Tagesarchiv für 24. April 2007

RTelenovela

Gutes Gespräch! (2): …aber kein gutes Ende

Dienstag, den 24. April 2007
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-> 20.4.2007

Das Gespräch war gut, war locker. Aber vielleicht auch zu locker? Heute kam die Absage.
Ich werde also nicht die halbe Stelle in Glienicke antreten. Ich hatte mich dort für die PR- und Öffentlichkeitsarbeit beworben.
Insgesamt wurden zwölf Leute eingeladen, ich war einer davon. Und ein(e) andere(r) der Zwölf ist es nun geworden.
Warum, stand leider nicht in dem Brief.
Na ja, schade. Aber kein Beinbruch.

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RTelenovela

Unterschrift – danke, das war’s?

Dienstag, den 24. April 2007
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Aufgeschreckt durch Meldungen, dass Rechtsradikale in Oberhavel immer mehr Fuß fassen und sich hier niedersetzen, gehen momentan überall Unterschriftenlisten herum. Damit soll man kundgeben, dass genau das verurteilt.
Nette Sache, die aber nichts bringt. Was genau soll es bringen, wenn das halbe Runge-Gymnasium ein paar Krakel auf eine Liste setzt, und die Sache dann auf sich beruhen lässt?
Heute fand in Oranienburg eine Diskussuion darüber statt, wie denn mit der NPD in der Öffentlichkeit umgegangen werden solle. Dazu waren Journalisten des ZDF und des “Tagesspiegel” gekommen, außerdem eine Politikerin aus Berlin-Neukölln.
Ein jüngerer Mann saß im Publikum, vielleicht war der sogar noch ein Schüler. Und das war’s dann. Die Schüler, die zwar eine Unterschrift setzen können, interessieren sich wohl in Wirklichkeit nicht für das Thema. Oder?
Auch nur ein Lokalpolitiker ließ sich blicken. Alle anderen hatten keine Lust oder keine Lust.
Dennoch war der kleine Raum nicht leer. Jedenfalls auf den ersten Blick. Von den vielleicht 30 Gästen waren 8-10 von der NPD. Die natürlich alles abstritten, verleugneten und schönredeten, was da vorne erzählt wurde. Einer der Gestalten legte eine gerade ekelhafte Rhetorik an den Tag, die extrem nach Demagogik klang. Gruselig.
Man muss sich aufmerksam umsehen. Die Nationaldemokraten, wie sie sich nennen, drängen immer mehr ins Leben der Menschen. Veranstalten Kaffeekränzchen, Jugenddiscos, machen Jugendclubs auf, scheinen sich zu kümmern und wollen damit die Leute für sich gewinnen.
Und wir? Sehen wir hilflos zu? Vielleicht nicht mal das: Wir interessieren uns nicht mal dafür.
Oder?

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aRTikel

Schranke soll Saat schützen

Dienstag, den 24. April 2007
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Oranienburger Landjugend hat Grundstück an Thürenbrücke gepachtet

MAZ Oranienburg, 24.4.2007

RT/SONJA HAASE

LIEBENWALDE
Eine Schranke vor einem zum Voßkanal führenden Grundstück an der Havelstraße sorgt seit der vergangenen Woche in Liebenwalde für Irritationen. “Das Grundstück gehört dem Bund”, sagte Bürgermeister Jörn Lehmann. Von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Potsdam wurde es, wie jetzt bekannt wurde, weiterverpachtet.

Bis zum Wochenende war in der Stadtverwaltung nicht bekannt, wer der neue Pächter ist. Auf MAZ-Nachfrage bestätigte eine Sprecherin der Bundesanstalt gestern jedoch, dass es sich dabei um den Verein “Oranienburger Landjugendverband” mit Sitz in Liebenwalde handelt. Der Vertrag soll heute herausgeschickt werden. Gleichzeitig liege allerdings auch ein Kaufantrag der Stadt Liebenwalde für das Grundstück am Voßkanal vor, so die Sprecherin.

Der “Oranienburger Landjugendverband” wolle auf dem Gelände Grillfeste und andere Veranstaltungen durchführen. In der vergangenen Woche herrschte auf dem Grundstück an der Thürenbrücke bereits reges Treiben. Die Flächen wurden freigeräumt, der Boden gewässert. Der Verein plante ursprünglich für den 30. April einen “Tanz in den Mai”. Wie Vereinssprecherin Franziska Oesterling der MAZ gestern sagte, musste dieser jedoch aus organisatorischen Gründen abgesagt werden. Stattdessen ist nun für den 4. und 5. Mai ein Frühlingsfest geplant, das am Abend mit einer Diskoveranstaltung beginnen und am folgenden Tag mit einem Markttreiben fortgesetzt werden soll. Eine Lagerfeuerstelle wollen die Vereinsmitglieder ebenfalls anlegen und eine Feldküche eröffnen. Außerdem planen sie einen Kanuverleih, die Kanus hierfür würden sie noch diese Woche bekommen, sagte Franziska Oesterling.

Besorgt äußerte sich Bürgermeister Jörn Lehmann darüber, dass durch die Schranke der Zugang zum Voßkanal versperrt sei. “Der Weg zur Bundeswasserstraße muss frei sein”, sagte er. “Der Brand im März hat gezeigt, wie wichtig der Zugang zum Wasser ist.” Die Stadt stehe nun in Verhandlungen mit den Pächtern, sagte Lehmann gestern. “Wir versuchen, eine Lösung zu finden.” Oesterling versicherte, dass die Schranke entfernt werde, wenn der gesäte Rasen ein wenig gewachsen sei.

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