Tagesarchiv für 27. Mai 2007

RTelenovela

Traumtagebuch (19): Nass und leer

Sonntag, den 27. Mai 2007
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-> 12.5.2007

Als ich die Treppe in den Keller runterlaufe, zeigt sich ein seltsames Bild. Auf dem Fußboden ist eine dünne Wasserschicht zu sehen. Der Keller ist überflutet. Aber nicht nur das. Der Keller ist auch noch leergeräumt.
Da, wo sonst der kleine Raum mit der Waschmaschine ist, ist nichts. Auch das Bad daghhinter ist leer. Auch die Wände sind weg. Fast jedenfalls, eine Art Fundament ist noch zu sehen. Aber ansonsten ist die Fläche leer.
Und auch in meinem Raum: Leere. Im Traum ist es auch gar nicht mein Raum, sondern mein altes Zimmer zwei Stockwerke darüber, in dem ich bis 1993 gewohnt habe. Hinten stehen nur der Schrank, sonst ist auch hier alles nass und leer.
Ich gehe zurück nach oben.
(Hier habe ich Erinnerungslücken, was dann geschah.)
Als ich das nächste Mal die Treppe runterlaufe, ist alles wieder normal. Alles trocken. Und alles wieder da, wo es hingehört.
Mein Bruder taucht auf und erklärt, die Toilette sei übergelaufen, als ich das letzte Mal gespült habe. Dadurch habe der Keller voll Wasser gestanden, alles musste raus.

Hintergrund: Bei uns gibt es hin und wieder tatsächlich ein problem mit dem Abfluss, zuletzt vor etwa zwei Wochen. Und die Sache mit den Fundamenten: -> 20.5.2007

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Das Inferno – Flammen über Berlin

Sonntag, den 27. Mai 2007
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SA 26.05.2007, 1.05 Uhr (So.), ProSieben

Dicker Qualm dringt aus der Kugel des Berliner Fernsehturms. Eine Katastrophe über den Dächern der Hauptstadt. Glücklicherweise aber nur einer der Eventmovies bei ProSieben. Heute Nacht wurde “Das Inferno – Flammen über Berlin” wiederholt.
Bei der Kritik kam der Film weniger gut an. Zwar sei der Brand, die Katastrophe, gut umgesetzt worden, aber die Handlung – oh mein Gott! Das sei ganz schwach gewesen.
Wir wollen doch mal die Kirche im Dorf lassen! Das Desaster an sich nahm so viel Platz im Film ein, dass die Rahmenhandlung im Grunde genommen völlig wurscht war. Das Ganze war auch so spannend, alles andere stand im Hintergrund.
Was haben die Fernsehkritiker eigentlich erwartet? Eine hochintellektuelle Studie über die Kellner im Turmrestaurant? Ein Feature über die Berliner Feuerwehr? Im Porno erwartet auch niemand eine schlüssige Handlung. Da gibt’s auch nur ein kurzes Vorgeplänkel und los geht’s. Genauso im Katastrophenfilm.
Wir dürfen gespannt sein, was ProSieben demnächst in Berlin noch alles explodieren lässt.

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Der Blaue Panther – Der Bayerische Fernsehpreis 2007

Sonntag, den 27. Mai 2007
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SA 26.05.2007, 22.50 Uhr, ProSieben

