Tagesarchiv für 6. April 2007

RTZapper

Werbung: Penis-Vergrößerung

Freitag, den 6. April 2007
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FR 06.04.2007, 14.30 Uhr, Manneskraft.TV

Werbung für Penis-Vergrößerungen kennen wir ja meistens nur aus den berüchtigten Spam-Mails. Jetzt gibt es – wie lange haben wir darauf nur gewartet – dafür einen eigenen Fernsehsender!
Manneskraft.TV ist einer der vielen “Standbildkanäle”, die über Astra-digital zu sehen sind. Dort wird rund um die Uhr die Vergrößerung des besten Stückes des Mannes versprochen.
“Bis zu 5 Zentimeter mehr Länge, bis zu 7 Zentimeter mehr Umfang.” Wahnsinn!
Man muss nur anrufen, dann erfährt man(n), wie es funktioniert. Kostet nur knapp 2 Euro pro Minute – oder im Internet läppische 49,95 Euro pro Monat. Wer es nötig hat…
Es würde nur 6 Wochen dauern, bis man sich den größeren Schwanz antrainieren könnte. Wer anruft, erfährt die geheimen Techniken – zwinker, zwinker. Schon klar. Die sind wahrscheinlich so geheim, dass jeder Kerl nur müde lächeln würde, wenn er das – huuuh – Geheimnis erfahren würde.
Wer nachts Manneskraft.TV einschaltet, kann sich davon überzeugen, wie unnatürlich groß der Schwanz werden kann, wenn man da anruft (am Tage verdeckt ein Höschen auf dem Foto das Teil). Es bedürfe nur zwei Übungen am Tag, um zum Erfolg zu kommen.
Tja, Männer, dann macht mal los – bloß anrufen braucht ihr dazu wahrscheinlich nicht…

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RT im Kino

The Hills Have Eyes II

Freitag, den 6. April 2007

Wir erinnern uns: In einer Wüstenlandschaft verfährt sich eine Familie und wird von seltsamen Gestalten abgemurkst. – “The Hills Have Eyes” war ein extrem gut gemachter Schocker.
Und nun Teil 2. Auch hier ist wieder so einiges extrem. Nur nicht extrem gut.
Ein Trupp Soldaten reist zu einem Posten in der Wüste. Dort, wo der mysteriöse Fall geschah, befindet sich nun eine Forschungsstation. Aber klar, auch die Damen und Herren in den Uniformen sind hier keineswegs sicher.
“The Hills Have Eyes II” ist gerade am Anfang eine Nummernrevue mit lauter Versuchen, die Zuschauer mit Luftnummern zu erschrecken. Zwischendurch sind diverse, blutige Ekelhaftigkeiten zu ertragen, die aber in dieser plumpen Anreihungen keinen Schauer über den Rücken laufen lassen, sondern ziemlich langweilen. Einer Truppe von Leuten dabei zuzusehen, wie sie fast hysterisch Fehler über Fehler begehen, die den sicheren Tod bedeuten, ist so jedenfalls nicht spannend.
Das Drehbuch schrieb übrigens Wes Craven, der auch schon mal kreativer war, und Martin Weisz, dessen (übelst mieser) Streifen “Rothenburg” nie ins Kino kam, führte Regie.
Nach einem furiosen Teil 1 nun dieser Flop.

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