Monatsarchiv für März 2007

RTZapper

Fight Night: Halmich – Raab

Samstag, den 31. März 2007
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FR 30.03.2007, 22.50 Uhr, ProSieben

Der Abend war ja wohl voll im Eimer! Was hätte man nicht alles machen können?
Den Boxkampf zwischen Stefan Raab und Regina Halmich hatte ProSieben in den Programmzeitschriften für 20.15 Uhr angekündigt, alle anderen Kämpfe danach, ab 22.15 Uhr.
Es kam ein wenig anders. Geringfügig anders. Raab boxte nicht 20.15 Uhr, sondern 22.50 Uhr.
Eine Frechheit!
Als ob mich die “Fight Night” in irgendeiner Weise interessieren würde. Ein ungleicher Damenboxkampf. Gähn!
Wenn ProSieben mit dieser Aktion Promotion für seine normalen Boxkämpfe machen wollte, ging diese Absicht aber voll in die Hose!
Aber: Respekt! Stefan Raab hielt sich gegen die Weltmeisterin Halmich extrem wacker!
Henry, morgen bist du dran!

RTZapper

Arielle, die Meerjungfrau

Samstag, den 31. März 2007
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FR 30.03.2007, 20.15 Uhr, Disney Channel

“Arielle, die Meerjungfrau” gehört heute schon zu den Klassikern der Disney-Zeichentrickfilme. Ja, fast schon Kult.
Umso irritierter war ich, als der Film am Abend im Disney Channel lief. Offenbar wurde er vor einigen jahren komplett neu synchronisiert. Und nicht nur das: Auch die Song scheinen nicht nur neu aufgenommen, sondern auch umgeschrieben worden zu sein.
So heißt es in einem Lied nicht mehr: “… ein Mensch zu sein”, sondern “… in ihrer Welt”.
Was soll das denn? Hat Disney die alte Synchronisation nicht mehr gefallen? Dabei ist die neue definitiv nicht besser. Stellenweise sogar langweiliger. Krabbe Sebastian kommt in der neuen Fassung wesentlich dösiger daher.
Schade! Aber glücklicherweise habe ich ja noch die alte Fassung auf VHS.

RTelenovela

26 im BMW

Samstag, den 31. März 2007
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Jetzt wissen wir es ganz genau: 26 Leute passen in einen 3er-BMW-Kombi. Ausprobiert haben es heute Nachmittag Abiturienten aus ganz Oberhavel. Beim Oranienburger Autofrühling konnten sich die Abiklassen gegenseitig in der Disziplin “Im Auto stapeln” messen. Und die Hennigsdorfer vom Puschkin-Gymnasium hatten mit 26 Insassen die Nase vorn.
Eine nette PR-Aktion, denn Oranienburger Firmen haben diverse Preise gestiftet. Und ein Autohaus stellte den BMW zur Verfügung. Da haben wir uns natürlich gefragt: Um wie viel sank eigentlich der Verkaufspreis des schicken Autos? Die Federn hatten schließlich ganz schön zu ackern…

aRTikel

Der letzte Tropfen geht immer in die Hose

Freitag, den 30. März 2007
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Désirée Nick spricht in der Oranienburger Orangerie über Flecken, staubige Männerklos und das Eva-Prinzip

