Tagesarchiv für 19. Juli 2007

RT im Kino

Sterben für Anfänger

Donnerstag, den 19. Juli 2007

Der Tag der Beerdigung des Vaters ist an sich schon kein guter Tag. Wenn aber dann noch alles schief geht, was schief gehen kann, dann ist es erst recht ein mieser Tag.
Erst muss Daniel (Matthew Macfadyen) feststellen, dass der Typ in dem srag nicht sein Vater ist. Dann erklärt sein Bruder Robert (Rupert Graves), dass er nicht die Hälfte der Beerdigungskosten zahlen könne. Daniels Cousine Martha (Daisy Donovan) gibt ihrem Verlobten Simon (Alan Tudyk) statt Valium ein Halluzinogen. Und dann gibt es noch den ungewöhnlichen Gast, der offenbar den Vater näher kannte.
Mit “In & Out” und einigen Muppet-Filmen machte sich Regisseur Frank Oz einen Namen. Nun also “Sterben für Anfänger”. Eine skurrile Komödie, die zwar an den Witz von “In & Out” nicht heranreicht, aber dennoch einige Lacher parat hat. Obwohl doch ziemlich tragisch, geschehen auf der Trauerfeier komische Dinge. Das Ganze gerät völlig aus dem Ruder. “Sterben für Anfänger” ist eine nette, ansatzweise schwarze Komödie. Für einen Kinoabend durchaus okay.

-> 6/10

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RTelenovela

Verdammt, wo ist der Fotoapparat?

Donnerstag, den 19. Juli 2007
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Hamburg hat ein teures Nachspiel. Seit heute Morgen vermisse ich meinen Fotoapparat. Bei mir ist er nicht. Im Rucksack nicht. Im Auto nicht. Im Kofferraum des Autos nicht.
Weg.
Gestern am Hamburger Hafen hatte ich ihn noch. Habe Fotos von der Rickmer Rickmers gemacht. In der S-Bahn zurück zum “Knust” hatte ich ihn auch noch. Entweder habe ich ihn da verloren, oder er wurde geklaut.
Aber eigentlich bin ich mir sicher, dass ich ihn danach noch ins Auto legte.
Eigentlich.
Da wird wohl morgen der Rubel rollen und ein neuer Fotoapparat fällig werden. Mist. Mist! Mist!!

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ORA aktuell

Laesicke gegen Raab

Donnerstag, den 19. Juli 2007
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Offenbar hat Stefan Raab in seiner ProSieben-Show “TV total” vor einigen Wochen über die neue Chinatown in Oranienburg gelästert.
Jetzt, ein paar Wochen später, ist dies bis zu Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke vorgedrungen.
Und er antwortete Raab, bot ihm an, sich in einem chinesischen Wettbewerb messen zu lassen: Drachenbootrennen.
Abwarten, ob Raab antwortet. Bis Ende August hat “TV total” Sommerpause.

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RTelenovela

Verdammt, wo ist der Schwanenwik?

Donnerstag, den 19. Juli 2007
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Meine Liebe zu Hamburg ist gestern Mittag zwischenzeitlich sehr verkühlt gewesen.
Ich hatte mich vorbereitet. Bevor wir am Vormittag in die Hansestadt zum “Knust”-Club fuhren, habe ich den Routenplaner von Falk die Reiseroute errechnen lassen.
Ich hätte es bleiben lassen und gleich auf den Straßenatlas in gedruckter Form vertrauen sollen. Unser Ziel war der Neue Kamp. Von der Autobahn nach Hamburg rein ging auch alles gut.
Erstes Problem an der Wallstraße. Laut Routenplaner ging es geradeaus. Doch geradeaus gab es an der betreffenden Stelle nicht. Die Straße verlief hauptsächlich eher nach links, nach rechts gab es eine Abzweigung. Nach einmal verfahren, wussten wir: Wir hätten natürlich nach rechts abbiegen müssen.
Danke, Falk.
Auf der Sechslingspforte war dann erst mal ganz Schluss. Der Schwanenwik (auf diese Straßennamen muss man auch erst mal kommen) war für uns unauffindbar. Wir sollten links einbiegen. Doch die dort befindliche Straße hieß: An der Alster. Der Schwanenwik lag auf der rechten Seite. Wir mussten aber nach links.
Ich mache es kurz. Nach einer Fahrt durchs Zentrum (in Hamburg: Centrum), durch Elmsbüttel und der City-Nord sowie einem Blick in den Atlas fanden wir dann doch noch den Weg.
Der Falk-Routenplaner half uns dabei nicht. Der verschwieg uns die Straße An der Alster (und weitere Einzelheiten), der Schwanenwik war für uns in wirklichkeit tabu. Kann man in die Tonne treten. Für Hamburg jedenalls unbrauchbar.
Ich sollte mir vielleicht für solche Fälle doch ein Navi zulegen.

