Monatsarchiv für Januar 2007

RTelenovela

RE 5: Still und heimlich einer weniger

Mittwoch, den 31. Januar 2007
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Es gibt keinen Spätzug nach Oranienburg mehr auf der Regionalexpresslinie 5. Der RE 5, der um 22.36 Uhr den Berliner Bahnhof Potsdamer Platz verlässt, endet im Hauptbahnhof.
Der letzte RE5 nach Oranienburg fährt nun schon 21.38 Uhr. Dabei war der letzte Zug sehr praktisch. Nach dem Kinobesuch konnte man den RE5 noch locker erreichen. Nun muss man mit der S-Bahn zurück zuckeln.
Naa toll.

RT im Kino

Blood Diamond

Mittwoch, den 31. Januar 2007

1999 in Sierra Leone. Solomon Vandy (Djimon Hounsou) wurde aus seinem Dorf entführt, um in einer Diamantenmine zu arbeiten. Dort findet er einen riesigen Stein, der er notdürftig versteckt. Als Danny Archer /Leonardo DiCaprio), ein weißer Söldner, davon erfährt, begibt er sich auf die Suche nach Solomon. Mit der US-Journalistin Maddy Bowen (Jennifer Connelly) brechen sie in die Unruheregion auf.
“Blood Diamond” zeigt einen Brennpunkt in Afrika. Der Krieg um reich machende Rohstoffe. Eine spannende, aufrüttelnde Geschichte. Einmal mehr spielt Titanic-Leo eine überzeugende Rolle. Wenn der Film nicht hier und da ein paar Längen hätte, vereinzelte Dialoge arg hölzern gerieten wären, wäre das Werk allerdings noch überzeugender gewesen.
Der starke Schluss entschädigt für diese kleinen Aussetzer.

-> 3/5

RTZapper

Quiz Night

Dienstag, den 30. Januar 2007
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MO 29.01.2007, 0.50 Uhr, Sat.1

Das Quiz fand ich ja an sich nicht uninteressant. “Nennen Sie 2 Autokennzeichen mit 2 Buchstaben!” Doppelte Buchstaben wie HH, BB oder EE waren bereits vorgegeben. Wer mehr wusste, konnte es zumindest versuchen, bei der “Quiz Night” von Sat.1 durchzukommen.
Allerdings: Haben die das nicht vor genau einer Woche schon einmal gespielt? Richtig! Genau das gleiche Spiel.
Und wieder tut der Moderator so, als sei das ein totaaal schweres Quiz. Und natürlich rief mal wieder niemand an – zwinker, zwinker.
Wahrscheinlich hat Sat.1 vergangene Woche so einen finanziellen Reibach gemacht, dass sie es einfach nochmal versuchen wollten. Sehr clever!

aRTikel

Die Band Radiopilot gab in Hamburg ihre Visitenkarte ab

Dienstag, den 30. Januar 2007
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Vor 4000 Zuschauern hatte die Gruppe aus Oberhavel im Juli-Vorprogramm am Sonntagabend ihren bislang größten Auftritt

MAZ Oranienburg, 30.1.2007

HAMBURG
Nach dem Auftritt mussten nicht nur die Mitglieder der Gießener Band Juli Autogramme verteilen. Auch Lukas Pizon, Rafael Triebel, Benjamin Steinke, Florian Büttner und Christoph Hengelhaupt hatten nach dem Konzert gut zu tun, um alle Fanwünsche zu erfüllen.
Sonntagabend in der Hamburger Sporthalle: Die Band Radiopilot, dessen Mitglieder aus Oberhavel und Berlin kommen, spielten als eine von zwei Vorgruppen von Juli. Die Befürchtung, dass zum Zeitpunkt des Auftrittes die Halle noch relativ leer sein könnte, erwies sich als unbegründet. Als Schlagzeuger Christoph Hengelhaupt als Erster die große Bühne betrat, war die Sporthalle schon zu zwei Dritteln gefüllt. Etwa 4000 Leute sahen die etwa 20-minütige Show der jungen Musiker, bei Juli waren es später etwa 6000.
Viel Zeit blieb nicht, fünf Songs konnte Radiopilot in der Hansestadt präsentieren: „Foto von dir“, „Fahrrad“, „Tokyo:Berlin“ sowie „Sing doch“ und „Immer wenn wir träumen“. Das Publikum, bei Vorgruppen traditionell skeptisch, taute schnell auf, tanzte schon bei „Toyko:Berlin“ kräftig mit. Sänger Lukas Pizon hatte das bisher größte Publikum bei einem Radiopilot-Auftritt gut im Griff. So bot Radiopilot in Hamburg eine kurze, aber durchaus Eindruck machende und Akzente setzende Show. Auch einige Bandmitglieder von Juli sahen sich den Auftritt vom Backstage-Bereich aus an.
Die Show schien recht gut angekommen zu sein. „Ich kannte die Band vorher überhaupt nicht“, erzählte Konzertbesucherin Jasmin aus Hamburg nach dem Auftritt. „Aber die Songs haben mir echt gefallen. Respekt!“ Radiopilot hat in Hamburg eine Visitenkarte abgegeben.
„Wir haben sehr viele positive Kommentare bekommen“, erzählte Bassist Benjamin Steinke gestern Nachmittag. „Sowohl vor Ort als auch später per E-Mail. Leider gab es keine CD zu kaufen“, bedauerte der 22-Jährige aus Birkenwerder. „Die wären wir vor Ort wohl ganz gut losgeworden.“
Der Auftritt in der Sporthalle in Hamburg war der bisher größte. „Wir haben bisher eher Clubkonzerte gespielt“, sagt Benjamin Steinke. „Da macht es schon Eindruck, wenn auf einmal ein paar Tausend mittanzen.“
Schon am Morgen sind die fünf Bandmitglieder nach Hamburg aufgebrochen, noch in der Nacht machten sie sich auf den Rückweg. „Wir waren 24 Stunden unterwegs, der Auftritt selbst dauerte nur 20 Minuten. Aber trotzdem hat es sich gelohnt“, resümiert Benjamin Steinke den Sonntag.
Ein Blick ins Gästebuch der Internetseite www.radiopilot.de zeigt schon jetzt das gesteigerte Interesse. Lena schrieb: „Für mich hättet ihr auch so als Band, die ihr eigenes Konzert macht, gelten können.“ Vielleicht ist es ja bald so weit…

