Monatsarchiv für November 2006

RTZapper

RTL Boxen: Schulz – Minto

Sonntag, den 26. November 2006
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SA 25.11.2006, 22.00 Uhr, RTL

Hör auf, Axel! Hör auf! Hör auf! Es hat keinen Sinn!
Aus dem Comeback des Jahres wurde die peinlichste Lachnummer des Jahres.
Elf Monate Training hin oder her. Nichts davon hat Axel Schulz heute in seinem Boxkampf gegen Brian Minto gezeigt. Und schloss damit genau da an, wo er 1999 aufgehört hat. Schon damals kannte man von Schulz: wegducken, in die Defensive gehen, kaum selbst zuschlagen. Fast schon Angst im Ring. Genau das gab es auch heute wieder zu sehen.
Alles, was er angeblich gelernt hat während des Training – weg. Alle Pläne sind im Eimer. Seine und die seines Senders.
An seinem Gegenüber lag es nicht, dass Axel eklatant verloren hat. Axel hätte wohl gegen jeden verloren. Im Ring scheint aus dem Boxer ein Mann mit lauter Hemmungen zu werden. Und das Problem scheint er auch 7 Jahre nach seinem Abgang nicht überwunden zu haben.
Und jetzt ist Schluss. Endhgültig. Gut so.
Bleibt die Frage: Hatte Schulz das wirklich nötig? Sein Image so zu ramponieren?

Trotzdem Lob an RTL: Der Sender schafft es, Emotionen ins Spiel zu bringen. Schon die Vorberichte waren gut gemacht, der Einmarsch der Boxer brachte eine Gänsehaut. RTL hat’s daruf.
Nun liegt die Hoffnung auf Henry Maske. Hoffentlich wird das nicht auch so ein katastrophes Desaster.

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RTelenovela

Die Spam-Plage

Sonntag, den 26. November 2006
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Und man kann nichts dagegen tun. Das Internet wird mit Spam zugemüllt. Postfächer, Gästebücher, Foren – alles wird zugeschissen mit Werbung für Sexseiten und anderem Gedöns.
Was mein Postfach angeht, habe ich das allerdings gut im Griff. Bei web.de funktioniert das Aussortieren von Spam-Mails hervorragend. Spam landet automatisch im Unerwünscht-Ordner. Einmal aufgeklickt, rübergesehen, dass nicht doch was bei ist, was ich brauche – und weg damit.
Als im Radiopilot-Forum die Antworten, bei denen auch wieder nur Pornoseiten angepriesen wurden, so zahlreich wurden, dass pro Tag etwa 400 Einträge zu löschen waren, war Schluss. Dichtgemacht, endgültig. Gehörte ja sowieso nicht mehr zur Radiopilot-Seite, also war’s auch egal.
Doch dann setzte sich das ein paar Wochen später auch im Blog fort, der auf der gleichen Seite existiert. Das Löschen des Spams dauerte eine gute halbe Stunde.
Blanker Hass macht sich da breit. Und vor allem eine Ohnmacht – ich selbst kann nichts dagegen tun. Außer – die Kommentare abzuschalten. Die sind nur noch in der blog.de-Version dieses Blogs möglich – in der Hoffnung, dass die den Spam unmöglich machen.
Wenn man sich in Gästebüchern anderer Bands oder was auch immer umsieht – alles zugeschissen mit Spam. Ekelhaft. Die schicken ihren Müll überall hin, denen ist es doch wurscht, was damit passiert. So lange irgendjemand auf den Link klickt.
Es stinkt mich an. Aber echt.

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RTZapper

ZAPPER VOR ORT: Besuch bei Fritz

Samstag, den 25. November 2006
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FR 24.11.2006, 10.00 Uhr, Potsdam, rbb-Gelände

Nix da mit dem Alten Fritz oder irgendeiner anderen logischen Begründung, warum Fritz Fritz heißt. Damals, bevor der rbb-Jugendsender (damals noch ORB/SFB ) 1993 auf Sendung ging, habe man überlegt, wie das neue Baby denn heißen soll. Man kam schließlich drauf, ihn einfach mit einem alten Namen zu betiteln. Fritz. Wie auch der Opa heißen könnte.
Das ist die Legende, die uns heute Vormittag in Potsdam bei einem Rundgang durch die Studios von Fritz erzählt wurde.
So ein Rundgang beginnt immer mit einer kleinen Einführung in die Medienkunde. Was bedeutet On Air? Und was Off Air? Wofür steht WHK? Welche Sender sind die zehn meistgehörten in Berlin-Brandenburg und welcher der Beliebteste? Der Unterschied zwiscvhen Privat und Öffentlich-Rechtlich. Und so weiter.
Die Schulklasse, mit der ich da war, hörte interessiert zu.
Dann ging es durch die Räume. Der erste war leer, hier finden sonst aber die Fritz-Radiokonzerte und die sonntägliche Show “Ken FM” statt.
Gleich daneben der Regieraum des Sendestudios. Hier wuselte bereits Stephan Michme herum, der mit “Bollmann” 45 Minuten später auf Sendung ging. In dem Raum findet man diverse Anzeigetafeln, Uhren, Fernseher, auf denen rbb und Phoenix läuft, sowie diverse Tageszeitungen – und natürlich DIE Potsdamer Tageszeitung.
Im Studio selbst stand gerade Joachim “Jo” Schück für den “Soundgarden” hinterm Mikro. Während zwei songs hintereinander liefen, durften wir auch kurz rein. Der 26-jährige Jo gehört erst seit kurzem zum Moderationsteam von Fritz. Voller Ehrfurcht hatten die Zehntklässler keine weiteren Fragen an ihn…
In der Musikredaktion erklärte und Frank Menzel, dass die Plattenfirmen auch schon mal kleine Bestechungsversuche starten, um ihre Künstler ins Programm zu bringen. T-Shirts oder sonstige Geschenke. Aber Fritz ist unbestechlich. Im Nebenraum schlurfte Thomas Vogel gerade an einem Energy-Drink. War wohl wieder spät geworden gestern beim “Kneipenquiz”.
Wer sich bei Fritz mit einer Gruppe anmeldet, kann sich die Studios übrigens auch ansehen.