MAZ Oranienburg, 30.3.2007

ORANIENBURG
Désirée Nick ist ein Vollprofi. Bevor sie ihre Lesung in der ausverkauften Oranienburger Orangerie beginnt, lässt sie erst mal die Fotografen ran. „Dann können Sie gleich Feierabend machen“, meint sie, als sie sich auf der Bühne in Pose setzt. Während die Männer offenbar zu Hause das Fußball-Länderspiel sahen, trafen sich die Frauen am Mittwochabend in der Orangerie bei Désirée Nick – sie waren eindeutig in der Mehrheit. „Ein richtiger Frauentag“, bemerkte die Nick.
„Was unsere Mütter uns verschwiegen haben“ ist der Titel eines ihrer aktuellen Bücher. Darin bezeichnet die 46-Jährige die in TV-Serien dargestellten Familien als „absurdes Theater“ und regt sich über die männliche Hygiene im Badezimmer auf. „Der Staub wird nicht mehr wahrgenommen“, ätzt die Autorin. Oft stehe Reinigungsmittel bereit, bliebe aber unangetastet. „Männer haben Unarten an sich, die Frauen ihnen einfach nicht verzeihen können.“
Oft würde sie erleben, dass Männer mit einem Fleck auf der Hose vom Klo zurückkommen. „Und er merkt es nicht mal.“ Was solle man da sagen? „Ich glaube du hast dich eingepullert!“? Großes Gelächter im Publikum. In der Fragerunde nach der Lesung findet ein Besucher eine Erklärung: „Man kann noch so viel schütteln, der letzte Tropfen geht doch in die Hose.“ Für Désirée Nick natürlich überhaupt keine Entschuldigung.
Für ihr anderes Buch räumte sie die meiste Zeit ihrer 100-minütigen Lesung ein: „Eva go home!“ Die Abrechnung mit Eva Herman, die Antwort auf deren Werk „Das Eva-Prinzip“. „Es wäre eine Sünde gewesen, wenn ich nicht Kleinholz daraus gemacht hätte“, sagt Désirée Nick. Jeder kann die Genugtuung von ihrem Gesicht ablesen. Das Buch von Ex-Tagesschau-Sprecherin Eva Herman beinhalte eine Kette von Falschmeldungen. Es sei zudem „volksverhetzend, rassistisch und menschenverachtend“, so die Berliner Kabarettistin. „Verblödungsparolen übelster Art“ habe sie in diesem Werk gefunden. Eine „hermansche Rassenlehre“. „Und eine muss auf diesen Mist ja antworten!“ Sie habe in ihren 18-Stunden-Tag die komplette Widerlegung des „Eva-Prinzips“ eingeschoben, nebenbei ein Kind erzogen und einen Apfelkuchen gebacken. So weist die Nick zurück, dass die Erziehung der Kinder in der DDR schlechter gewesen sei oder dass Frauen hinter dem Herd doch besser aufgehoben seien.
Das Oranienburger Publikum hing Désirée Nick, die bereits das dritte Mal in der Orangerie zu Gast war, an den Lippen. Und nach der Lesung bat die Autorin ihre Zuschauer gleich noch auf die Bühne. „Fotos, Autogramme, Haarlocken, meine Telefonnummer oder einen Abstrich – ich stelle mich für Ihre Bedürfnisse zur Verfügung!“ Zum Glück blieb es bei Autogrammen und kurzen Plaudereien.

RTelenovela

Noch mehr Burger

Donnerstag, den 29. März 2007
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Jetzt hat auch Oranienburgs Innenstadt ein McDonald’s-Laden. Heute früh um 6 Uhr (!) wurde das Ding eröffnet. Wobei ich mich frage, wer im frühen Morgengrauen schon Burger futtern will.
Zentral gelegen, am Bahnhofsplatz, wird die Burgerkette aber sicher einen sehr guten Umsatz haben. Obwohl wir natürlich einen Burger King lieber gesehen hätten. Der Vielfalt wegen – schließlich haben wir in Sachsenhausen, also gleich nebenan, schon einen McDonald’s. VDas eine oder andere Sachsenhausener Gesicht sah man auch am Bahnhof hinter dem Tresen.
Hoffentlich geht der kleine Imbiss am S-Bahnsteig nicht wegen der Burger ein. Immerhin gibt’s da das bessere Essen…

RT im Kino

Triff die Robinsons

Donnerstag, den 29. März 2007

Lewis (12) lebt im Waisenhaus. Niemand will ihn adoptieren. Dabei hat er was drauf: Gerade bastelt er an einer Maschine, die Gedanken lesen kann. Eines Tages taucht jedoch ein gewisser Wilbur Robinson auf und nimmt ihn in eine völlig andere Welt mit.
“Triff die Robinsons” ist ein neues Animationsabenteuer aus der Disney-Schmiede. Doch irgendwie haut das alles nicht hin. Die Geschichte will nicht zünden. Was vielleicht an der Hauptfigur liegt, die dem Zuschauer nicht wirklich ans Herz geht. Zu viel hin und her, die Geschichte bekommt im Minutentakt neue Wendungen. Ein Film wie ein Gemischtwarenladen. Von allem etwas. Hier ein bisschen Action, Herzschmerz, Dinos, Science-fiction usw.
Erst am Ende, als sich ein relativ schlüssiges Gesamtbild ergibt, schließt man dann doch Frieden mit dem Film. Aber da ist es zu spät.

Schöne Idee: Als Vorfilm wird ein uralter Disney-Zeichentrickfilm mit Micky Maus, Goofy und Dinald Duck gezeigt. Allerdings: Ich hasse Micky Maus – schon immer! Trotzdem sollte Disney dies jetzt öfter machen, das Archiv ist schließlich groß!

->> 2/5

RTZapper

Chucky’s Baby

Mittwoch, den 28. März 2007
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DI 27.03.2007, 0.55 Uhr (Mi.), Premiere 1

Einerseits gruselig, andererseits aber auch völlig lächerlich: Eine Mörderpuppe stürzt sich auf eine hochschwangere Frau, krallt sich an ihr fest und bringt sie an den Rand der Verzweiflung.
Dafür, dass es vor rund 15 Jahren mal eine heftige Diskussion um “Chucky” gab, wirkt dieser Film doch recht befremdlich.
Andererseits: Als Kind sah ich spätabends Stephen Kings “Es” – und hatte danach noch ziemlich lange Angst allein im Haus im Dunkeln auf einen bösen Clown zu treffen. Wahrscheinlich bekommen Kinder auch ein Trauma, wenn eine knuffige Puppe plötzlich zum Biest wird.