Tagesarchiv für 10. Januar 2007

RTZapper

The Simple Life

Mittwoch, den 10. Januar 2007
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MI 10.01.2007, 21.00 Uhr, VIVA

Ach, dieses doofe Geld. Irgendwie ist es ja völlig überflüssig, aber wenn so ein blöder Fernsehsender damit herumfuchelt, warum soll man da nicht zugreifen?
Das könnten sich Nicole Richie (Beruf: Tochter) und Paris Hilton (Beruf: Tochter) gedacht haben, als sie den Vertrag für Staffel 4 unterschrieben haben. Dass sie nichts mehr voneinander wissen wollen, ist doch wurscht. Drehen sie den Mist halt getrennt. Was macht das schon?
Nun gehen die beiden überdrehten Tussen irgendwelchen Familien auf den Geist, um eine weitere “Frauentausch”-Variante zu fabrizieren.
Schon Mist, wenn man sonst nix kann…

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RTZapper

Deutschland sucht den Superstar

Mittwoch, den 10. Januar 2007
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MI 10.01.2007, 20.15 Uhr, RTL

Alexander? Gibts den noch? Und wie hieß noch gleich die Gewinnerin der zweiten DSDS-Staffel? Und auch von Tobias Regner hört man nicht mehr sehr viel.
Aber ist ja auch egal, wie leben im Hier und Jetzt. Also Vorhang auf für Staffel 4 von “Deutschland sucht den Superstar”.
Das Beste and er Sendung ist immer noch das Casting. Die Zeit, in der die schrillsten Menschen Deutschlands ihre Bühne bekommen. Auch wenn irgendwie immer mehr der Eindruck entsteht, die Castingszenen sind gestellt.
Wenn irgend so eine Mutti mit ihren Titten wackelt und denkt, das macht Eindruck, dann kann das was nicht stimmen. Oder der 25-Jährige, der am liebsten fernsieht und dessen Vorbilder Markus Lanz (!) und Alida Kurras (!!) sind. Mama findet, er kann gut singen. Mit der Meinung steht sie allerdings sehr alleine da. Jetzt müssen sie eben doch weiterhin den ganzen Tag RTL und 9live glotzen und dahindümpeln.
Am Sonnabend geht das Elend weiter.

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aRTikel

Die Sprachbarriere ist groß

Mittwoch, den 10. Januar 2007
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Robert Meseck (21) aus Hennigsdorf studiert im ungarischen Debrecen Medizin

