Monatsarchiv für Juni 2007

aRTikel

Die Gänsehautverursacherin

Donnerstag, den 28. Juni 2007
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Irina (16) aus Falkensee hat die Vorrunde der „Popstars on Stage“ auf ProSieben überstanden

MAZ Falkensee, 28.6.2007

Die 16-jährige Irina aus Falkensee hat es geschafft. In der ProSieben-Castingshow „Popstars on Stage“ überstand sie am vergangenen Donnerstag die Berliner Vorrunde. Sie wird bald gemeinsam mit etwa 60 weiteren Bewerbern in der „Qualifyingshow“ dabei sein. MAZ-Mitarbeiter Robert Tiesler unterhielt sich mit der Lise-Meitner-Gymnasiastin.

Wie hast du von dem Casting für die „Popstars“ in Berlin erfahren?
Irina: Freunde haben mir davon erzählt. Erst war ich skeptisch. Es wird ja ziemlich viel über diese Shows erzählt. Und leider gibt es danach oft nur One-Hit-Wonder. Aber dann dachte ich mir: Ich mache da mal mit.

Warst du denn vorher schon einmal bei einem Casting?
Irina: Nein, noch nicht. Aber alle meinten bisher, dass ich gut singen kann und dass ich doch da mal hingehen solle.

Seit wann singst du?
Irina: Seit ich klein war. Meine Oma hat mal erzählt, dass ich mich öfter allein im Bett in den Schlaf gesungen habe. Schon da hat sich das wohl angedeutet.

Hast du Vorbilder?
Irina: Whitney Houston. Die hat eine Monsterstimme, die sich jeder Sänger wünscht.

Wie ist es eigentlich, vor so einer Jury zu stehen und zu singen?
Irina: Man fühlt sich total klein. Alle sehen nur auf dich und konzentrieren sich nur auf dich. Ich hatte Angst, dass ich meinen Text vergesse oder eine falsche Gestik oder Mimik habe.

Was hast du gesungen?
Irina: „Stand Up For Love“ von Destiny’s Child.

Das kam ganz gut an, oder?
Irina: Die Jury meinte, ich hätte eine ausdrucksstarke Stimme, aber mein Lied sei sehr musicalmäßig gewesen. Wobei ich da anderer Meinung bin.

Wie hast du dich vorbereitet?
Irina: Ich brauchte mich nicht groß vorzubereiten. Mehr wie singen musste ich ja nicht.

Danach musstest mit zwei anderen Bewerbern einen weiteren Song einstudieren.
Irina: Ja, das war nicht einfach. Das Problem war, dass wir drei verschiedene Stimmenstilen hatten. Jeder sang im anderen Takt. Wir haben uns aber schnell geeinigt, wie wir es machen.

Jurymitglied Dieter Falk hat dich gelobt: Das 16-jährige Küken habe bei ihm Gänsehaut verursacht.
Irina: Das hat mich sehr gefreut, als er das sagte.

Habt du dir die Show vergangene Woche angesehen?
Irina: Ja, die Aufzeichnung ist schon zwei Monate her, und am vorigen Donnerstag habe ich es mir mit den Eltern und Freunden angeschaut. Aber sie haben mich nicht so oft gezeigt. Irgendwie komisch: Ich war auf ProSieben zu sehen. Den Sender sieht ja wirklich jeder Zweite. Meine Freunde sind total ausgerastet und haben sich voll gefreut.

Wie geht es jetzt weiter?
Irina: Ich bin in der Qualifyingshow. Da werden wir in Gruppen aufgeteilt und müssen einen Song einstudieren.

Was genau ist eigentlich das Ziel der aktuellen „Popstars“-Staffel?
Irina: Wir wissen nur, dass Sänger und Tänzer gecastet werden. Alles andere ist ein großes Geheimnis.

Hast du dir eigentlich ein Minimalziel gestellt, das du bei „Popstars“ erreichen willst?
Irina: Ich will Popstar werden!

Was würde sich dann für dich ändern?
Irina: Ich denke, für mich würde sich erst mal nichts ändern. Ich möchte in dem Fall auch weiter zur Schule gehen. Aber eines wäre klar: Mein Traum, Popstar zu werden, würde in Erfüllung gehen.

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ORA aktuell

Brandenburgtag 2010 in Schwedt

Donnerstag, den 28. Juni 2007
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Der Brandenburgtag 2010 wird nicht in Oranienburg stattfinden. Das Kuratorim entschied sich am Mittwochabend für Schwedt als Ausrichtungsort.

Hits: 40

RT im Kino

Stirb langsam 4.0

Donnerstag, den 28. Juni 2007

Man muss das mal so sagen: Bruce Willis ist schon eine verdammt coole Sau. Wie überhaupt auch sein neuester Film unfassbar cool ist. Ein echtes Erlebnis, ein wahrer Trip.
Chaos in Washington: Erst spielen die Verkehrsampeln verrückt. Dann steht der gesamte Verkehr. Die Infrastruktur wird lahm gelegt. Und das ist nur der Anfang. Eine völlig neue Art des Terrorismus’ scheint die USA zu bedrohen.
Dahinter steckt Greg (Timothy Olyphant), der pünktlich zum 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag alle Computernetzwerke kappen will. Das scheint auch zu klappen. Nur rechnet er nicht mit John McClane (Bruce Willis), der sich dem entgegen stellt. Mit aller Kraft, aller Stärke und allem Mut. Ihm zur Seite steht der junge Hacker Matt (Justin Long). Gemeinsam wollen sie die Gefahr eindämmen.
Von vorn bis hinten der blanke Wahnsinn. Ein Actionreißer vom Feinsten! Mal abgesehen davon, dass in “Stirb langsam 4.0” ein sehr spannendes Thema angepackt wird, die Umsetzung ist grandios.
Atemberaubende Stunts in einer höllischen Story. Dass hier und da die Logik fehlt – sei’s drum. Egal. Bruce Willis spielt den langsam alternden Held unnachahmlich gut. Wie im Rausch werden Helikopter abgeschossen, Männer (und Frauen!!) verprügelt, Brücken zerschossen.
Nur gegen Ende wollten die Macher dann doch ein wenig zu viel, da ist die Spielerei ein wenig aus dem Ruder geraten. Aber egal, “Stirb langsam 4.0” ist klasse Unterhaltung.
Gleichzeitig wirft der Film natürlich die Frage auf: Kann so ein gesteuerter Rundum-Computercrash eigentlich tatsächlich mal passieren?

