Tagesarchiv für 4. Oktober 2007

RTelenovela

Zahnarzt (10)

Donnerstag, den 4. Oktober 2007
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-> 24.11.2005

Die Welt hat darauf gewartet (na gut, ich nicht), aber endlich in der RTelenovela: neue Folgen aus der Hammerdokugesundheitsserie “Zahnarzt”! Und zu Beginn der neuen Staffel gibt es gleich eine große Veränderung: den Austausch der Hauptdarstellerin. Zahnärtzin Frau Dr. N. ist nun am Start.
Übrigens ist Frau N. keine Unbekannte. Recht schnell kam wir darauf, dass sie schon einmal die Ehre hatte, ein paar Mal in meinem Mund herum zu fummeln. Ende der 80er-Jahre war ich bereits als Schüler bei ihr. Was für ein freudiges Wiedersehen.
Dummerweise hatte ich keine 10 Euro Praxisgebühr mit. Zahle ich dann das nächste Mal. Und weil wir ja am Anfang nicht glich aufs Ganze gehen wollten (oder wegen der nicht gezahlten Gebühr durften?), begann wir relativ harmlos: das Entfernen des Zahnsteins. Ziepte manchmal ein bisschen, aber es gibt Schlimmeres.
Am 25. Oktober folgt die nächste Folge: Es gibt ein paar Kariesstellen – nichts besonders schlimmes, so die Zahnärztin. Jedenfalls auf den ersten Blick, was da noch zum Vorschein komme, könne man jetzt natürlich noch nicht wissen. Das wird also spannend.

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RTZapper

Die große Wahl der beliebtesten FernsehansagerInnen

Donnerstag, den 4. Oktober 2007
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MI 03.10.2007, 20.15 Uhr, MDR Fernsehen

Ja gut, was soll schon dabei herauskommen, wenn der MDR nach der beliebtesten Fernsehansagerin fragt: Petra Kusch-Lück, achtmal Fernsehliebling im Fernsehen der DDR, landete unter 100 Auswahlmöglichkeiten auf dem ersten Platz. Überraschend aber Platz 2: Gregor König vom damaligen RTLplus. Aus einer Zeit, in der es auch noch beim Privatfernsehen Ansagen gab – übrigens ist Gregor König noch heute die Stimme von RTL.
Platz 3 bis 6 belegten Ansagerinnen des Fernsehens der DDR (DFF) und des MDR.
Erst auf Platz 7 mein Favorit: Dénes Törzs, bis 2004 Ansager beim NDR Fernsehen (N3, Nord3). Seine launigen Moderatitionen haben auch bei mir schon als Kind einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Durch die Zusammenschaltung mit dem SFB sendete Nord 3 auch schon zu Zeiten der DDR in weiten Teilen des Landes. Als Fan der “Sesamstraße”, die fast jeden Tag um 18 Uhr lief, waren mir Dénes Törzs, Heidrun von Goessel, Hanni van Heiden immer ein Begriff.
Die DDR-Ansagerinnen sind in der ausgestrahlten Top 20 in der bedrückenden Übermacht. Klar: Ostsender – Ostvorteil. So kommen die ZDF-Frauen gar nicht in der Topregion vor. Sie scheinen keinen echten bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben.
Fernsehansager(innen): An sich schon mal ein skurriles Thema, für das sich der MDR seeehr viel Zeit genommen hat. Die 30-minütige Überziehung der (aufgezeichneten und stellenweise schlecht geschnittenen) Sendung war dennoch völlig überflüssig. Ansagerinnen in Showeinlagen und viel zu lange Gespräche machten das Ganze doch eher quälend. Ausschnitte von Ansagen, um die es ja eigentlich ging, traten oftmals schon fast in den Hintergrund.
Thema verfehlt. Fast jedenfalls.
Und übrigens: Nein, eigentlich wünsche ich mir Programmansager(innen) nicht zurück.

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RT im Kino

Immer nie am Meer

Donnerstag, den 4. Oktober 2007

Ein denkwürdiger Unfall, im Grunde genommen sogar eine Horrorvision: Geschichtsprofessor Baisch (Dirk Stermann), sein depressiver Schwanger Anzengruber (Christoph Grissemann) und der Kleinkünstler Schwabenmeister (Heinz Strunk) sitzen im Auto fest. An einer abgelegenen Landstraße kommen sie von der Fahrbahn, donnern ins Gebüsch und kommen genau zwischen zwei Bäumen zum Stehen. Nichts geht mehr. Die Türen lassen sich nicht öffnen, die Fensterheber und das Schiebedach sind hin. Die drei warten auf rettung. Tagelang. Und es ist nur Prosecco und Heringssalat da.
Filmkomödie, Satire, Psychothriller. Der österreichische Film “Immer nie am Meer” ist alles. Grissemann und Stermann (“Show Royale”, radioeins) und Heinz Strunk (Roman “Fleisch ist mein Gemüse”) in den Hauptrollen in einem Kammerspiel. Der Horror wird pefekt, als ein kleiner Junge ins Spiel kommt, der Hilfe rufen könnte. Wenn er wollte.
Ganz klar: Fans der “Show Royale” werden diesen Film gut finden. Für alle anderen ist er gewöhnungsbedürftig. Gags versanden im Nichts. Pointen fallen aus oder sind nicht lustig. Wie in ihren Shows. Kann man lustig finden. Muss man aber nicht. Dennoch: Vieles in diesem Film ist skurril und herrlich abgedreht.
Was jedoch stark auffällt: Dirk Stermann ist kein guter Schauspieler, seine Texte sagt er meist auf, spielt sie nicht. Besonders am Anfang fällt das sehr negativ auf. Er sollte bei seinen Shows im Radio und auf der Bühne bleiben, das kann er besser.

6/10

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