Monatsarchiv für Februar 2007

aRTikel

Willi macht den Dönertest

Mittwoch, den 28. Februar 2007
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Sechsmal in Oranienburg probiert / “Carolli’s” an der Breiten Straße schnitt am besten ab

MAZ Oranienburg, 28.2.2007

RT/ FLORIAN BÜTTNER

ORANIENBURG
Wo gibt es in Oranienburg den besten Döner? Die MAZ-Mitarbeiter Robert Tiesler und Florian Büttner besuchten in den vergangenen Tagen sechs Imbisse in der Kreisstadt (ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben). Überall bestellten sie einen Döner ohne Extrawünsche. Das Ergebnis war insgesamt recht positiv. Ein wirklicher “Ausfall” ist an dieser Stelle nicht zu vermelden. Bei den Zutaten unterscheiden sich die Döner vor allem bei der Rohkost. Und wir finden: Tomaten und Gurken gehören da nicht rein! Aber das ist ja Geschmackssache – und nur bei einem der Imbisse wird ebenso gedacht. Ein Handicap während der Testwoche: die Kälte. Die Döner verloren schnell ihre Hitze, bei einem Imbiss jedoch besonders fix. Am Ende gewinnt “Carolli’s” an der Breiten Straße den Oranienburger Dönertest. Alle Ergebnisse hier auf einen Blick.

Carolli’s
Bei “Carolli’s” in der Breiten Straße haben Imbisskunden mit ihrem Döner leider Sitzverbot. Man wird an die Stehtische verwiesen, worauf der Kunde gleich zu Beginn hingewiesen wird.
Preis: 2,30 Euro.
Zutaten: Brot, Fleisch, Weiß- und Rotkraut, Eisbergsalat, Zwiebeln, Soßen.
Zwar könnte das Brot ein wenig knuspriger sein, aber ansonsten punktet der Döner in vielerlei Hinsicht. Der Inhalt ist extrem frisch, der Salat schmeckt lecker. Auch die Soßen machen einen sehr guten Eindruck. Die Mengenverhältnisse stimmen. Allerdings neigen die “Carolli’s” manchmal sehr dazu, den Döner allzu doll mit Fleisch zu überladen.
Note: 1 -
Testsieger!

Dönerland
Ein großes Schild vor dem Imbiss an der Bernauer/Ecke Sachsenhausener Straße weist auf das Sonderangebot hin: Döner für 1,60 Euro. Was nicht auf dem Schild steht: Es handelt sich um einen kleineren Döner als sonst. Vielleicht sollte das auch auf dem Schild erwähnt werden!
Preis: 1,60 Euro (Normalpreis: 2 Euro)
Zutaten: Brot, Fleisch, Rot- und Weißkraut, Zwiebeln, Tomaten und Gurken, Kräuter, Soßen.
Dem Döner geht sehr schnell die Hitze aus, war schon bei der Übergabe nicht sehr heiß. Das Brot ist ein wenig trocken. Die scharfe Soße ist schön scharf, das Fleisch in Ordnung. Die vielen Kräuter passen nicht so ganz ins Konzept.
Note: 3 -

Mc Döner 3
Irgendwelche Namensverwandtschaften zur großen Schnellimbisskette sind natürlich völlig unbeabsichtigt. “Mac Döner 3″ befindet sich gleich hinter der Eden-Brücke.
Preis: 2 Euro.
Zutaten: Brot, Fleisch, Rotkraut, Eisbergsalat, Zwiebeln, Tomaten und Gurken, Mais, Soßen.
Die Soße schmeckt wie Joghurt. Bringt mal eine Abwechslung und schmeckt sehr frisch. Auch hier könnte allerdings das Brot ein wenig knuspriger sein. Auch der Salat sollte frischer werden. Die Fleischstücken im Döner sind ein wenig zu dick geschnitten. Im unteren Teil ist nur noch Fleisch zu finden, die Verteilung könnte ein bisschen besser sein. Dennoch ein leckerer Döner.
Note: 2

Atik Grill Centrum 2
Das “Atik Grill Centrum 2″ befindet sich in der Bernauer Straße/Ecke Straße der Einheit. Aber wo ist denn eigentlich das “Grill Centrum 1″?
Preis: 2,50 Euro.
Zutaten: Brot, Fleisch, Rot- und Weißkraut, Eisbergsalat, Tomaten und Gurken, Zwiebeln, Soße.
Am auffälligsten: Hier gibt es obendrauf einen ordentlichen Klecks der süßen, leckeren Kräutersoße. Der Döner ist durch den reichlichen Inhalt mitunter relativ unhandlich. Nur mit Mühe lässt sich der Döner essen. Die Fleischstücke sind ziemlich dick. Im Salat sind wir auf ein Sandkorn gestoßen. Die Verteilung könnte besser sein, man stößt immer nur auf einzelne Zutaten. Dennoch gut.
Note: 2

