe nicht mehr als 12 Euro kosten. Wir zahlten am Ende 13 Euro,inklusive Gepäck. Ob der Fahrer irgendwelche Umwege nahm,konnten wir natürlich nicht feststellen…
So bezogen wir unser Quartier in der Rua Ramalho Ortigao. Nina hatte uns bei ihrer Freundin Teresa eine Wohnung besorgt. Teresa ist in der Zeit weg und überläst uns ihr Heim für 250 Euro. Das ist ein guter Preis für 7 Tage. Da Teresa lange in Berlin lebte,spricht sie gut Deutsch und zeigte uns alles. Sechs (!) Zimmer, ein Bad, eine Kammer mit einem Zweitklo und eine Küche. Was will man mehr?

Erster kleiner Rundgang. Die Cafés und Kneipen rund um den Park in unserer Nähe waren leider geschlossen, dafür konnten wir einen Einkaufsbummel in El Corte Iglais machen. Ein echter Einkaufstempel. Allerdings sagen die Lissaboner, das es sich hierbei durchaus um eines der teureren Häuser handelt. Jedoch gibt es hier auch viel Importware zu kaufen. Wir werden uns das noch näher ansehen.

Der Abend in unserer Wohnung im Lissaboner Stadtteil San Sebastiao: Wir spielen Rommee und frieren ein bisschen. Ich verliere mal wieder haushoch. Das fängt ja gut an…

RTZapper

Trailer: Silvesterprpgramm

Sonntag, den 30. Dezember 2007
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SA 29.12.2007, 0.40 UHr (So.), ZDF

Das stellt sich das ZDF unter einer gelungenen Silvesterparty vor: Viele Leute kommen auf einer Feier, tragen lustige Hüte und werfen Luftschlangen. Und freuen sich auf die “Weißblauen Wintergeschichten” im Fernsehen. So jedenfalls willes ein ZDF-Triler für das Silvesterprogramm 2007. Die Leute auf der Party jubeln wie die Irren. Und als es dann auch noch heißt, dass André Rieu im Anschlus fidelt, kennt die Partystimmung keine Grenzen.
Wintergeschichten? Rieu? Jubel? Auf einer Party? Was glaubt das ZDF eigentlich, was die Zuschauer zu Silvester machen, wenn sie diese Sendungen sehen? Zumindest die “Wintergeschichten” (weißblaue noch dazu) sind ja nun wirklch ein Partykracher,oder?