PS: Ein echter Geheimtipp, den wir am Abend entdeckten: Die Kneipe (das Wort passt nicht so richtig, besser vielleicht: Restaurant) über dem Schmidt-Theater am Spielbudenplatz. Relativ moderate Preise, leckere Speisen, interessante Leute – und auf dem Balkon einen super Ausblick auf den Spielbudenplatz und die Reeperbahn!

PPS: Radiopilot im “Knust” waren ganz gut, kamen super an.
Haben wir gehört.

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RTZapper

Der NDR 2 Vormittag

Donnerstag, den 19. Juli 2007
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MI 18.07.2007, 10.05 Uhr, NDR 2

Es war einmal eine Info- und Unterhaltungswelle im Norden Deutschlands. Der Radiosender brachte gute Musik, aber auch Berichte zu den ereignissen des Tages.
Doch dieses NDR 2 ist Geschichte.
Heute ist NDR 2 zu einer Dudelwelle verkommen. So besteht “Der NDR 2 Vormittag” fast nur noch aus Musik. Pro halbe Stunde gibt es neben den Verkehrshinweisen und den Nachrichten zur vollen Stunden nur einen einzigen Beitrag.
Beispielweise über das Geheimnis um den Inhalt des letzten Harry-Potter-Buches. Oder ein kurzes Korrespondenten Gespräch zu einer aktuellen Nachricht.
Und das war’s. Ansonsten Gedudel. Und der Hinweis, dass man NDR 2 höre.
Dabei würde es eine gute Mischung ausmachen. Den Mut, zu etwas längeren Wortstrecken. Was bei NDR Info wegen der gar nicht vorhandenen Musik auf die Dauer sehr antrengend ist, geht bei NDR 2 im Dauergedudel unter.
Kein Wunder, dass die Zuhörerzahlen weiter runter gegangen sind.
Und: Wieso dauert der Vormittag bei NDR eigentlich bis 14 Uhr? Spätestens, allerspätestens um 13 Uhr ist der Vormittag zu Ende!

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aRTikel

Eine Zeit wie im Traum

Donnerstag, den 19. Juli 2007
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Das war’s: “Yomo”-Ensemble der Musikschule Hennigsdorf zieht Bilanz

MAZ Oranienburg, 18.7.2007

Bald brechen einige der Hennigsdorfer Musikschüler wieder nach
Ghana auf. Vorher brachten sie Freitagabend letztmals ihr Afrikamusical “Yomo” über die Bühne – Open Air in Spremberg. Aus diesem Anlass hörte sich MAZ-Mitarbeiter Robert Tiesler einmal für ein Fazit im Ensemble um.

Mein Lieblingsaugenblick im Stück war…
Birgit Marhofer, Chor: …die Schlussszene.
Henry Wilke, Kontrabass: …das Finale, wo Yomo und Teresa Hand in Hand sangen.
Pieter Gensch, Quwuddelli: …immer, wenn das Marimbafon begann zu spielen, ganz am Anfang.
Sabrina Ulrich, Gitarre: …wenn Ina das Wasser spielte.
Ina Barthel, Klavier: …wenn es hieß: “Das Wasser ist wieder da!”
Franziska Knur, Glockenspiel/Xylofon: … “Tabu!”
Silke Köhler, Maskenbildernerin: …wenn Davina sang. Dann habe ich immer eine Gänsehaut bekommen.
Rolf-Peter Büttner, musikalischer Leiter: Es gibt so viele schöne
Augenblicke. Immer wenn es phantastisch läuft. Immer wenn ich auch nach 26-mal ein Kribbeln verspüre.