MAZ Oranienburg, 10.1.2007

HENNIGSDORF
Platz 1300. Etwa neun Semester Wartezeit. So lange wollte Robert Meseck nicht warten, bis er sein Medizinstudium anfangen konnte. Der 21-jährige Hennigsdorfer hat sich stattdessen in Ungarn beworben.
“Hier hat mein Abi nicht ausgereicht”, erzählt er. Seine Prüfungen an der Evangelischen Schule in Frohnau hatte er 2004. “Ich hatte einen Durchschnitt von 1,9. Was aber wohl Welten entfernt ist von der deutschen Norm, die fängt wohl bei 1,5 an.”
Bei der zentralen Studienvergabestelle in Deutschland hatte Robert Meseck keine Chance. Da half auch der Zivildienst und Praktika in der Oranienburger Rettungsstelle und der Regenbogenschule in Hennigsdorf wenig. “Ich habe dann im Internet nach anderen Möglichkeiten gesucht”, erinnert er sich. Schnell bot sich Debreceni Orros Tudomani Egyetem (DOTE) an. Die Uni liegt in Debrecen, im Osten Ungarns, etwa 50 Kilometer entfernt von der Grenze zu Rumänien. “Ich bin da hingefahren und habe mich beworben.”
Am Ende wurde er angenommen. “Für mich war es kein Problem, nach Ungarn zu gehen”, sagt Robert Meseck. “Ich wollte weg und ein Studium im Ausland bot sich sowieso an.” Über Ungarn wusste er vorher nur, “dass es ein temperamentvolles südosteuropäisches Volk ist und eine komische Sprache spricht.”
Seit 2005 lebt Robert nun in Debrecen. “In einer WG unweit der Uni, gemeinsam mit einer anderen Deutschen.” Das Leben in Ungarn ist nicht immer einfach. Robert: “Das ist schon etwas anderes. Im Kino oder im Theater versteht man nichts. Im Laden habe ich Probleme zu sagen, was ich möchte. Nur wenig sprechen englisch oder deutsch.” An der Uni hat er zwar auch Ungarisch Kurse, “aber es ist trotzdem super schwierig”. Hinzu kommt, dass es “wenige Berührungspunkte mit den ungarischen Studenten gibt, da wir kaum Kurse gemeinsam haben”. Die Kurse in Medizin hat der Hennigsdorfer allesamt auf Englisch. “Das ist ein internationales Studienprogramm.” Junge Leute aus 36 Ländern sind dabei.
Insgesamt vier Semester will Robert Meseck in Ungarn absolvieren. “Dann habe ich das Physikum und die Vorklinik, den ersten Ausbildungsabschnitt, abgeschlossen.” Derzeit prüft das Bundesbildungsministerium, ob das Studium in Debrecen in Deutschland anerkannt wird.
Während seiner Semesterferien bis Ende Januar arbeitet er in der Chirurgie des Oranienburger Krankenhauses. In welche Richtung der Medizin er später mal gehen möchte, weiß er noch nicht genau. “Ich versuche so viel wie möglich zu lernen und kann mir durchaus vorstellen, später mal in die Forschung zu gehen.”
Das Studium finanziert die Familie von Robert Meseck privat. Auch in der Hoffnung, später einige Vorteile zu haben: “Ich konnte in Ungarn schon Auslandserfahrungen sammeln, spreche fließend Englisch und komme mit vielen Kulturen zusammen.”
Nach den vier Semestern in Debrecen will sich Robert in Deutschland bewerben.

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rbb spezial: Verrückter Winter

Mittwoch, den 10. Januar 2007
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-> 24.1.2006

DI 09.01.2006, 20.15 Uhr, rbb

Was für ein verrückter Winter! Diese Pupswärme geht einem doch total auf den Keks! Wo bleibt die Kälte? Wo bleibt der Schnee?
Glücklicherweise sind die Leute beim Fernsehen ja flexibel. Als 2006 klirrende Kälte herrschte, schob der rbb eine Sondersendung ein. Und warum kann man nicht auch eine Sondersendung machen, wenn die klirrende Kälte auf sich warten lässt, um dann darüber wieder eine Sondersendung zu machen?
Es ist aber auf jeden Fall schön zu wissen, dass die Fernsehmacher sich zu beschäftigen wissen. Und falls nicht – na ja, darüber könnte man dann ja auch wieder eine Sondersendung machen.

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Die Bräuteschule 1958

Mittwoch, den 10. Januar 2007
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DI 09.01.2007, 18.50 Uhr, Das Erste

Fast 50 Jahre zurück. Die Frau hatte damals noch eine andere Stellung in der Gesellschaft als heute. 1958 musste sie schick aussehen, gut kochen können, im Haushalt was drauf haben. Dann war die Frau eine gute Frau.
Und weil sicherlich der eine oder andere Kerl diese Zeit vermisst, schickt die ARD ein paar junge Mädels in “Die Bräuteschule 1958”, in der sie alles das lernen und machen, was Ende der 50er so angesagt war.
Das sehen die jungen Dinger mal, wie gut es ihnen in der heutigen Zeit geht – schon heute beschwerten sie sich darüber, dass sie nicht mehr rauchen und naschen dürfen. Und wir wissen: Tja ja, früher war eben doch nicht alles besser.

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