Oranienburg Broiler-Ecke
Bei der “Oranienburg Broiler-Ecke” (auf dem Schild in Disney Schrift) an der Lehnitz-/Ecke Saarlandstraße scheint ein “er” verloren gegangen zu sein.
Preis: 2,50 Euro.
Zutaten: Brot, Fleisch, Rotkraut, Eisbergsalat, Tomaten und Gurken, diverse Kräuter, Soßen.
Hier gibt es mit ganz weitem Abstand das beste Brot: Das Sesamgebäck ist sehr lecker: knusprig und warm. Das verschafft dem Döner einen großen Bonus. Der Inhalt kann da leider nicht mithalten. Die Kräutersoße ist lasch, die scharfe Soße extrem scharf. Der Salat ist zwar knackig, aber irgendwie fad. Ganz seltsam: Sowohl Fleisch als auch Salat ragen geschmacklich nicht heraus. Nichts Halbes und nichts Ganzes.
Note: 3 +

Ugur Imbiss
Laut Aufkleber am Vorbau des Imbisses in der Berliner Straße neben dem Südcenter kostet ein Döner 8,88 Euro. Aber glücklicherweise stimmt das nicht so ganz.
Preis: 2,30 Euro.
Zutaten: Brot, Fleisch, Rotkraut, Eisbergsalat, Tomaten und Gurken, Zwiebeln, Petersilie, Soßen.
Interessant: Hier gibt es auch einen Hawaii-Döner mit Ananas. Das Brot war okay, vielleicht etwas trocken. Die scharfe Soße bestand aus Ketchup mit etwas Würze. Die Kräutersoße schmeckte süßlich. Die Zusammensetzung des Dönerinhalts war locker, somit herrschte geschmackliche Abwechslung. Ein durchschnittlicher Döner. Nett, aber nicht herausragend.
Note: 3+

RTZapper

zibb: Casting bei Yeomen

Mittwoch, den 28. Februar 2007
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MI 28.02.2007, 18.30 Uhr, rbb

Neues aus der Rubrik “Was macht eigentlich…?” Fast hätte ein gewisser Fabrizio zur Band Overground gehört. Fast. Kurz vor Schluss musste er die männliche ProSieben-”Popstars”-Variante (das weibliche Gegenstück waren die Preluders) aus persönlichen Gründen verlassen.
Heute tauchte er unverhofft im rbb wieder auf. Bei “zibb” wurde über das Sängercasting der Berliner Band Yeomen berichtet. Und eben jener Fabrizio will da mitsingen. Leider scheint sich Moderatorin Patricia Panthel nicht mit der “Popstars”-Materie auszukennen und hat den guten Fabrizio nicht erkannt.
Ob der junge Mann es geschafft hat, werden wir sicher bald erfahren, wenn Yeomen wieder mal auftreten.

RTelenovela

Nicht reden – machen!

Dienstag, den 27. Februar 2007
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Es ist depimierend!
Immer nur reden, reden, reden!
Drüber nachdenken. Abwägen. Argumente. Und weiter überlegen!
Machen! Einfach mal nur machen!

RT im Kino

Tagebuch eines Skandals

Dienstag, den 27. Februar 2007

Schnell beginnen Lehrerin Barbara Covett (Judi Dench) und ihre neue Kollegin Sheba Hart (Cate Blanchett) eine Art Freundschaft. Doch als Barbara beobachtet, dass Sheba eine Affäre mit einem 15-jährigen Schüler hat, kommt eine erpresserische Komponente hinzu. Die ältere Frau beginnt, sehr aufdringlich zu werden.
Wir sehen das “Tagebuch eines Skandals”, das Tagebuch der Barbara Covett, das uns tiefe Einblicke in das Seelenleben der Frau zulässt. Ihre Abgründe, Träume, Obsessionen. Liebe, Neid, Hass.
Für ihre Darstellung wurde Judi Dench für den Oscar nominiert.