-> 5/5

Hits: 121

RTelenovela

Countdown 30

Mittwoch, den 27. Juni 2007
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So, das 30. Lebensjahr also. Heute beginnt der Countdown. Schrecklich.

PS: Das Wetter am heutigen Siebenschläfer hat aber nichts mit dem weiteren Sommer 2007 zu tun, oder??!!

Hits: 42

RTZapper

zibb auf rbb-Sommertour: Oranienburg

Mittwoch, den 27. Juni 2007
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DI 26.06.2007, 18.30 Uhr, rbb

Im Fernsehen kann man das schon mal machen. Wenn nicht dort, wo dann? Die Oranienburger machten sich im rbb heute so richtig schön zum Obst. Alles sollte orange sein. Jeder, der zum Bollwerk kam, sollte irgendwas oranges bei haben. Der Bürgermeister färbte sich seinen Bart orange. Die Leute hatten orange Warnwesten an. Ganz toll.
Dazu sollten die Havelstädter ein Lied auf die Melodie “My Bonnie Is Over The Ocean” singen, wobei oranienburgspezifische Wörter vorkommen mussten. Ganz lustig. Dabei musste jeder mitmachen. Die Stadtverwaltung sprang vor den rbb-Kameras hektisch im Schloss rum. Die Feuerwehr fuhr mit Lautsprechern durch die Stadt, um die Leute zum Bollwerk zu bekommen. Statt Ansagen für Bombenentschärfungen diesmal der Bonnie-Song aus den Lautsprechern. Wie peinlich.
Aber für die Leute vom Fernsehen macht man ja quasi alles.

Hits: 55

RTZapper

Cheaters

Dienstag, den 26. Juni 2007
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MO 25.06.2007, 23.15 Uhr, RTL II

Jay hat Angst um ihren Mann. Irgendwas ist da. Ständig ist er weg. Okay, nun könnte man ihn ja ansprechen. Aber das ist ja doof. Nein, lieber geht die gute Jay zum Fernsehen. Die Leute der US-Produktion “Cheaters” hängen sich nun diesem Andre an die Fersen. Andre, der Verdächtige.
In grobkörnigem Schwarzweiß sehen wir, wie Andre sich einer spärlich bekleideten Dame an den Hals wirft. Ganz verdächtig!! Der mutmaßliche Betrüger (nein, wie gesagt, es geht NICHT um ein Verbrechen!) scheint sie öfter zu treffen. Wir hören rauschige synchronisierte Telefonate, und die ganz Blöden können das Ganze als Untertitel mitlesen.
Mit dem Bildmaterial geht der wichtige, aber ganz unverdächtige Moderator von “Cheaters” zu Jay. Die ist entsetzt. Als ob sie es nicht geahnt hätte.
Und, ja welch ein Zufall, Andre und seine Geliebte sitzen in einem Café gleich in der Nähe. Also Jay plus Kamerateam nichts wie hin.
Und während Jay auf ihren Andre einredet, plappert auch der “Cheaters”-Moderator dazwischen (“Wir haben die Bilder! Wissen Sie eigentlich nicht, was Sie da tun?”).
Nein, nein, nein, Unterschichtenfernsehen gibt es nicht. Das ist völliger Blödsinn! Die Geschichten in “Cheaters” ist natürlich nur gespielt. Schlecht gespielt. Trotzdem finden es die Amis und auch die RTL-II-Zuschauer sicherlich geil, Ehebetrüger mal per Kamera stellen zu können. Ist ja auch ekelhaft so was. Und spannend, nicht wahr?
Dass sich die Macher nicht selber ekeln?!

Hits: 40

aRTikel

Stark nur mit Bernd

Montag, den 25. Juni 2007
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Mary Roos präsentierte ihre Hits

MAZ Oranienburg, 25.6.2007

Schlagersängerin Mary Roos hielt es gestern Nachmittag nicht lange auf der Bühne. Schon bald kletterte sie herunter, um ihrem Oranienburger Publikum ganz nah zu sein. Leicht verspätet kam sie auf dem Stadtfest an. Auf der Autobahn hatte sie im Stau gestanden. Ohne Probe legte sie los.
Der große Platz vor der Bühne war voll, auch wenn die Oranienburger anfangs eher reserviert schienen. Doch dann holte sich Mary Roos einen Herren aus dem Publikum auf die Bühne. Während sie ihren Hit „Ich bin stark nur mit dir“ schmetterte, durfte Bernd mal so richtig zupacken. „Der macht mich ganz wuschig“, meinte Mary im Anschluss.
Hit auf Hit folgte. „Rücksicht“, „Sehnsucht“, „Sommer“. Schwer begeistert war auch Hans-Joachim Laesicke: Für Mary Roos: „mein allerliebster Bürgermeister“. Laesicke durfte sie am Ende auch noch herzen und küssen und Arm in Arm von der Bühne begleiten. Ihr Versprechen: „Ich komme bald wieder!“

Hits: 41