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Tornado – Der Zorn des Himmels (2)

DI 05.09.2006, 20.15 Uhr, ProSieben 

Scheiße. Was war das denn? Der 2. Teil des Tornado-Thrillers auf ProSieben enttäuschte. Das Ende war einfach nur ärgerlich.
Lag in Teil 1 noch Spannung drin, driftete die Geschichte in Teil 2 nur noch in die Soaprichtung.
Die Liebes- und Familiengeschichte war im Vordergrund, der Tornado schien eine Begleiterscheinung zu sein. Der Film entwickelte sich in eine völlig falsche Richtung.
Der Mann vom Fernsehen musste sich um seine Frau kümmern. Die Wetterstation war nur mit einem Mann besetzt, die anderen mussten sich anderweitig kümmern.
Der Film wäre spannender gewesen, wenn er mehr in die Dokuecke gegangen wäre.
Am Ende wäre es doch mal interessant gewesen, zu erfahren, was denn nun konkret passiert ist. Schäden? Tote? Wie sah der Fernsehturm nach der Katastrophe aus? Was berichtete das Fernsehen?
Ach, nicht so wichtig, kümmern wir uns doch lieber mal um die Herz-Schmerz-Story. Na toll, vielen Dank!! Alles andere – da war wohl keine Zeit mehr für – oder kein Geld mehr da.
Was für eine Enttäuschung!

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4 Kommentare zu “Tornado – Der Zorn des Himmels (2)”

  1. Gast

    Jep, ich gebe dir Recht. Der Tornado, der in Teil 1 nahezu eine Art “Götterstatus” inne hatte, wurde zu einem kleinen Sklaven degradiert, der die Akteure quasi nur dazu gebracht hat, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

    Nichtsdestotrotz ein beachtlicher Zweiteiler, was man von einer deutschen Produktion nicht erwartet hätte. Ein Tornado hier in D ist surreal, deshalb war dies für mich faszinierend.

  2. RT

    Richtig, das ging mir auch so. Zumal ich bei Berlin wohne.
    Aber es ist ärgerlich, dass die Filmemacher immer denken, dass die Leute mehr die Liebesstory sehen wollen, als die Katastrophenstory.

  3. Gast

    Hm, ich kann mir das eine oder andere Mädchen vorstellen, das mit den Darstellern mitfiebert und will, dass sie zusammenkommen…

  4. RT

    Kann man ja auch zeigen. Aber es sollte nicht im Vordergrund stehen.
    Eigentlich funktionieren ja so derartige Filme. Es wird eine Geschichte, meist Lovestory, erzählt. Dann die Katastrophe, Lovestory gerät in den Hintergrund. Danach Aufräumungsarbeiten mit Weiterführung der Lovestory.
    Hier aber lag die Priorität nicht auf der Katastrophe.

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