RTelenovela

Die Vorband machte Eindruck

Montag, den 29. Januar 2007
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Es sollte der Auftritt mit dem bisher größten Publikum für Radiopilot werden – und ist es auch geworden.
Der Ausflug nach Hamburg hat sich gelohnt. In der Sporthalle spielte Radiopilot als Vorband von Juli. Und konnte durchaus Eindruck machen. Vorbands werden vom Publikum ja meist ignoriert. Man kennt das ja: Man kommt, um seine band zu sehen und dann spielt vorher noch jemand, den man nicht kennt und eigentlich auch nicht kennenlernen will.
Bei Radiopilot ging das Publikum mehr und mehr mit. Die zahl der Leute, die tanzen, stieg von Minute zu Minute.
Und die Band bot eine gute Show. Die Musik passte sehr gut in die große Halle, konnte sie füllen, setzte Akzente – was man von der 2. Vorband, Neil Hickethier nicht unbedingt sagen konnte.
Die eigentliche Show von Juli hatte auch so einige schöne Momente, wirkte andererseits aber auch seltsam routiniert – und war vor allem viel zu kurz. Schon nach einer Stunde die Bühne zu verlassen, um die Zuschauer “Zugabe” rufen zu lassen, finde ich dreist. Der Auftritt von Juli dauerte ganze 80 Minuten. Für Fans, die für die Karte knapp 30 Euro bezahlt haben, viel zu kurz.
Aber so oder so – ein aufregender Abend in der Hansestadt.

RT im Kino

Schwere Jungs

Sonntag, den 28. Januar 2007

Showdown in Garmisch-Partenkirchen: Welches Bobteam wird nach Oslo zu den Olympischen Spielen 1952 fahren? Das Team von Gamser (Sebastian Bezzel) und das seines Konkurrenten Dorfler (Nicholas Ofczarek)? Das Duell ist brisant: Die beiden sind sich schließlich spinnefeind!
Die deutsche Komödie “Schwere Jungs” basiert auf einer wahren Begebenheit. Besonders interessant oder gar lustig ist der Film dennoch nicht. Dafür ist er zu bayerisch-dörflich und an zu vielen Stellen zu platt.
Unglaubwürdig dazu. Zwei Dorftrampel aus Garmisch tragen also aus, wer zu Olympia fährt? Der Reporter des NWDR garbiert seine Sportreportagen aus Oslo mit Privatgrüßen nach Bayern? In einer Komödie ist alles möglich – lustig muss das noch lange nicht sein.
Einziger Lichtpunkt ist Bastian Pastewka als Grimassen schneidender deutscher Olympiafunktionär in Oslo.
Sehr viel mehr hat die bayerische Posse nicht zu bieten.

-> 2/5

RTelenovela

Behördlicher Alarm

Sonntag, den 28. Januar 2007
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Als wir am Bahnhof Potsdamer Platz aus der S-Bahn steigen, ertönt im gesamten Bahnhof gerade ein Alarm. Aufgrund einer behördlichen Anweisung müsse der Bahnhof geräumt werden. Wir sollen doch bitte schnellstens den nächsten Ausgang aufsuchen.
Gefahr?
Sah jedenfalls nicht so aus. Von einer Panik konnte auch nicht die Rede sein. Es scheint jedenfalls nicht so dramatisch gewesen zu sein, dass die S-Bahn trotzdem am Potsdamer Platz und die Leute raus ließ.
So schlenderten auch weiterhin viele Leute durch die Hallen. Nur unten am Regionalbahnsteig war niemand mehr – bis auf ein paar Feuerwehrmänner, die an einer Stelle rumstanden.
Der Alarm ging weiter, wir trotteten zum Ausgang (auch wenn’s nicht der am nächsten liegende war) und ließen den Alarm Alarm sein.
Sah stark nach Fehlalarm aus…