Tagesarchiv für 12. Mai 2007

RTZapper

Arena – Liga live: Bundesliga-Konferenz

Samstag, den 12. Mai 2007
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SA 12.05.2007, 16.05 Uhr, radioeins

Alles ist wie immer: Schalke 04 hätte deutscher Fußballmeister werden können – und sie haben es vergeigt. Die Mannschaft verliert gegen Dortmund. Der Schlusspunkt einer spannenden Bundesliga-Konferenz im Radio. Und die bittere Erkenntnis auf Schalke: Wieder nichts mit der Meisterschaft.
Stattdessen hat es in der kommenden Woche der VfB Stuttgart in der Hand. Und ein Sieg gegen Cottbus sollte doch drin sein, oder?
Und wieder mal einen herzlichen Dank für eine extrem lebendige ARD-Bundesliga-Konferenz!

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RTelenovela

Traumtagebuch (18): Der geheimnisvolle Güterzug

Samstag, den 12. Mai 2007
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-> 6.5.2007

Ich befinde mich in unserem Wohngebiet in den 80ern. Ich sitze vor den Briefkästen an der Virchowstraße.
Damals, zu DDR-Zeiten, hatten wir unsere Briefkasten nicht direkt am Grundstück, sondern vorn an der Straßenecke. Einmal am Tag, gegen Mittag, kam die Post und die Zeitung (nein, die wurde uns auch nicht am Morgen, sondern erst mit der Mittagspost gebracht).
Ich sitze da also und mache einer Bewohnerin Platz (Frau Sch.), die ihre Post holen will. In diesem Augenblick sehe ich, wie über eine Brücke in Zug in unsere Straße rollt.
In Wirklichkeit gibt es an der Robert-Koch-/Pasteurstraße natürlich gar keine Brücke. Wo soll die auch stehen? Die Kreuzung ist eine T-Kreuzung und in der Robert-Koch-Straße stehen hier Häuser. Trotzdem: Ein Zug rollt langsam in unsere Straße.
Ich laufe los, um zu sehen (und zu fotografieren!), was da los ist. Der Zug stoppt. Ich mache weiter Fotos.
Zwei Gleise laufen entlang der Straße auf der linken Seite. In Wirklichkeit gibt es hier keine Gleise, aber im Traum war die Pasteurstraße breiter als in echt.
An ihrer Hartentür steht Ina mit einer Videokamera (das Grundstück ist allerdings ebenfalls im 80er-Jahre-Zustand: also Bungalow und brauner Holzzaun, damals hat Ina auch noch nicht dort gewohnt). Sie müsse das festhalten. Die Geschichte sei auch sehr seltsam, weil diese Gleise nirgendwo einen Anschluss haben. Vor dem Bahndamm enden die Gleise im Nichts, und auch auf anderer Seite wurden die Brücken abgerissen (so wie es der heutige Zustand ist).
Ich renne am Zug vorbei, der sich langsam in Richtung Bahndamm/Nauener Straße in Bewegung setzt. Diverse Leute in orangenen Westen begleiten in Zug (ein ICE-Waggon und mehrere Güterwaggons).
Ich komme bei uns zu Hause an, hier findet wohl gerade eine Feier statt, von unserer Terrasse höre ich diverse Stimmen.
Während der Zug an unserem Haus vorbeirollt, wollen einige der Begleiter auf unser Grundstück – wohl um den transport abzusichern. Ich sage scharf: “Verlassen Sie unser Grundstück!!” Mein Vater und andere Leute kommen dazu und schieben die Zugbegleiter weg.
Wir fragen, wo sie überhaupt hinwollen, wo doch das Gleis gleich da vorn endet und es keinen Anschluss zur Strecke auf dem Bahndamm gibt. Antwort: Sie hätten da was angelegt. Was auch immer sie damit meinen. Der Zug rollt weiter und wir beschließen, die Polizei zu informieren, denn die Ladung des Zuges soll nicht wirklich legal sein.
Und dann wachte ich auf…

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RTZapper

Alles Gute zum Muttertag

Samstag, den 12. Mai 2007
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FR 11.05.2007, 20.15 Uhr, MDR Fernsehen