Ach, Mensch: Der Stoiber-Edi ist ja doch ein ganz netter. Darf in der ersten Reihe sitzen, wenn der Bayerische Fernsehpreis vergeben wird. Darf ganz oft ins Bild, wenn ihn die Kamera beim Lächeln und Klatschen einfangen. Wenn er seiner Muschi (also seiner Frau Karin) zuzwinkert und sich zurückzwinkert. Da möchte man doch glatt nach Bayern ziehen und schreien: Lasst doch bitte den Edi im Amt!!!
Warum muss uns Bayern eigentlich mit einem eigenen Fernsehpreis nerven? Und warum muss dieser Preis im bundesweiten Fernsehen laufen? Wäre doch ein tolles Event für die bayerischen Lokalsender!
Schön auch, dass die, die sonst über Stoiber und Co. lästern, nun ganz dankbar sind, in seinem Namen ein Preis in die Hand gedrückt zu bekommen. Warum gehen die da überhaupt hin? Nur die wenigsten liefern so bissige Statements wie Christoph-Maria Herbst ab, die die bayerische Landesregierung auf die Schippe nehmen.
ProSieben machte aus der Verleihung eine Senderpromo. Stefan Raabs Band durfte spielen, Raabs Zögling Mmmax Mmmutzke sang sein neues (ziemlich doofes) Liedchen, die ProSieben Hoppelhasen Monrose versuchten sich im Swing. Und scheiterten. Wie immer.
Leider schnitt ProSieben die spannenste Stelle in der Preisverleihung raus: den Stromausfall mitten in der Show. Ein dauerhafter Stromausfall hätte dieser Veranstaltung allerdings auch gut getan.

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RTelenovela

Unwetter: Diesmal Glück gehabt

Sonntag, den 27. Mai 2007
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8.7.2006

Heutzutage geht man beim Wetter ja schon immer vom schlimmsten aus: Wird der Himmel schwarz, türmen sich die Wolken, denkt man sofort an Sturm, Oranböen, Starkregen, Hagel, Überschwemmungen. Und es scheint ja auch immer öfter so sein, dass das Wetter extrem ist.
Gestern stand so ein Augenblick wieder bevor. Doch diesmal traf es Berlin, wo ein sintflutartiger Regen niederging. Auch in Hennigsdorf hat es kräftig gehagelt. Die Stadt sah danach sehr zerrupft aus, die Straße waren übersät mit Ästen, Blättern und Kienäpfeln. Stellenweise bildeten sich gewaltige Seen. Bei Sabi im Garten war den ganzen Abend ein kleiner Eishügel zu sehen, der vom Hagel übrig blieb.
Oranienburg kam diesmal glimpflich davon. Gewitter und stärkerer Regen, alles noch im normalen Bereich. Diesmal hatten wir Glück, weitere Unwetter sind jedoch schon angekündigt.

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Zwei Todesanzeigen

Sonntag, den 27. Mai 2007
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SA 26.05.2007, Märkische Allgemeine

Was muss das für ein unfassbarer Schock für alle Angehörigen sein: Am Himmelfahrtstag kamen zwei Menschen bei einem Autounfall in der Nähe von Teerofen ums Leben.
Ein 24-jähriger BMW-Fahrer, der in Richtung Hohenbruch unterwegs war, verlor innerhalb einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Es geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte mit einem entgegenkommenden Hyundai einer 69-Jährigen zusammen.
Beide starben. Der eine, weil er wahrscheinlich zu schnell oder einfach nur unachtsam war. Die andere, weil sie zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort war. Die nichts, aber auch gar nichts dafür kann.
Sonnabend wurde in einer Anzeige in der Märkischen Allgemeinen um Gerda H. getrauert. Und die Familie ist nicht nur traurig, sondern auch wütend: “Das Recht des Einzelnen auf Freiheit und Mobilität im traßenverkehr hört da auf, wo das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit eines anderen gefährdet oder zerstört wird”, heißt es da.
So traurig das ist: Mit Recht hat das wohl wenig zu tun. Der 24-Jährige Fahrer wollte wohl ganz sicher nicht die andere Frau mit in den Tod reißen. Er konnte den Tod der Frau nicht verhindern. Klar, er hätte den Unfall an sich ebentuell vermeiden können.
Gleich neben der Anzeige von Gerda H. wird um einen jungen Hohenbrucher getrauert. Er ist wohl der Todesfahrer.
Was für ein grauenhaftes Schicksal verbirgt sich hinter zwei mehr oder weniger auffälligen Anzeigen. Da läuft einem ein gruseliger Schauer über den Rücken.

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