Monatsarchiv für Juli 2007

RTelenovela

Rügen 2007 (2)

Dienstag, den 31. Juli 2007
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-> 30.7.2007

Der Verkehr auf Rügen ist ein echtes Problem. Neben dem Rügendamm ist Sellin ein echtes Nadelöhr. Sowohl aus Baabe kommend als auch aus Binz quälen sich die Autos auf der B196 durch die schmale Straße des Ortes. Mit Staus ist eigentlich immer wieder zu rechnen.
Auch in Binz war es heute wieder regnerisch. Dazu kühl und windig. Ist vielleicht schon Herbst und wir haben es nur noch nicht mitbekommen? Der Wetterbericht kündigt uns für morgen Besserung an. Wir wollen es hoffen.
Fast wäre es zum Desaster gekommen. In der Binzer Hauptstraße merke ich plötzlich: Meine Brieftasche ist weg. Die anderen sind ratlos, Marcel steht gerade abseits und telefoniert. Ich laufe zurück in die Gaststätte, in der wir gerade saßen. Da wurde sie nicht gesehen. Als ich zurück zu den anderen lufe, lacht Marcel bereits: Er hatte sie eingesteckt, als sie auf dem Tisch lag. Er wollte sehen, wann ich es bemerke. Na toll! Ich hätte es bemerkt, wenn die Brieftasche noch auf dem Tisch gelegen hätte, schließlich habe ich ja auch meine Kamera eingepackt, die vorher daneben lag…
Beruhigt konnte ich dennoch die windige Seebrücke ansteuern…

RTelenovela

Traumtagebuch (25): Kampfhundalarm

Dienstag, den 31. Juli 2007
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-> 25.7.2007

Marcel und ich laufen eine Straße entlang. Wir unterhalten uns gerade, als wir merken, dass zwei schwarze Hunde auf uns zukommen. Die von der Sorte Kampfhunde. Im Traum sahen sie wie Boxer aus.
Knurrend kommen sie auf uns zu. Marcel sagt: “Oh, oh!”
Sie kommen näher.
Einer der Hunde beginnt, an meinem Hosenbein herumzuschnüffeln. Ich denke immer nur: “Ganz ruhig bleiben! Dann passiert nichts.” Auch Marcel verhält sich ruhig.
Der Hund legt seine Schnauze mit Blick zu mir nach oben auf meinen Oberschenkel. Knurrend blickt er mir in die Augen.
Spannung liegt in der Luft.
Aber dann wache ich auf…

RTelenovela

Rügen 2007 (1)

Montag, den 30. Juli 2007
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Rügen zeigt sich uns nicht gerade von seiner besten Wetterseite. Es sei denn, man findet 17 Grad, dicke Wolken und diverse Regenschauer schön.
Aber wir sind gut angekommen, haben unser Häuschen hinter den Dünen bezogen. Das Haus ist sehr schön: Ein großes Wohnzimmer, eine Küchenecke, ein kleines Bad mit Sauna, zwei Schlafzimmer, eine Terrasse – die man bei schönem Wetter auch benutzen könnte.
Eines muss man aber leider sagen: So richtig professionell sind die Herrschaften von Frosch-Ferienhäuser in Baabe nicht: Die Damen an der Rezeption scheinen die Häuser nicht zu kennen. “Wir sind doch nur die Schlüsselausgabe”, bekommen wir als Antwort, wenn sie nicht Kompetntes zu sagen haben. So bekommt man keine Aufschlüssung der Finanzen – Kurabgabe, Gebühren usw. Das ist auf jedem lumpigen Zeltplatz besser organisiert.
Wir dürfen nur ein Auto aufs Gelände fahren. Bei einem Sechs-Personen-Haus schon eine seltsame Regelung. Einen Parkplatz bietet die Ferienfirma jedoch auch nicht an. Mandys Auto steht nun also auf einem Platz, der täglich 5 Euro kostet. Und die Prkuhr muss morgens um 8 Uhr gefüttert werden. Vorkasse lässt die Parkuhr nicht zu. Toller Service.
Die Abrechnung der Nebenkosten werden einfach von der Kaution abgezogen. Eine Rechnung? Fehlanzeige. “Vetrauen Sie uns nicht?”, kommt stattdessen die Frage. Kontrolle ist immer besser. Wie denn gerade der Zählerstrand beim Strom ist, erfahren wir auch nicht. Wir müssen uns einen Schlüssel holen und selbst ablesen.
Beim Einzug ins Haus ist das Inventar zu überprüfen. Doch ohne Inventarliste macht sich das schlecht. Antwort auf diesbezügliche Frage durch die Froschdamen: “Fehlt denn was?” Tja, woher sollen wir das wissen?
Professionalität ist etwas anderes.
Aber wie gesagt: Das Haus an sich ist schön. Und wenn wir dieses Haus nicht hätten, wäre es bei dem Wetter auch eine Katastrophe.