Darauf haben die Mütter gerade noch gewartet: Eine Show des MDR zum Muttertag. Zwei Tage vor dem Muttertag. Geht in Leipzig der Kalender vor? Oder wird der Jubeltag in Mitteldeutschland nicht mehr am Sonntag zelebriert? Was ist da los??
Wenn man es ganz genau nimmt, ist die MDR-Muttertagsshow auch eher eine Großmuttertagsshow. Das Publikum im Saal bestand fast ausschließlich aus Omas und Opas. Die in die Jahre gekommene Showmama Petra Kusch-Lück darf mit ihren Hüften wackeln und ein “Hallo, wie geht’s?” playbacken. Das macht sie… sagen wir für den MDR ganz okay. Das deutsche Fernsehballett darf auch mal wieder ran und zwei Kinder singen mehr schlecht als recht einen “Mama ich liebe dich doch so”-Songversuch. Und Mama sitzt in den Rängen und flennt. Fragt sich nur wegen der grausligen Darbietung oder weil sie gezwungen wurde, sich ins MDR-Studio zu setzen. Vielleicht hat sie ja wenigstens ein bisschen Schmerzensgeld bekommen.
Mal im ernst: Die Oldies von heute sehen das vielleicht gern. Auch wenn das bedenklich ist. Ob sich die Jugend von heute so etwas in 50 Jahren auch gern reinzieht? Hoffentlich nicht!

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RTelenovela

Nochmal von vorn

Samstag, den 12. Mai 2007
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Die heutige Aufführung des “Musical Hospital” im Kulturhaus Spandau wurde mit zwei Kameras aufgezeichnet. Und da einige Stellen (vom Publikum nicht wirklich bemerkt) nicht so ganz funktioniert haben, mussten sie im Anschluss an die reguläre Vorstellung nochmal gemacht werden. Das Publikum konnte, wenn es wollte, bleiben und dabei zusehen.
“Mal sehen, ob Sie dioe Fehler erkennen”, meinte eine der Schauspielerinnen zu den Gästen im Saal. So wurde eine Ansage ganz zu Beginn komplett vergessen. Wäre nie aufgefallen – so durften wir die nun im Nachhinein noch hören. “Können Sie auch lachen, wenn Sie’s nicht lustig finden?”, war dann noch eine Bitte.
Die komplette erste Szene wurde noch einmal vorgespielt. Alles lief wunderbar. Aber am Schluss: “Ich habe die falschen Schuhe an!” “Ich auch!” Und der Mann an der Technik: “Ich habe den Ton nicht mit aufgenommen.” War alles irgendwie nicht so schlimm, die Szene war im Kasten. Hinter der Bühne liefen unterdessen die Vorbereitungen für die nächste “Nachdreh-Szene”: “Wo ist meine Perlenkette? Nee, echt, wo isn die?”
Das ist wahres Entertainment! Ebenso wie das Stück an sich!
Übrigens: Das “Musical Hospital” wird überhaupt nur dreimal aufgeführt! Das letzte Mal heute (Sonntag) im Kulturhaus in Berlin-Spandau. Also wer noch nichts vor hat…

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RTZapper

Freizeitspaßwoche

Samstag, den 12. Mai 2007
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Sie haben ein zum Verwechseln ähnliches Logo. Sie kosten beide 80 Cent. Haben beide 80 Seiten. Gleiche Themen, gleiche Aufmachung. Wenn man im Zeitungskiosk nicht genau aufpasst, könnte man zur falschen Zeitschrift greifen. Und es zu Hause unter Umständen nicht mal merken.
Die eine Zeitschrift heißt “Freizeitwoche” und erscheint in der Bauer-Verlagsgruppe, die andere nennt sich “Freizeitspaß” und ist ein Burda-Produkt.
Während die Freizeitwoche “super günstig” ist, steht an gleicher Stelle auf der Freizeitspaß: “Die Bessere!”. Nun ja, das kann man so nicht sagen. Passender wäre vielleicht: “Die Gleiche”. Das würde es auch für die Leser leichter machen. Denn selbst die Seiten 2 bis 5 gleichen sich thematisch und im Layout total. Ansonsten: klatsch und Tratsch, Rätsel auf 20 Seiten (natürlich in beiden Zeitungen), Medizin und Kosmetik. Was frau eben gern liest.
Übrigens nennt sich die Freizeitwoche “das Original”. Stellt sich also die Frage: Hat man bei Burda nichts besseres zu tun, als andere Zeitschriften zu kopieren? Ist dort tatsächlich das kreative Potenzial dermaßen im Arsch?

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