Tagesarchiv für 2. September 2006

RTelenovela

Kotzen befreit

Samstag, den 2. September 2006
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Der ganze Freitag war schon seltsam. Ich fühlte mich ein wenig komisch. Schon im Büro musste ich mir zwischendurch mal was zu Trinken holen. Auf dem Schlosshof musste auch erst einmal hinsetzen, weil mir der bloße Duft von Bratwürsten zusetzte. Vorher waren wir wieder bei der reizenden Marion im “La Villa”.
Kurz nach Mitternacht war ich zu Hause. Während “Blond am Freitag” lief, legte ich mich ins Bett, ließ den Fernseher noch laufen. Ich spürte eine neuerliche Übelkeit. Mir war ziemlich flau im Bauch und überhaupt. Nach “Blond am Freitag” begann ein Film, bei dem ich gleich am Anfang einschlief.
Irgendwann kurz vor 3 Uhr wachte ich wieder auf. Mir war immer noch übel. Ich lag auf dem Rücken, wo das Ganze noch erträglich war. Sobald ich mich auf die Seite legte oder mich hinsetzte, setzte heftigste Übelkeit ein.
Tja, was tun? Um ein Glas Klosterfrau zu trinken, musste ich aufstehen.
Mit geschlossenen Augen hörte ich dem ZDF-Programm zu. Die “heute”-Nachrichten, dann begann eine Doku über den Hamburger Hafen.
Nachdem ich aufs Klo gegangen und dann doch unter Wehklagen in die Küche schlich und die Klosterfrau konsultierte, machte ich den Fernseher und das Licht aus und hörte mir eine “Alf”-Kassette an. Danach schlief ich immer noch nicht, die Übelkeit blieb auch.
5 Minuten nach Beginn der 2. “Alf”-Seite merkte ich: Jetzt kommt was.
Die Toilette erreichte ich noch rechtzeitig, um mal so richtig ausgiebig zu kotzen. Richtig geil, 5-6 Schübe – ich weiß nicht mehr so genau.
Das Bad sah rund um das Klo danach nicht so erfreulich aus. In den Resten konnte ich u.a. das Mittagessen ausmachen (was meine Mutter ein wenig kränkte). Die Aufräumaktion dauerte länger als der Akt an sich.
Aber nach dem Kotzen fühlt man sich erst mal richtig befreit!

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RTelenovela

So lala: Mariannenplatz

Samstag, den 2. September 2006
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Eigentlich sind auf dem Mariannenplatz-Album “Besser als” ein paar schöne Lieder drauf. Gestern Abend spielte die Band im Rahmen der Benefizveranstaltung “Zukunft Mensch” im Oranienburger Schlosshof.
Aber auch – irgendwie ist Mariannenplatz keine gute Liveband. Was tragisch ist, denn auf dem Album ist, bis auf Frontmann Pete, gar nicht die eigentliche Band zu hören.
Alles, was ich auf dem Album gut fand, klang auf der Schlosshofbühne nur noch schrammelig.
Überhaupt – irgendwas stimmt bei Mariannenplatz nicht. Die Typen sehen dermaßen schrecklich cool aus, dass die Musik, die sie machen, nicht richtig zu ihnen passt.
Pete erzählte ständig von seiner Jugend und seinen Eltern – und dass wir doch Spenden mögen. Irgendwann nervte es.
Ist das Album eigentlich jemals in de Charts aufgetaucht?
Vor Mariannenplatz spielten Die Elenden – da war wesentlich mehr los, viel mehr Zuschauer und bessere Stimmung…

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