RTelenovela

Die Baaber Wetter-Lotterie

Samstag, den 28. Juli 2007
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Morgen gehts los: 8 Tage Baabe. 8 Tage auf der Insel Rügen. Erstmals aber nicht im Zelt, sondern in einem angemieteten Bungalow.
Fünf Jahre ist es her, dass wir auf dem Baaber Zeltplatz waren und entsetzt feststellten, dass dies die letzte Saison war. Der Zeltplatz wurde dichtgemacht. Im Jahr danach, 2003, wichen wir nach Göhren aus.
Jetzt kehren wir auf das ehemalige Zeltplatzgelände in Baabe zurück, wo in den vergangenen Jahren eine Ferienhaussiedlung entstanden ist.
Und seit Tagen beobachte ich die Wettervorhersage für Baabe im Internet. Es gleicht einem Lottospiel.
Anfangs wurde angezeigt, dass die gesamte Woche verregnet sein sollte. Und das bei teilweise nur 15 Grad und gefühlten 12 (!) Grad. Na toll. Herbst in Baabe.
Doch dann die Wende: Gestern wurde uns vorhergesagt, dass wir am Donnerstag sonnige 27 Grad bekommen sollen. Auch die Tage davor wurden uns als kühl, aber relativ trocken angekündigt.
Stand von heute: Bis einschließlich Mittwoch kühles, wechselhaftes Wetter, um die 15 bis 19 Grad. Ab Mittwochabend Wetterbesserung, Donnerstag sonnige 24 Grad, Freitag und Sonnabend bewölkte 21 Grad.
Wir sind gespannt, was am Ende bei rauskommt.
Baabe, wir kommen. So oder so.

aRTikel

Übrigens …

Samstag, den 28. Juli 2007
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MAZ Oranienburg, 28.7.2007

Übrigens…
… bietet die Marwitzer Beat-Fabrik am Sonnabend, 4. August, Grießbrei an. Nein, nein, nicht zum Essen. Wo denken Sie hin? Die Disko veranstaltet ein Grießbrei-Catchen. Aufreizende Damen mit fast nichts an suhlen sich im Mittagessen. Wir hoffen, wir dürfen mal naschen! Vom Grießbrei natürlich.

RTelenovela

Spiel, Satz und… na ja…

Samstag, den 28. Juli 2007
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Bei unserem Badmintonmatch gestern Vormittag meinte Marcel, dass eine gewisse Steigerung bei mir zu erkennen ist. Nun ja, wäre ja auch auch traurig nach mehr als zwei Jahren Spielpraxis. Auch wenn ich wieder mal Letzter geworden bin in der Büroliga.
Heute stand eine Tennisstunde auf dem Programm. In einem Tennisclub in Berlin-Wittenau hatten wir für eine Stunde einen Tennislehrer an unserer Seite.
Du musst den Schläger so und so halten. So und so schlagen. Und so weiter. Kurzum: Eigentlich brauche ich nicht noch einen Sport, den ich so lala kann. Da reicht Badminton voll und ganz aus.
Was meinte der Lehrer am Ende? Man braucht rund 3000 Schläge, um einigermaßen voran zu kommen. Nach etwa 100 weiß ich: Die Zeit und Lust habe ich nicht.
Dafür jetzt (und morgen sicher noch mehr) einen gigantischen Muskelkater im rechten Arm. Spiel, Satz und Aus.

RTZapper

Lustige Musikanten

Samstag, den 28. Juli 2007
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DO 26.07.2007, 20.15 Uhr, ZDF

Klar: Niemand hat ein Recht auf eine bestimmtes Musikrichtung im Fernsehen. Warum sollte ein Sender verpflichtet werden, Volksmusik zu zeigen? Dann könnten auch Technofans ihre Musik einklagen.
Dennoch: Die Absetzung einer Sendung wie die “Lustigen Musikanten” im ZDF ist schon ein wenig wunderlich. Die Show war die meistgesehene Dendung des Tages. Das Problem: Von den 4,34 Millionen Zuschauern waren nur 200000 zwischen 14 und 49 Jahre alt. Und darauf scheint das ZDF keinen Bock mehr zu haben. Man will sich verjüngen.
Verjüngung ist immer gut: Das ZDF braucht Zuschauernachwuchs. Aber warum soll es trotzdem nicht Sendungen geben, die vorwiegend Ältere sehen? Warum muss das ZDF auf bestimmte Zielgruppen sehen? Um 20.15 Uhr ist es der Werbung egal, wer ZDF sieht. Im Grunde kann es auch dem ZDF egal sein. Wenn die über 50-Jährigen die Show mögen – warum nicht?
Das ZDF sollte lieber über vernünftige Formate für die Jüngeren nachdenken. Aber auch die Sendungen für die Oldies müssen ihren Platz haben. Und es ist ja auch nicht mehr wirklich so, dass es im deutschen Fernsehen eine Volksmusikshowschwemme gibt.