Der schönste Moment in der gesamten Zeit mit “Yomo” war…
Franziska Knur: …die letzte Vorstellung in Hennigsdorf. Rolf Büttner mit den weißen Rosen in der Hand.
Birgit Marhofer: … immer, die Jugendlichen zu erleben – auf und hinter der Bühne.
Henry Wilke: … die allererste Aufführung des Stückes.
Silke Köhler: … die Premiere.
Rainer Ulrich, Requisite: …eigentlich die gesamte Zeit. Das Werden des Stückes zu beobachten. Das war unglaublich interessant.
Arne Lüthke, Klarinette: …unser Gastspiel in Alsdorf.
Ina Barthel: … die Aufführungen im Februar.
Maxi Ulrich, Teresa: …das perfekt einsetzende Feuerwerk bei unserer letzten Aufführung in Spremberg.
Rolf-Peter Büttner: Das war meine schönste Zeit bisher. Wie ein Traum! Wie sich alles entwickelt hat, und dann die strahlenden Augen bei allen. Das hat mich immer sehr glücklich gemacht.

Am meisten werde ich vermissen …
Ina Barthel: … das Zusammensein mit allen. Aber es geht ja weiter.
Martin Girard, Yomo: … die schwarze Bettwäsche, die Dusche danach und tagelang Reste vom Kajalstift im Gesicht zu haben.
Sabrina Ulrich: …, dass es hinter den Kulissen in jedem Raum immer etwas zu essen gab. Brownies, Schokoriegel, auch mal Sekt.
Pieter Gensch: Alles! Die Darsteller, die Leute. Das war mehr als nur ein Stück.
Silke Köhler: … die Leute. Und: Komisch, wieder so viel Freizeit zu haben.
Ruth Büttner, Chor: … das gemeinsame Singen im Chor, die Vielstimmigkeit. Aber das geht ja hoffentlich weiter.
Maxi Ulrich: … den Zusammenhalt im Ensemble.
Rolf-Peter Büttner: … das Ensemble, auf jeden Fall!

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RT im Kino

Motel

Donnerstag, den 19. Juli 2007

Ach herrje! Wie oft haben wir diese Geschichte eigentlich schon gesehen? Und wieso müssen irgendwelche Filmemacher die Story so oder sähnlich immer wieder auf die Leinwand bringen? Und wieso tun die dann immer so, als wäre es DIE Innovation? An “Motel” von Regisseur Nimrod Antal ist jedenfalls extrem wenig wirklich spannend.
David (Luke Wilson) und Amy (Kate Beckinsale) sind auf dem Rückweg ihrer letzten gemeinsamen Reise und kurz vor Unterzeichnung der Scheidungspapiere. Nach einer Autopanne wollen sie in einem abgelegenen Motel übernachten.
In ihrem Zimmer finden sie jedoch Videos mit grausamen Mord- und Gewaltszenen. Die in genau ihrem Zimmer entstanden sind.
Klar, nun sind sie in Gefahr.
Aber irgendwie geht das Konzept nicht auf. Letztlich ist die Story zu simpel, um sonderlich spannend zu sein. Es gibt viel zu wenige Einfälle, die einen besonderen Thrill auslösen. Nervenaufreibend ist hier nichts. Peinliche Schockeffekte werden dem Zuschauer ebenfalls nicht erspart.
Die Macher versprechen außerdem eine anrührende Story um Verlust, Liebe und Vergebung. Nun ja, der anrührende Teil ist vielleicht zwei Minuten lang und völlig belanglos.
Schade, “Motel” funktioniert nicht. Einfach über lange Strecken nur langweilig.

-> 3/10

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