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RTelenovela

Der Ring

Samstag, den 25. November 2006
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Nein, man darf sich nicht auf die angebotene Verkehrsführung verlassen. Zumindest nicht in Potsdam.
Um auf der Berliner Stadtautobahn dem Stau am Dreieck Funkturm sowie der Tegel-Tunnel-Umleitung zu entgehen, wählte ich den Rückweg über den Berliner Ring. Die A10 ist neben der A115 in Potsdam auch überall ausgeschildert.
Nur leider steht nirgendwo, zu welcher Auffhart des Ringes man denn nun geleitet wird. Natürlich wäre Potsdam-Nord ganz nett gewesen, denn ich musste ja in Richtung Norden.
Den Gefallen tat man mir nicht. Stattdessen landete ich ziemlich südlich auf der A10, noch vor dem Dreieck Potsdam, irgendwo bei Michendorf.
Da hätte ich mich auch in den Berlin-Stau stellen können. Zeitlich wäre das kein Unterschied gewesen.

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RTZapper

Wer wird Millionär? – Prominentenspecial

Freitag, den 24. November 2006
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DO 23.11.2006, 20.15 Uhr, RTL

“No Risk, no fun!” Ein schönes Motto. Leider hat sich die Schauspielerin Maria Furtwängler am Donnerstag in der Promiausgabe von “Wer wird Millionär?” damit gehörig auf den Hintern gesetzt.
Es ging um einen sechsstelligen Betrag, als es um die Frage ging, wie alt Pippi Langstrumpf am Anfang des Buches von Astrid Lindgren war: 7, 9, 11 oder 13 Jahre alt.
Frau Furtwängler hatte ein Gefühl: 9 Jahre. Nee, fragen konnte sie niemanden. Ihre Telefonjoker wüssten das auch nicht. Oder doch? Nee, ihr Sohn liest Pippi Langstrumpf nicht. Aber anrufen könne man ihn doch trotzdem mal. Oder Halt, nee, ich zocke. No Risk, no fun!
Liebe Frau Furtwängler! Dass Sie erstens überhaupt kein Gefühl für Geld zu haben scheinen, haben Sie am Donnerstag eindrucksvoll bewiesen. Geld ist Ihnen wurscht. Dass es aber zweitens gar nicht um Ihren Fun ging, sondern um den guten Zweck, bei dem jeder Euro gebraucht wird, ging Ihnen offenbar auch an Ihrem immer gut versorgten Hintern vorbei.
Gleichgültigkeit? Arroganz? Wie soll man das nennen? Dummheit? Diese dämliche Augekratztheit nervte sowieso. War Alkohol im Spiel?
Auch Günther Jauch wirkte sichtlich genervt. Das doofe Hin und Her war nicht auszuhalen, lustig schon gar nicht.
Am Ende entschied Frau Furtwängler kurzerhand für die 11-jährige Pippi – und verlor.
Na ja, was soll’s. Nicht wahr, Frau Furtwängler? Ist ja nicht Ihr Geld. Eine ganz schlechte Nummer hat die Schauspielerin da abgeliefert.
Höchst unsympathisch.

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RTelenovela

Lauter Falken

Freitag, den 24. November 2006
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Die Stadt Falkensee scheint sich aus “Falken”-Ortsteilen zusammengeschlossen zu haben. Ich bin nun inzwischen ein paar mal dort gewesen und bin da auf einige Variationen gestoßen.
So gibt es, wenn man von der A10 kommt, den Ortsteil Falkenhöh. Außerdem noch Falkenhagen und Falkenhain. Und eben Falkensee selbst. Finkenkrug schlägt da schon fast aus der Art.
Etwas abgelegen liegt Waldheim, eine kleine Siedlung.
Da ich ja erst ein paar Wochen auch in Falkensee arbeite und ich meine dortigen neuen Kollegen noch nicht so gut kenne, passte mir das heutige Zusammentreffen sehr. Besser kann man eigentlich kaum in lockerer Runde Kontakte knüpfen und die anderen Mitarbeiter kennenlernen. Und – erstaunlich – unser Arbeitgeber hat das ganze Ding bezahlt. Vielleicht sollte ich das mal im heimischen Büro anmerken, dass wir auch mal “Subventionen” für kleine Emfänge bekommen. Schließlich ist in 4 Wochen Weihnachtsfeier…

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RT im Kino

Eden

Donnerstag, den 23. November 2006

Kann der kochen! Wahnsinn! Mit seinen Gourmetkünsten bringt Gregor (Josef Ostendorf) seine Gäste regelmäßig um den Verstand, so lecker sind seine Gerichte. Die Kellnerin Eden (Charlotte Roche) wird auf ihn aufmerksam, und es beginnt eine einzigartige Freundschaft, die sich nicht nur über das Kochen und Essen definiert.

In “Eden” zeigt sich Ex-Viva Moderatorin Charlotte Roche von einer ganz anderen Seite. Der Film von Michael Hofmann zeigt eine rührende Freundschaftsgeschichte. Toll!

-> 8/10

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