-> 3/5

RTZapper

Oscar 2007

Dienstag, den 27. Februar 2007
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SO 25.02.2007, 2.30 Uhr (Mo.), ProSieben

Der große Augenblick des Jubels kam um 4.31 Uhr: Der Oscar für den besten nicht englischensprachigen Film ging nach Deutschland für “Das Leben der anderen”. Ein großartiger Film bekam damit eine internationale Anerkennung. Und auch die beiden Auszeichnungen für Martin Scorsese und “Departed – Unter Feinden” waren große Augenblicke.
Ansonsten bot die diesjährige Oscar-Nacht viel durchschnittliches. Eine Moderation, die ruhig etwas mehr Power vertragen hätte, ein Design, das durchaus gewöhnungsbedürfig war und viele, viele Preise.
In den USA ist die Oscar-Verleihung eine der wichtigsten Fernsehshows des Jahres. Die Technik bekommen die Amis trotzdem nicht in den Griff. Traditionellerweise waren die Ankündigungen, wer denn jetzt die Bühne betritt, nur im Saal zu hören – nicht für die Fernsehzuschauer. Wie dilletantisch! Dazu rauschende Mikros bei einigen Musikeinlagen und Aussetzer bei den Nominierungseinspielungen.
In der Hinsicht können die Amis durchaus noch etwas in Deutschland lernen! Wir dafür in den USA, was den Glanz und Glämmer angeht.

RTZapper

Spiegel TV

Montag, den 26. Februar 2007
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SO 25.02.2007, 22.15 Uhr, RTL

Lieber Herr Aust! Finden Sie eigentlich Ihre eigene Sendung wirklich so langweilig? Jedenfalls machen Sie als Moderator von “Spiegel TV” einen gelangweilen Eindruck.
Das Magazin gibt es seit fast 20 Jahren, genauso lange ist auch Stefan Aust dabei. Was seine Moderation angeht, war er gestern allerdings alles andere als gut drauf. Monoton und leiernd las er die Themenübersicht ab. Ebenso seine erste Moderation: Völlig unisperiert las er sie vom Teleprompter ab. Nahezu betonungsfrei, als ob Herr Aust nicht wirklich Bock hatte, die Beiträge anzusagen und was wichtigeres vor hatte.
Herr Aust, nach so langer Zeit sollten Sie das besser können! “Spiegel TV” läuft schließlich nicht im Lokalfernsehen.

RTelenovela

Malefiz: Erfolg nach 4 1/2 Stunden

Sonntag, den 25. Februar 2007
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Kleiner Spielenachmittag bei Jakob in Birkenwerder. Nur, dass dieser Spielenachmittag bis weit in den Abend hinein reichte. Was wir alles gespielt haben?
Nun ja, wir hielten uns mit genau einem Spiel auf: Malefiz. Ein eigentlich ganz nettes Spiel. Konzipiert für zwei bis vier Mitspieler – wir waren sieben. Und das kann sich dann schon mal sehr in die Länge ziehen.
Das Ziel des Spiels ist es, einen seiner fünf Steine ins Ziel zu bringen. Wer das als Erstes schafft, hat gewonnen. Leider ist mir diese Regel nicht bekannt gewesen. Denn wir spielten nach dem Prinzip, dass der gewinnt, der ALLE Steine im Ziel hat. Wenn ich gewusst hätte…
Spielunterbrechung nach gut zwei Stunden. Geschwächt vom Malefiz gönnten wir uns eine Pizza.
Irgendwann kommt der Punkt, an dem man das Spiel entweder abgrundtief hasst – oder völlige Gleichgültigkeit eintritt. Selbst nach einer Spielzeit von drei Stunden und mehr, wurden wir teilweise oft auf den Nullpunkt zurückgeworfen. Benny und Christoph hatten alle ihre Steine noch nach Stunden im Häuschen.
Gut vier (!) Stunden nach Spielbeginn: Jakob hatte seinen Stein im Ziel, ist an Flo vorbeigezogen, der vorher schon stundenlang kurz davor stand.
Und dann – das Wunder: Nachdem dann auch Benny im Ziel war, hatte ich ebenfalls meinen ersten Stein zum Ende gerettet – nach gut viereinhalb Stunden.
Und dennoch: Frust. Die völlige Erschöpfung, um so länger das Spektakel dauerte. Bis Flo dem ganzen ein plötzliches, befreiendes Ende setzte.
Nächstes Mal – aber keinesfalls nicht vor 2008 – spielen wir dann nach den eigentlichen Regeln. Dieser Spielenachmittag brachte uns zur völligen Erschöpfung.
Auf dem Spiel steht, dass die Dauer etwa eine Stunde betrage. Nun ja, nicht ganz. Jedenalls nicht zu siebt. Und nicht mit unseren Regeln…